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Kalifornien ist ja bekannt für die markanten "Giant Redwood" Bäume, die nur dort heimisch sind. Umsomehr verwunderlich ist es da, dass Kalifornien nicht das Gebiet ist wo die meisten "Giant Redwood" Bäume stehen. Das ist nämlich das eigentlich als waldarm bis waldlos geltende Großbritannien. Wie kann denn das sein? 1854 wurde ein 100 m großer Redwood Baum in Kalifornien gefällt, entrindet und nach einer aufwändigen Transportaktion im Crystal Palace in London ausgestellt. Bis 1866 war er dort zu bestaunen. In dieser Zeit wurden massiv Samen eingeführt und im ganzen Land auf diversen Landsitzen eingepflanzt weil man solch tolle Bäume habe wollte, man schätzt dass es wohl insgesamt bis zu einer halben Million Bäume sein könnten die heute noch stehen. Das ist bisher kaum aufgefallen, weil die Bäume ja erst ca. 150 Jahre alt und damit noch lange nicht "ausgewachsen" sind, weil sie normalerweise ca. 3000 Jahre alt werden. Erst im Laufe der nächsten 100 Jahre werden sie durch die Höhe im Vergleich zu umliegenden Bäumen dann nach und nach auffallen, und sich ggf. dann irgendwann von selbst vermehren, sofern das ohne Waldbrand überhaupt funktioniert. In Deutschland gibt es auch ein paar, z.B. in Botanischen Gärten. Auch diese fallen nicht auf, weil sie noch nicht hoch genug sind.


