Wissen, das kein Mensch braucht

John Adams, John Kennedy, Abraham Lincoln und Bill Clinton haben eines gemeinsam: Alle 4 Namen standen in der Passagierliste der Titanic.
 
Hm, äh, Warum liegt hier Stroh rum?
Warum hast du ‘ne Maske auf?
Äh, bl*s mit doch einen.

Dieser Pornodialog ging in die Geschichte ein. Und alle fragen sich seitdem, warum da nun eigentlich Stroh rum lag?

Nein, es war kein Pferdehof. Dieses Gerücht kursiert leider herum, ist aber nicht richtig.

Um diese Frage, die seit Jahren den deutschsprachigen Raum beschäftigt, zu lösen, müssen wir einen Schritt zurück gehen.

Wir schreiben das Jahr 2002. Die Pornobranche produziert Filme, wie am laufenden Band. Da wird ein Film produziert der sogar später als einer der ganz wenigen enzyklopädisch relevant wird. Dieser wird einen eigenen Artikel in der Wikipedia bekommen. Er nennt sich

„Die Megageile Kükenfarm“.

Die Handlung ist so abstrus, wie absurd. Einem Wissenschaftler gelingt es Hühner zu züchten, die aussehen, wie Menschen, sich aber wie Hühner verhalten.

Als Drehort findet man eine Fischfarm. Die Becken legt man kurzerhand mit Stroh aus, hinein kommen einige „Küken“, sogar ein „Hahn“.

Eine der Küken ist die noch unbekannte Tyra Misoux, deren Durchbruch dieser absurde Film sein soll und ihr zu einer steilen Karriere in der Branche verhelfen wird.

Nun ist es so, dass bei Pornoproduktionen nicht nur an Handlung und Drehbuch gespart wird, sondern auch an Drehtagen allgemein.

Den Pornofilm „Achtzehneinhalb 18“, der eine völlig zusammenhanglose Aneinanderreihung von Akten ist, drehte man kurzerhand gleich mit. Wer genau hin sieht, wird die „Küken“, unter anderem auch Tyra Misoux, und die schwarzhaarige Dame, die fragt, wieso er eine Maske an hat, in beiden Filmen wieder erkennen. Dieser Film, „Achtzehneinhalb 18“ beinhaltet nämlich den zum Kult avancierten Dialog von oben.

Nun wissen wir auch, wieso da Stroh lag. Es ist schlichtweg das Stroh für das Filmset von „Die Megageile Kükenfarm“.
... und 23 Jahre später dreht da Edeka seinen Werbespot ...
 
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Generalmajor Sir Nils Olav III., Baron of the Bouvet Islands, wurde nicht nur 2008 vom norwegischen König zum Ritter geschlagen, sondern er hat es auch ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft.
Er ist nämlich offiziell der ranghöchste Pinguin der Welt.
 
Der Pazifikstaat Tuvalu müsste eigentlich "Tuiva" heißen. Der Name bezieht sich auf die ursprünglich 8 ("valu") Inseln, es sind aber seit Jahrzehnten schon 9 ("iva") Inseln.
 
"Im Weltraum hört dich niemand schreien" ist ja eine bekannte Redewendung, darauf Bezug nehmend dass sich die Schallwellen im Vakuum nicht ausbreiten.
Ebanfalls kann man im Weltraum niemanden rülpsen hören. Das liegt aber nicht (nur) an den Schallwellen, auch auf der ISS im Innenbereich oder damals im Apollo-Commandomodul wird / wurde nicht gerülpst.
Das liegt nicht etwa daran dass die Astronauten alle sehr höflich sind und heimlich rülpsen, oder sich besonders beherrschen können, oder es ihnen frei nach Martin Luther nicht geschmacket hat, sondern daran dass sich in der Schwerelosigkeit versehentlich oder absichtlich verschlucktes Gas im Magen nicht separieren kann von z.B. Flüssigkeiten.
Zum Rülpsen muss man also zurück auf die Erde (oder auf den Mond, oder die Triebwerke zünden und ordentlich Beschleunigen um Schwerkraft zu bekommen).
 
Für die Technik und Kfz-Freaks unter uns :eek2:


 
Für die Technik und Kfz-Freaks unter uns :eek2:


Ich habe mal einen Beitrag im TV über einen Fernfahrer in Brasilien gesehen. Da wurden in den Straßenszenen mit bergigen Süden viele von diesen Mercedes-LKW gezeigt.
Der Fahrer selber tingelte mit seinem Benz von Auftrag zu Auftrag, ein moderner Tagelöhner hinterm Lenkrad.
Nicht nur die Straßenszenen waren interessant. Auch seine Widrigkeiten mit Terminen, Verhandlungen mit Händler warfen ein scharfes Licht auf die wirtschaftliche Situation des globalen Südens. Hochinteressant.
 
Für die Technik und Kfz-Freaks unter uns :eek2:


Während meiner Dienstzeit beim THW durfte ich einen Mercedes Kurzhauber (Baujahr 1964) bewegen.
Es handelte sich um den Typ 911 mit einer Leistung von 110 PS und gut 5 Liter Hubraum, das max. zulässige Gesamtgewicht lag bei 9 Tonnen (in der Typbezeichung steht die 9 für das Gesamtgewicht, die 11 für die Motorleistung).

Das Fahren mit diesem LKW war absolute Arbeit. Es gab keine Servolenkung und man musste ständig die Lenkung korrigieren, damit der Wagen geradeaus lief.
Ich kann mich an eine Fahrt auf der Autobahn über eine Strecke von etwa 200 Kilometer erinnern.
Es war noch ein Anhänger zu ziehen und auf der Gerade kam ich auf eine Höchstgeschwindigkeit von nur etwa 60 Stundenkilometer. Als sich die Autobahn einen Berg hinaufzog sank die Geschwindigkeit auf etwa 40 Stundenkilometer.
Es war unheimlicher Lärm in der Fahrerkabine, trotzdem hatte ich damit zu kämpfen, nicht einzuschlafen.
Einfach Pause konnte ich auch nicht machen, da ich Teil einer Kolonne war. Aber letztendlich ist der ganze Bergungszug wieder gut in der heimischen Unterkunft angekommen.
Als passende Ergänzung zu Münzadlers Beitrag, wollte ich diese Geschichte von Anfang der 1990er Jahre beifügen.
 
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