Medailleur: Victor Huster

Er wurde aber doch für ein paar Euro- Gedenkmünzen angenommen?
 
Vergangenen Sonntag war ich zu später Stunde bei der WAGO Auktion erfolgreich und konnte ein Lot von 7 Medaillen von Huster zu den Speyerer Stadtfesten ersteigern. Die wurden dort (ob das für alle zutrifft, kann ich nicht sagen) live mit dem Hammer geprägt.

Laut seiner Homepage beginnt die Serie 1992 und endet dann 2012.

Ich habe die Stücke eingescannt und stelle sie nach und nach vor.
 
Eines der ersteigerten Stücke von 1992 habe ich nunmehr doppelt in meiner Sammlung, da ich es bereits bei meinem Besuch bei ihm vor 15 Jahren erworben und hier im Forum vorgestellt hatte.

Es ist die Silbermedaille auf seine Tochter Tamar, die avers als Spira (mittelalterlicher Name der Stadt Speyer) dargestellt ist. Revers ist ein Rheinaal zu sehen, der eine römische Amphore findet.

Huster beschreibt die Medaille als ersten praktischen Prägeversuch zur Erforschung der antiken Münzprägung. Tetradrachmenschwere Schrötlinge wurden frei gegossen und dann mit dem Hammer geprägt.

Mein zweites Exemplar ist mit 25mm kleiner als mein erstes, aber aufgrund des sehr dicken Schrötlings mit 17,04 Gramm schwerer. Mein erstes Exemplar (das mittlerweile ordentlich Patina angesetzt hat) füge ich mal zum Vergleich ebenfalls an. Hammerprägungen sind stets Unikate...
 

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Da ich die Medaille auf seine Tochter Tamar bereits gezeigt hatte, nun gleich das erste wirklich neue Stück in meiner Sammlung.

Ebenfalls eine Hammerprägung im Gewicht (zumindest so in etwa) einer antiken griechischen Tetradrachme. Sie zeigt avers einen Faun (Gott, Waldgeist oder Mischwesen der römischen Mythologie). Die Rückseitendarstellung konnte ich leider nicht auflösen...

Die Silbermedaille aus dem Jahr 1994 hat einen Durchmesser von 21mm und wiegt 15,51 Gramm.
 

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Eines der ersteigerten Stücke von 1992 habe ich nunmehr doppelt in meiner Sammlung, da ich es bereits bei meinem Besuch bei ihm vor 15 Jahren erworben und hier im Forum vorgestellt hatte.

Es ist die Silbermedaille auf seine Tochter Tamar, die avers als Spira (mittelalterlicher Name der Stadt Speyer) dargestellt ist. Revers ist ein Rheinaal zu sehen, der eine römische Amphore findet.

Huster beschreibt die Medaille als ersten praktischen Prägeversuch zur Erforschung der antiken Münzprägung. Tetradrachmenschwere Schrötlinge wurden frei gegossen und dann mit dem Hammer geprägt.

Mein zweites Exemplar ist mit 25mm kleiner als mein erstes, aber aufgrund des sehr dicken Schrötlings mit 17,04 Gramm schwerer. Mein erstes Exemplar (das mittlerweile ordentlich Patine angesetzt hat) füge ich mal zum Vergleich ebenfalls an. Hammerprägungen sind stets Unikate...
Ich finde, Huster hat mit diesen Medaillen sehr schön den Geist der antiken Prägekunst eingefangen.
 
Da ich die Medaille auf seine Tochter Tamar bereits gezeigt hatte, nun gleich das erste wirklich neue Stück in meiner Sammlung.

Ebenfalls eine Hammerprägung im Gewicht (zumindest so in etwa) einer antiken griechischen Tetradrachme. Sie zeigt avers einen Faun (Gott, Waldgeist oder Mischwesen der römischen Mythologie). Die Rückseitendarstellung konnte ich leider nicht auflösen...

Die Silbermedaille hat einen Durchmesser von 21mm und wiegt 15,51 Gramm.
Medusenhaupt auf geborstener Säule mit maritimen Beizeichen. Auf antiken Darstellungen wird die Medusa doch immer frontal abgebildet, wenn ich mich nicht irre ?? Frag Huster doch mal, wie er die Darstellung erklärt.
 
Medusenhaupt auf geborstener Säule mit maritimen Beizeichen. Auf antiken Darstellungen wird die Medusa doch immer frontal abgebildet, wenn ich mich nicht irre ?? Frag Huster doch mal, wie er die Darstellung erklärt.
Ich vermute mal, dass es sich um das Haupt der Spira, der Personifikation von Speyer, handelt?

Ich habe allerdings ohnehin, in den nächsten Wochen mal bei ihm in Baden Baden vorbeizuschauen.
 
Hab grad nachgeschaut:

Auch die 20€ Weihnachtsmünze (Titel: Adventskranz), die 2024 erscheint,stammt von ihm.
 

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