Wissen, das kein Mensch braucht

Wenn man einen Frosch in einen Behälter mit lauwarmen Wasser setzt und dieses dann langsam aufheizt, springt er heraus oder versucht zumindest herauszuspringen.

Das er sitzen bleibt und sich kochen lässt trifft nur für gehirnamputierte Frösche zu.
Letzteres Detail hat Friedrich Goltz in "Beiträge zur Lehre von den Funktionen des Nervensystems des Frosches" 1869 akkurat beschrieben, aber das mit dem entfernten Gehirn wurde in den Folgejahren wohl übersehen, so dass sich die vielzitierte Fehlinformation gehalten hat bis heute (obwohl sie mittlerweile auch in den letzten Jahren expermientell wiederlegt wurde).
 
Reichsbürger und andere abgedrehte Verschwörungstheoretiker und das Washington Monument haben eines gemeinsam: Sie sind Vertreter der sogenannten "Aluhutträger".
Aber wieso das denn?
Als das Washington Monument 1884 fertig gestellt wurde, wollte man was besonderes und exklusives machen und hat die Spitze aus ca. 3 kg Aluminium gefertigt um einen nichtrostenden Blitzableiter zu haben der schön metallisch glänzt wie Silber (das ja mit der Zeit anlaufen würde). Aluminium war damals ungefähr so teuer wie Silber (bereits ein deutlicher Preisverfall seit Napoleon's Zeiten), und der 3 kg Aluhut des Washington Monuments hat ungefähr 5% der US-Jahresproduktion an Aluminium entsprochen. Nur 2 Jahre später wurde die Schmelzflusselektrolyse erfunden und Aluminium war einige Jahre später plötzlich nur noch ein billiges Industriemetall.
 
Napoleon war ja ein großer Stratege und zumindest die meiste Zeit seiner Karriere recht erfolgreich.
Seine peinlichste Niederlage ist jedoch nicht die Schlacht bei Waterloo, sondern eine in den Geschichtsbüchern nicht so häufig erwähnte Begebenheit im Juli 1807, wo Napoleon und seine Generäle den Rückzug angetreten haben weil sie mit dem zahlenmäßig überlegenen Gegner nicht fertig wurden. An sich ja nichts besonderes, kann ja mal passieren wenn der Gegner zu stark aufgestellt ist, aber der Gegner in diesem Fall waren: Hasen. Ja, richtig, Napoleon musste einst vor einer Horde Hasen fliehen.
Wie kam es dazu?
Zur Feier des Friedens von Tilsit wurde eine traditonelle Hasenjagd organisiert. Napoleon's Stabschef wollte auftrumpfen und hat damit es auch ordentlich was zu jagen gibt zwischen einigen 100 und 3000 Hasen bei Bauern eingekauft. Als die Jagdgesellschaft eintraf, wurden die Käfige auf einem Feld geöffnet, worauf die Hasen, die nicht gefüttert worden waren seit dem Verkauf, in Erwartung von Futter auf die Jäger zugestürmt sind und sich zu Haufen zwischen deren Beinen aufgetürmt haben bis die Jagdgesellschaft in die Kutsche geflüchtet ist. Das hat aber auch nicht geholfen, weil dann die Kutsche belagert wurde bis sie abgefahren ist. Es ist nicht bekannt ob Hasen geschossen wurden bei dieser vergessenen "Schlacht".
 
Ich hab erst heute erfahren, das die USA am 01.03.25 endlich mal eine Amtssprache eingeführt haben.
Jetzt benötigen die noch ein Wappen!
 
Eine Sprache die deren Präsident dann endlich auch mal versteht.
 
Es gibt eine direkte Verbindung zwischen dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und den "Marx Brothers" (ja richtig, die Komikertruppe, bekannt aus diversen Hollywoodfilmen der 30er Jahre).
Die Halterungen, mit denen die Atombomben die 1945 auf Japan abgeworfen wurden während des Transportes in den B-29 Bombern befestigt waren, wurden in der Firma von Herbert Manfred Marx hergestellt, besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Zeppo" Marx, seines Zeichens jüngster der "Marx-Brothers".
Später hat Zeppo dann einen sehr frühen Vorläufer der heutigen Smart-Watch patentiert: Einen Pulsmesser mit Alarmfunktion integriert in eine Armbanduhr. Damit war er bereits der zweite der Marx-Brothers der ein Patent angemeldet hat.
 
Kettensägen sind ja heute ein weit verbreitetes Instrument zum Bäumefällen und für schwere Schneid- und Bau/Abbrucharbeiten.
Da verwundert es umso mehr, dass die Kettensäge eigentlich aus der Medizintechnik stammt und ursprünglich ausschließlich zur Geburtshilfe in schwierigen Fällen eingesetzt wurde.
 
In Koblenz steht, in der Nähe der Kirche St. Kastor (unweit des Deutschen Ecks), der Kastorbrunnen. Dieser große 1812 gebaute Brunnen trägt eine französische Inschrift, die in etwa besagt: "Im Jahre 1812 / Denkmal an den Feldzug gegen die Russen / unter dem Präfekten Jules Doazan".

Knapp zwei Jahre später sah das mit Napoleons Feldzug gegen Russland anders aus. Ende 1813 hatte das französische Militär Koblenz geräumt, und in der Neujahrsnacht 1814 konnten die russischen Truppen die Stadt kampflos besetzen. Deren Befehlshaber ließ das Brunnen-Denkmal intakt, ergänzte den Text aber (ebenfalls auf französisch) wie folgt: "Gesehen und genehmigt durch uns, russischer Kommandant der Stadt Koblenz, am 1. Januar 1814."
 
Am Flughafen gibt es ja die Rollbahn, wo es manchmal auch heißt, "Das Flugzeug landet und der Papst küsst den Tarmac" oder "die Rennfahrer drehen ihre Runden auf dem Tarmac", auch wenn Rollbahnen heute eigentlich oft aus Beton sind, sind Straßen zumindest asphaltiert.
Aber historisch gesehen ist Tarmac kein Asphalt sondern eine Markenbezeichnung für eine Mischung aus Kohlenteer und Schlacke aus der Eisenindustrie die man früher als Straßenbelag verwendet hat der auf eine bestehende Schotterstraße aufgebracht wurde. Straßen werden nämlich erst seit 1902 überhaupt geteert, schuld waren die ersten Autos die beim Fahren Staubwolken hinter sich hergezogen haben und die "normalen" grob geschottert und verdichteten Straßenoberflächen beschädigt haben wegen der sich drehenden (aber noch nicht quietschenden) Reifen und dem hohen Fahrzeuggewicht. Dem hat man versucht Abhilfe zu schaffen indem man den Teer als Bindemittel verwendet hat. Der Markenname "Tarmac" ist folglich eine Zusammensetzung aus "TAR" (Teer) und "MAC" was für "Macadamized" steht, eine besondere Bauform von Schotterstraße die nach dem Erfinder, dem Schotten John McAdam, benannt ist.
Was heute also gemeinhin oft als Tarmac bezeichnet ist, ist in der Regel gar kein Tarmac, da weder Kohlenteer verwendet wurde noch das Fundament direkt darunter im 19. Jahrhundert vorbereitet wurde.
 
Statistisch gesehen ist der Amerikanische Unabhängigkeitstag für Amerikanische Präsidenten der gefährlichste Tag des Jahres. Denn: Von den bisher verstorbenen 40 ehemaligen US Präsidenten sind nämlich gleich 3 an einem 4. Juli verstorben, allerdings, und das ist noch statistisch unwahrscheinlicher, waren alle 3 unter den ersten 4 verstorbenen Präsidenten überhaupt. Auch die Weihnachtsfeiertage sind wohl gefährlich, da an einem 26. Dezember ebenfalls 2 ehemalige US Präsidenten verstorben sind. Zudem ist auch der 8. März überrepräsentiert mit 2 toten Präsidenten. Statistisch gesehen solte das ja eher zufällig im Jahr verteilt sein, evtl. Häufungen im Winterhalbjahr durch Grippe mal ausgenommen.
 
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