Wissen, das kein Mensch braucht

Boris Jelzin, der bekannte Kampftrinker und ehemalige Präsident von ru**land, hatte an der linken Hand weder Zeigefinger noch Daumen, nachdem er als Jugendlicher versucht hat eine Granate zu demontieren.
 
Deutschland hatte ja seit dem eisernen Kanzler Bismarck eine ganze Reihe von Kanzlern, die mehr oder weniger bekannt sind.
Interessant ist, das von den insgesamt 18 Kanzlern der Jahre 1890 bis 1932, vier nicht in Deutschland gestorben sind (wenn man Scheidemann mitzählt der zwar Regierungschef war aber technisch gesehen das Amt Ministerpräsident innehatte). Chlodwig Carl Viktor Prinz von Hohenlohe-Schillingsfürst verstarb 1901 in der Schweiz, sein Nachfolger Bernhard von Bülow 1929 in Rom, Phillip Scheidemann verbrachte seine letzten Jahre im Exil in Dänemark und verstarb 1939 in Kopenhagen, während Heinrich Brüning, der Namensgeber des Brüningtalers, 1970 in seinem Altersruhesitz in Vermont verstorben ist.
 
1896 wurde in New York ein Gesetz erlassen, das den Ausschank von Alkohol in Bars am Sonntag verboten hat. Bei der arbeitenden Bevölkerung die sich nur am Sonntag schon tagsüber richtig besaufen konnte, kam das nicht besonders gut an. Hotels und Herbergen mit mindestens 10 Zimmern waren davon aber ausgenommen wenn sie den Alkohl zu einer Mahlzeit servierten (warum lässt sich nicht mehr ermitteln, es ist aber durchaus denkbar dass wie so oft entweder die Regierenden oder deren Spezl in Hotels investiert hatten, weil sonst macht man ja so eine Ausnahme nicht in das Gesetz hinein). Man hat allerdings nicht mit der Kreativität der Barbesitzer die vom Verbot betroffen waren gerechnet. Binnen 6 Monaten gab es plötzlich 1500 neue Hotels in der Stadt, alleine in Brooklyn stieg die Anzahl von 13 auf über 800 Hotels. Die neuen Hotels waren allesamt in Saloons angesiedelt und hatten fast immer nur genau 10 Zimmer. Diese waren meistens billigst hingezimmerte winzige Verschläge im Hinterzimmer oder im ersten Stock/Dach. Mit jedem alkoholischen Getränk wurde ein Sandwich serviert, das ebenfalls das billigste war das man sich vorstellen konnte, und es wurde sogar wieder eingesammelt und dem nächsten Gast serviert. In einigen Saloons bestand das Sandwich aus 2 Scheiben altem Brot mit einem Ziegelstein in der Mitte, damit keiner auf die Idee kommt es zu essen, war aber legal trotzdem ein Sandwich per Definition (2 Scheiben Brot mit einem Belag, nirgends stand das dieser gut verdaulich sein musste).
Die Zimmer die anfangs nur als Dekoration dienten um die notwendige Hotellizenz für die Bar zu erhalten, erfreuten sich bald überraschend großer Beliebtheit bei Prostituierten und nicht verheirateten Pärchen, so gar nicht im Sinne der Christlichen Werte die man von Seiten der Regierenden mit dem Saufverbot am Sonntag eigentlich erreichen wollte.
Das flotte Treiben bestand bis zur Einführung der Prohibition, denn ganz ohne legalen Alkohol waren die Zimmer nicht mehr wirklich notwendig.
 
Jeder kennt Carglass in Deutschland.
Witzigerweise heißt Carglass in England "Autoglas"
Ob der Manager die Schilder vertauscht hat ?
Ist doch Absicht und keine Schilder vertauscht. "Car" kann man in England nicht schützen lassen. Auch "Auto" kann man in Deutschland nicht schützen lassen. Deshalb hat man einfach getauscht.
 
Im Motorsport gab es ja schon Fälle, wo ein Fahrer so dominant war das er posthum noch eine Meisterschaft gewonnen hat. Im Reitsport gibt es auch einen skurrilen Fall, der eigentlich nicht zu glauben ist. Frank Hayes, ein Jockey der Anfang der 20er Jahre in New York Rennen bestritten hat, ist der einzige Jockey der in seiner Karriere nur ein einziges Rennen gewonnen hat, aber trotzdem zu Lebzeiten nie Sieger eines Pferderennens war. Am 4.6.1923 ist er nämlich in Belmont Park noch während des laufenden Rennens auf seinem Pferd an einem Herzinfarkt verstorben, aber das Pferd hat sich davon nicht beeindrucken lassen und ist als erstes über die Zielliene gekommen während der bereits tote Reiter noch draufsaß, wodurch er posthum noch zum Rennsieger wurde. Es ist auch der einzige bekannte Fall wo eine aktive Sportkarriere erst nach dem Tod endete.
 
Das Römische Reich hat ja neben sehr detaillieten Münzen auch außergewöhnlich viel Wissen hinterlassen. Noch 2000 Jahre später sind die Namen der Kaiser bekannt. Auch in der Technologie und Wissenschaft waren die Römer weiter als Europa im Mittelalter. Vieles gab es im Römischen Reich, manches aber auch nicht.
Römische Aquädukte sind ja allgemein bekannt, Feuerfestgewebe aus Asbest und Fußbodenheizungen gab es auch. Seife hingegen hatten die Römer nicht, dafür gab es aber Pinguine.
Als sich das Römische Reich nach Norden ausgedehnt hatte und Hadrian seinen Wall in Britannien hat bauen lassen, gab es tatsächlich Pinguine im klassischen Sinne der Definition.
Wie kann denn das sein? Ganz einfach. Die flugunfähigen Schwimmvögel der Gattung "Pinguinus" lebten damals ausschließlich auf der Nordhalbkugel, und es gab Millionen davon von Kanada über Grönland, Island, den Nordseeinseln und eben auch der Englischen Küste die sich damals im Römischen Reich befand.
Die Tiergattung "Pinguinus", gemeinhin bekannt im Englischen später als "Penguin", ist zur Mitte des 19. Jhds leider durch den Menschen ausgerottet worden. Alles was heute als Pinguin auf der Südhalbkugel und den Galapagosinseln kreucht und nicht fleucht, sind nur umgangssprachlich als "Penguin" bezeichnete Schwimmvögel, die wegen ihrer zufälligen optischen Ähnlichkeit zu echten Vertretern von "Pinguinus" von Seeleuten als "Penguins" bezeichnet wurden. Sie sind jedoch nicht näher verwandt, da sie im gegensatz zu "Pinguinus" zur Familie der Spheniscidae zählen.
Die ursprünglich mal als lateinisch "Pinguinus" beschriebene und bekannte Gattung flugunfähiger Vögel aus dem Nordatlantik (auch bekannt als Riesenalk), wurde über einige Jahrhunderte exzessiv bejagt wegen des Gefieders, als Nahrungsergänzung und / oder sogar als Brennstoff (es haben zwar schon die Neanderthaler diese Vögel als Nahrungsquelle bejagt, aber halt nicht so exzessiv und vor allem nicht auf den abgelegenen Brutinseln, die erst mit dem Aufkommen der Schifffahrt zugänglich wurden). Das tragische dabei war, dass bereits 1553 erkannt war dass die Bestände schwinden weil die Vögel nur ein Ei im Jahr legen und es erste Maßnahmen zum Schutz gab (ganz ohne die Grünen), die jedoch auf lange Sicht dann leider nicht erfolgreich waren, obwohl die Strafen teilweise durchaus drakonisch waren (ab 1775 wurde in Kanada teilweise öffentlich ausgepeitscht, wer sich an den Eiern vergriffen hatte, aber leider war es weiterhin erlaubt, die Vögel als Köder für den Fischfang zu verwenden).
Als die Brutkolonien in Europa und später Nordamerika restlos geplündert waren, gab es nur noch eine kleine Insel in Island, wo die Vögel gebrütet haben, die dann bei einem Vulkanausbruch zerstört wurde. Vögel die sich danach auf die leicht zugängliche Nachbarinsel zurückgezogen haben, hat man für Sammler von ausgestopften seltenen Vögeln innerhalb weniger Jahre alle getötet, weil sie ja so selten und waren mittlerweile und einen hohen Preis erbracht haben beim Verkauf.
 
Eishockey Schiedsrichter in Kanada nutzten ursprünglich eine Kuhglocke um während des Spiels Entscheidungen zu signalisieren. Erst nachdem Fans ebenfalls anfingen, Kuhglocken mitzubringen um Einfluss auf das Spiel zu nehmen wurde die Schiedsrichterkuhglocke durch die Schiedsrichterpfeife ersetzt.
 
Eishockey Schiedsrichter in Kanada nutzten ursprünglich eine Kuhglocke um während des Spiels Entscheidungen zu signalisieren. Erst nachdem Fans ebenfalls anfingen, Kuhglocken mitzubringen um Einfluss auf das Spiel zu nehmen wurde die Schiedsrichterkuhglocke durch die Schiedsrichterpfeife ersetzt.
Und Schiedsrichterpfeifen dürfen in Kanada wohl nur Schiedsrichter kaufen?
 
In der Winterzeit sind in Canada gelegentlich entlang der Straßen Anzeigetafeln mit einer Laufschrift: "DO NOT LET A MOOSE LICK YOUR CAR" zu entdecken. Im Winter sind fast alle Autos mit Streusalz kontaminiert und dies zieht Elche magisch an, um den Mineralstoffbedarf zu decken. Für die Viecher ist es einfacher, als in der Wildnis nach Salzquellen zu suchen. Das führt zwangsläufig zu Unfällen. Normalerweise suchen Wildtiere ja beim Anblick von Menschen und Autos das Weite, aber Elch, Bison und Wapiti verfolgen eher die "Stand Your ground"-Taktik, einfach aus schierer Größe. Bei einer "Lutschattacke" eines Elches sollte man also eher beschleunigen.

Aber ganz ehrlich, wenn auf einem Parkplatz gerade ein Elchbulle von 3/4 Tonnen an meiner Fahrertür nuckelt, wie kann ich den wohl davon abhalten, ohne das er auf mich losgeht? Bin ratlos!


 
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