Island will über EU-Beitritt abstimmen lassen

Die Polnischen und Baltischen Zäune und Streifen bieten wegen der vielen Grenzschützer einen gewissen Schutz, wurden bereits oft untergraben (Teil der Hybriden Kriegsführung des kremls ist es, Kriminelle und sonstige Migranten in aus Problemländern die EU zu schleusen. Die zahlen für ein Flugticket nach Minsk und werden mit dem Bus zur Grenze in die Wälder gebracht.)
Deutschlands Grenzen sind einige 1000 km lang, soviel Zaun können wir nicht finanzieren und die Grenzschützer die zur Bewachung notwendig wären können wir uns nicht leisten. Lieber Schleierfahndung, weil die illegalen meistens keine Autos haben wenn keine Schleuser involviert sind und deswegen auffallen im Grenzgebiet, und natürlich die Züge kontrollieren. (Mit starken Kontrollen könnte man übrigens auch nicht mehr günstig ohne Wartezeit in Polen tanken und Einkaufeb, wass vielen Patrioten vermutlich gar nicht recht wäre...)
Deswegen an den Schengegrenzen, kosten tragen alle.
 
Ach bayreuth,
Es ist ja alles keinen Zweck.Es ist so müßig irgend was zu schreiben
Du weißt,oder du glaubst es zumindest,sowieso immer und zu jeder Zeit alles besser.

Grüße aus der Oberpfalz
von
Walter
 
euractiv.de berichtet:

In Island wird am Samstag darüber abgestimmt, ob die Verhandlungen über einen Beitritt zur Europäischen Union wieder aufgenommen werden sollen.

Nachdem die EU-Erweiterung jahrelang weitgehend kein Thema mehr war, erwägt Brüssel nun erneut ernsthaft die Aufnahme neuer Mitglieder – von der Ukraine und Moldawien bis hin zu Montenegro, das auf dem Weg zum Beitritt erhebliche Fortschritte macht.

Island könnte die Überraschung in der nächsten Beitrittsgeschichte der Union sein – oder der Erweiterungsdynamik den größten Dämpfer versetzen.

Der Ausgang des Referendums ist nach wie vor völlig offen, wie Magnus Lund Nielsen für Euractiv aus Reykjavík berichtet.

Umfragen der letzten Monate sahen die Befürworter knapp in Führung – doch eine aktuelle Umfrage vom Donnerstag zeigte erstmals ein Übergewicht der Gegner. Die Abstimmung endet morgen um 22 Uhr Ortszeit, die Ergebnisse werden im Laufe der Nacht erwartet.

Sollte Island Beitrittsverhandlungen befürworten, könnte die Insel mit einem Besuch von Ursula von der Leyen belohnt werden, wie Magnus schreibt.

Das Land ist ein ungewöhnlicher Kandidat. Es ist wohlhabend, mit einem Pro-Kopf-BIP von fast 87.000 Euro, und gehört bereits zum Europäischen Wirtschaftsraum und zum Schengen-Raum. Außerdem ist es Gründungsmitglied der NATO, obwohl es über keine stehende Armee verfügt.

Russlands Krieg in der Ukraine, die Unsicherheit über Donald Trumps Außenpolitik und sein Interesse an einer Übernahme Grönlands haben die Debatte darüber wiederbelebt, ob eine EU-Mitgliedschaft Islands Sicherheit und Ansehen stärken könnte.

Doch für die Wähler bleiben noch einige Fragen offen, nicht zuletzt die drängende Frage der Fischerei.

Gegner befürchten, dass eine EU-Mitgliedschaft Islands Fischindustrie ab dem Tag des Beitritts der Gemeinsamen Fischereipolitik der Union unterstellen würde, was die Kontrolle über seine wertvollste natürliche Ressource schwächen würde.

Außenministerin Þorgerður Katrín Gunnarsdóttir, die sich für das „Ja“-Lager einsetzt, betont, Island werde nur beitreten, wenn es die volle Hoheit über die Fischereipolitik behalte.

Befürworter argumentieren, Island akzeptiere bereits viele EU-Vorschriften, ohne darüber abstimmen zu können.

Eine Mitgliedschaft, so argumentieren sie, könnte größere wirtschaftliche Stabilität bringen, den Weg für die Einführung des Euro ebnen und dem Land in Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit mehr Gewicht verleihen.

Gunnar Bragi Sveinsson, der ehemalige Außenminister, der die Verhandlungen mit Brüssel beendete, als Island vor einem Jahrzehnt zuletzt mit einem Beitritt liebäugelte, sagte, das Land sei außerhalb der EU besser aufgehoben als innerhalb. „Trump wird nicht ewig im Amt bleiben“, sagte er.
 
Sollte Island Beitrittsverhandlungen befürworten, könnte die Insel mit einem Besuch von Ursula von der Leyen belohnt werden, wie Magnus schreibt.
Allein solch eine Belohnung wäre schon ein Grund mit "Nein" zu stimmen.

Und ja, dass ist mein voller Ernst. Die Frau kann nichts, ist von keinem Souverän gewählt worden, sondern im Hinterzimmer ausgeklüngelt worden. Das piept mich an in Europa.
 
Hier die Übersetzung zur oben verlinkten Veröffentlichung vom 27.08.2026:

Zum ersten Mal mehr Nein-Denker​

Silja Rún Sigurbjörnsdóttir schreibt 27. August 2026 18:13

Laut einer neuen Gallup-Umfrage sagen nur noch mehr, dass sie beim Referendum an diesem Wochenende nein sagen werden. Das ändert sich, da frühere Umfragen mehr Unterstützung für die Ja-Seite gezeigt haben.

RÚV berichtet über die Ergebnisse der Umfrage. 51,6 Prozent geben an, gegen die fortgesetzten Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu stimmen, während 48,8 Prozent zustimmen. Der Unterschied wird nicht als signifikant angesehen.

Im letzten nationalen Puls sagten 51,5 Prozent, sie würden ja sagen, während 48,5 Prozent nein sagten. Daher ist die Mehrheit übergegangen, aber auch diese Schlussfolgerung war nicht signifikant.

Die jüngste Altersgruppe ist in der neuen Umfrage am ehesten nein, also etwa sechzig Prozent der 18- bis 29-Jährigen. Das ist eine große Veränderung, aber vor zwei Monaten sagte die Mehrheit dieser Altersgruppe, sie würde für die fortgesetzten Mitgliedschaftsverhandlungen stimmen.

Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die die Regierung unterstützen, beabsichtigt, mit Ja zu sagen, während 88 Prozent der Befürworter nicht beabsichtigen, nein zu sagen. Bewohner der Hauptstadtregion gelten als eher bereit, Ja zu sagen, als Bewohner in ländlichen Gebieten.
 
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Sollte Island Beitrittsverhandlungen befürworten, könnte die Insel mit einem Besuch von Ursula von der Leyen belohnt werden, wie Magnus schreibt.

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Ernsthaft jetzt, ich weis gar nicht was ich zu so einen ................ sagen soll. Wenn die die Insel besuchen will soll sie einen Urlaub buchen und bezahlen. Wer deswegen mit Ja Stimmt bei dem Stimmt doch was nicht.
 
Hier die Übersetzung zur oben verlinkten Veröffentlichung vom 27.08.2026:

Zum ersten Mal mehr Nein-Denker​

Silja Rún Sigurbjörnsdóttir schreibt 27. August 2026 18:13

Laut einer neuen Gallup-Umfrage sagen nur noch mehr, dass sie beim Referendum an diesem Wochenende nein sagen werden. Das ändert sich, da frühere Umfragen mehr Unterstützung für die Ja-Seite gezeigt haben.
Verstehe ich das richtig, es werden mehr Neinsager?

Hier die Übersetzung zur oben verlinkten Veröffentlichung vom 27.08.2026:

Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die die Regierung unterstützen, beabsichtigt, mit Ja zu sagen, während 88 Prozent der Befürworter nicht beabsichtigen, nein zu sagen.
Der Unterschied ist recht knapp zwischen den Unterstützern und den nicht Neinsagern.
 

tagesschau informiert:​


Eilmeldung:

Isländer stimmen gegen EU-Beitrittsverhandlungen​

Stand: 30.08.2026 • 11:51 Uhr
Die Menschen in Island haben sich gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen entschieden. Das Ergebnis des Referendums fiel mit 52,8 zu 47,2 der Stimmen allerdings knapp aus.
Die Einwohnerinnen und Einwohner Islands haben mehrheitlich gegen eine Wiederaufnahme der Gespräche über einen EU-Beitritt ihres Landes gestimmt. Das Ergebnis des Referendums fiel mit 52,8 zu 47,2 Prozent der Stimmen knapp aus, wie die Auszählung ergab. Gegen die Fortsetzung der vor 13 Jahren unterbrochenen Verhandlungen stimmten rund 12.000 Menschen mehr als dafür.

Zur Abstimmung aufgerufen waren gut 270.000 Isländerinnen und Isländer. Ein Fünftel von ihnen hatte nach Angaben des isländischen Fernsehens bereits vorab abgestimmt.



Quelle und mehr: Isländer stimmen per Referendum gegen EU-Beitrittsverhandlungen
 
Na, ja, sie sind aber dennoch im Schengenabkommen. Wenn sie beitreten, geht es zu Lasten ihres Fischreichtums. Das Ergebnis entspricht also der Vernunft.
 
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