Medailleur: Victor Huster

Leider muss ich im Moment das Bett hüten (akuter LWS Vorfall), daher komme ich nicht an meinen PC und Scanner.

Da mich meine Kinder aber mit Nahrung, Getränken und Post versorgen, konnte ich heute ein Päckchen von Herrn Huster in Empfang nehmen, dessen Inhalt ich mit Euch teilen möchte.

Es handelt sich um die Silbermedaille aus dem Jahr 1998 auf das 40jährige Jubliäum der Bonner Münzfreunde. Die Vorderseite der Medaille ist antiken griechischen sizilianischen Tetradrachmen nachempfunden und hat eine wunderschöne Patina angesetzt.

Anbei ein erster Schnappschuss mit dem Handy :) . Scans und weitere Beschreibung folgen, sobald ich wieder auf den Beinen bin (im wahrsten Sinne des Wortes...)
Ich bin noch die Scans der Silbermedaille schuldig. Die Vorderseite ist antiken Dekadrachmen aus Syrakus nachempfunden und zeigt einen Arethusakopf.
 

Anhänge

  • 012-avers.jpg
    012-avers.jpg
    444,9 KB · Aufrufe: 29
  • 012-revers.jpg
    012-revers.jpg
    395,8 KB · Aufrufe: 31
Bei der Gelegenheit möchte ich noch die restlichen 3 Hammerprägungen (Altstadtfeste Speyer) aus dem Lot anhängen, welches ich bei der letzten WAGO ersteigern konnte.

Die erste aus dem Jahr 1999 bezieht sich auf die Mikwe (Jüdisches Ritualbad) in Speyer. Die Silbermedaille hat einen Durchmesser von 31mm und wiegt genau 16 Gramm.
 

Anhänge

  • 020-avers.jpg
    020-avers.jpg
    241,8 KB · Aufrufe: 32
  • 020-revers.jpg
    020-revers.jpg
    230,7 KB · Aufrufe: 29
Die zweite Hammerprägung aus dem Jahr 2008 bezeichnet er auf seiner Homepage mit "Speyerer Dom Paradiessäule". Leider fehlt eine genauere Beschreibung und im Netz konnte ich leider keine Infos zu einer Paradiessäule im Speyerer Dom finden.

Die Silbermedaille hat jedenfalls einen Durchmesser von 26mm und ein Gewicht von 16 Gramm.
 

Anhänge

  • 021-avers.jpg
    021-avers.jpg
    193 KB · Aufrufe: 31
  • 021-revers.jpg
    021-revers.jpg
    171,2 KB · Aufrufe: 28
Das letzte Stück aus dem Lot der WAGO wurde 2010 mit dem Hammer geprägt und widmet sich dem Jubiläum 100 Jahre Brezelfest (Volksfest in Speyer).

Die Silbermedaille hat einen Durchmesser von 29mm und ein Gewicht von 15,81 Gramm.
 

Anhänge

  • 022-avers.jpg
    022-avers.jpg
    217,7 KB · Aufrufe: 31
  • 022-revers.jpg
    022-revers.jpg
    253,4 KB · Aufrufe: 29
Was ich noch nicht ganz verstehe ist die Sache mit der Hammerprägung und dem Hochrelief:
Ist das Material so weich, dass es sich so einfach mit dem Hammer als Hochrelief prägen lässt? Ich dachte bisher, Hammerprägungen sind eher für schwache Reliefs und kleine Durchmesser geeignet.
 
Sooo hoch sind die Reliefs der kleinen Stücke nun auch wieder nicht. Außerdem ist es auch eine Frage der Größe des Schrötlings (Reichstaler, die mit der Hand geschlagen wurden, benötigen bei ihrem großen Durchmesser 4, bisweilen 8 Schläge).

Schau Dir mal Fotos antiker griechischer Tetradrachmen an (zum Beispiel Athener Eulen - insbesondere Seitenansichten). Diese Tetradrachmen sind ja Vorbild dieser Prägungen.

Im Netz finden sich auch Fotos dieser Prägungen beim Altstadtfest in Speyer. Da holt ein Vereinsmitglied ganz gewaltig mit dem Vorschlaghammer aus... ;)
 
Mit 72mm Durchmesser und einem Gewicht von 301,42 Gramm eine der größeren Medaillen von Huster.

Sie stammt aus dem Jahr 1992 und ist dem Friedrichsgymnasium in Kassel gewidmet anlässlich der Eröffnung des dortigen neuen Pavillons.

Avers ist die Göttin (der Weisheit) Athene noch ohne Gesicht dargestellt. Revers sind nun ihre Gesichtszüge erkennbar, auf dem Helm ist die Kontur des neuen Pavillons sichtbar (Beschreibung: Homepage Victor Huster).
 

Anhänge

  • 009-avers.jpg
    009-avers.jpg
    1,1 MB · Aufrufe: 28
  • 009-revers.jpg
    009-revers.jpg
    1.007,1 KB · Aufrufe: 30
Ich möchte die Reihe der Hammerprägungen auf den Altstadtfesten in Speyer fortführen mit der Silber-Prägung aus dem Jahr 2000 unter dem Titel Weinkönigin.

Mein Exemplar hat einen Durchmesser von 29mm und ein Gewicht von 15,84 Gramm
 

Anhänge

  • 010-avers.jpg
    010-avers.jpg
    193,1 KB · Aufrufe: 29
  • 010-revers.jpg
    010-revers.jpg
    200,2 KB · Aufrufe: 23
Zwei Münzmotivproben von Victor Huster:

Die erste aus dem Jahr 2002 behandelt das Thema der in diesem Jahr verausgabten 10 Euro Gedenkmünze zum Übergang zur Währungsunion/Einführung des Euro (Abschied von der Deutschen Mark). Auf einer Seite wird eine 1 DM Münze scheinbar zerstört, um dann auf der anderen Seite als Euromünze aus der Schmelze zu erscheinen.

Die Silbermedaille hat einen Durchmesser von 36mm und ein Gewicht von exakt 30 Gramm.
 

Anhänge

  • 035-revers.jpg
    035-revers.jpg
    353 KB · Aufrufe: 34
  • 035-avers.jpg
    035-avers.jpg
    321,3 KB · Aufrufe: 30
Die zweite Münzmotivprobe hat das Thema 100 Jahre Deutsches Museum. Zu sehen ist der Gründer des Museums, Oskar von Miller, inmitten lauter technischer Geräte vom Uhrwerk bis zur Raumfähre.

Huster hat übrigens den Wettbewerb um die Gestaltung der entsprechenden 10 Euro Gedenkmünze im Jahr 2003 mit einem etwas anderen Entwurf gewonnen.

Die Münzmotivprobe besteht aus Silber, misst 36mm im Durchmesser und wiegt 30,24 Gramm.
 

Anhänge

  • 036-avers.jpg
    036-avers.jpg
    395,5 KB · Aufrufe: 27
  • 036-revers.jpg
    036-revers.jpg
    448,7 KB · Aufrufe: 26

Ähnliche Beiträge

Zurück
Oben