Wissen, das kein Mensch braucht

George und Margaret Roberts aus Willows, Wisconsin sind hierzulande eher unbekannt, aber ihre Tochter, Barbara Millicent Roberts sowie ihr Freund Kenneth Sean Carson, sind den meisten ein Begriff. Wer soll das denn bitte sein, die Namen hat man doch auch noch nie gehört?
Barbara Millicent Roberts und Kenneth Sean Carson sind die offiziellen Namen von Barbie und Ken.
 
Bei Sportwettbewerben gibt es ja immer entweder einen Sieger oder ein Unentschieden. Bei Olympia kann es durchaus auch mehrere Sieger geben, wenn exakter Gleichstand herrscht, und eine Medallie darunter wird ausgelassen. Ein Besonderes Kuriosum stellt da die 3x50 m Staffel im Schwimmen der Frauen bei den Paralympics 1980 dar. Angetreten in der Kategorie CP C ist nämlich nur eine Mannschaft, die USA. Nun war es damals ncht ungewöhnlich, dass in bestimmten Kategorien nur 3 oder sogar weniger Mannschaften / Einzelsportler zu einem Event angetreten sind, und somit bereits vor Beginn des Rennens eine Medallie sicher hatten. zumindest in der Theorie. Das Amerikanische Team hat es nämlich geschafft, in einem Rennen wo sie alleine angetreten sind und nur gemütlich ins Ziel hätten schwimmen müssen, disqualifiziert zu werden, so dass das Rennen ohne Sieger endete und KEINE Medallie vergeben wurde.
 
Gestern war ja Ostern und die Tage wurden ordentlich bunte Eier gesucht und gefunden. Woher kommt das eigentlich, dass mit den bunten Eiern und Ostern?
Ganz einfach: Als die Kirche (also vor allem die katholische) noch was zu sagen hatte war in der Fastenzeit der Verzehr von Eiern verboten (also für die die sich an das Fasten gehalten haben). Die Hühner haben aber weiter welche produziert. Weil die mit der Zeit schlecht geworden wären hat man sie hartgekocht, um sie später noch verwenden zu können zum Verzehr sobald das wieder erlaubt war. Damit man sie aber als gekocht identifizieren konnte (und so von frischen Eiern unterscheiden) hat man die Schalen eingefärbt, und das ging ganz einfach wenn man beim Kochen Zwiebelschalen zugegeben hat, die man ja übrig hatte weil man in der Fastenzeit Zwiebeln essen durfte.
 
Anfangs wurden die Eier nur rot gefärbt, z.B. mit roten Beten, um an das Blut zu erinnern, das Jesus am Karfreitag am Kreuz vergossen hat zur Erlösung der Welt.
 
Das einst als "Alt-Herren-Getränk" geltende Guinness wird durch weibliche Influencer und Promis auf Instagram und TikTok als stylishes Trendgetränk inszeniert. Dies führte laut Berichten zu einem spürbaren Anstieg des Konsums.
Die Produktion von Kilkenny wurde daraufhin heruntergefahren, um auf den Anlagen Guinnes zu produzieren. Mein geliebtes Kilkenny in Dose mit Stickstoffkugel, welches ich immer in Deutschland bestellt habe, ist deshalb seit über 3 Jahren nicht mehr erhältlich.
 
Mein geliebtes Kilkenny in Dose mit Stickstoffkugel, welches ich immer in Deutschland bestellt habe, ist deshalb seit über 3 Jahren nicht mehr erhältlich.
Du darftst Trendsetter zu mir sagen.... .

Guiness mit Stickstoffkugel. Gibt es aber auch schon eine ganze Weile.
 

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Die Serie "Magnum, PI" ist ja dem einen oder anderen noch ein Begriff. Tom Selleck als unkonventioneller Privatdetektiv auf Hawaii im roten Ferrari hat in den 80er Jahren damit hohe Einschaltquoten nicht nur in den USA sondern auch hierzulande geholt.
Weniger bekannt ist dass urspünglich vorgesehen war, das Magnum Porschefahrer sein sollte. Die Produzenten wollten sogar Porsche Fahrzeuge für die Serie regulär kaufen, aber Porsche hat abgelehnt, weil man die Marke nicht mit einer Fernsehserie über einen unbedeutenden Privatdetektiv der nicht im Anzug unterwegs ist in Verbindung bringen wollte. Ferrari, eigentlich noch exklusiver, hat hingegen die kostenlose Werbung über die 8 Jahre Serienlaufzeit gerne mitgenommen und später sogar kostenlos die Autos dafür beigesteuert. Für das Amerikageschäft war das wohl ziemlich gewinnbringend, weil jeder der selbsternannt so cool wie Magnum war, einen ebensolchen Ferrari fahren wollte.
In der Serie fährt Magnum meistens mit offfenem Verdeck über die Insel, was aber nicht am tropischen Wetter auf Hawaii liegt, sondern daran dass Tom Selleck mit 1,93 m Körpergröße schlicht zu groß war um das Verdeck im Ferrari zu schließen ohne dass er den Kopf stark einziehen musste, obwohl man extra den Sitz schon für ihn modifiziert hatte.
 
Magnum wurde 1989 von Unilever als erstes Premium-Eis am Stiel für Erwachsene eingeführt. Das Konzept entstand aus der Idee, ein größeres, schokoladigeres „Nogger“ zu schaffen.

 
Eines der bekanntesten Museen der Welt ist das Smithsonian in Washington DC. Benannt ist es nach dem Spender dessen Geld den Bau und die Finanzierung des Museeums ermöglicht hat, James Smithson.
Soweit klingt eigentlich alles ganz nachvollziehbar, schließlich gab es ja verschiedene Amerikanische Philanthropen im 19. Jhd., die sich verewigt haben mit Konzerthallen oder ähnlichem.
Das Kuriose am Smithsonian Museum ist jedoch das James Smithson, ein in Frankreich geborener Britischer Chemiker, zu Lebzeiten nie in den USA war. Sein Reichtum stammte zu großen Teilen aus einer Erbschaft, und in seinem Testament hat er verfügt, dass sein Neffe Alleinerbe wird, bzw. dessen Nachkommen. Smithson wollte aber nicht das der Rest der Verwandschaft an das Geld kam (der Neffe musste sogar seinen Namen ändern per Verfügung um das Vermögen zu erhalten) und so hat er die Klausel eingefügt damit in den USA die Bildung zu fördern, falls der Neffe vor ihm stirbt oder kinderlos bleibt. Smithson ist 1829 in Genua verstorben, sein Neffe starb 1835 kinderlos. So ging das Vermögen dann nach der Auflösung der Besitztümer in die USA, in Form von 11 schweren Kisten mit knapp 105000 Sovereigns, und wurde in Phladelphia wohl 1838/39 zu etwas über 500000 Dollar umgemünzt. Vielleicht hat ja jemand eine der damals geprägten Münzen in seiner Sammlung? Nachdem Smithson knapp 75 Jahre lang in Genua begraben war (mittlerweile war das ja bekanntlich dann in Italien) wurden die Gebeine durch Alexander Graham Bell (ja, den vom Telefon) in die USA überführt um den großzügigen Spender dort standesgemäß für seine Verdienste um die USA beizusetzen. Das geschah dann am 6. März 1905 in einer extra dafür errichteten kleinen Kapelle, wo er temporär liegen sollte bis das eigentliche geplante große Ehren-Monument errichtet worden war, wofür der Kongress zuständig gewesen wäre. Der wollte aber nicht zahlen (weil das Geld war ja schon gespendet und mehr war nicht zu holen), und so liegt James Smithson auch 121 Jahre später temporär in der kleinen Kapelle von 1905 begraben. Zumindest sein Ziel, dass sein Name erhalten bleibt währnend die Namen seiner Verwandten lange in der Öffentlichkeit vergessen sind hat James Smithson aber erreicht.
 
Eine Münze entschied über den Namen von HP. Welcher Buchstabe als erstes erscheinen sollte, dessen waren sich William Hewlett un David Packard nämlich uneinig. Der Wurf einer Münze brachte dann die heute immer noch gültige Fassung zutage: [HP]
 
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