Ich habe gestern mal meine "Strahlenkranzsammlung" durchforstet und mir ist ein etwas seltsames Phänomen aufgefallen. 2x 20cent Österreich 2007,die Münzen haben keinen "richtigen" Strahlenkranz sondern eine Art Ring, der besonders im oberen Teil der Vorderseite auffällt, sich aber um die gesamte Münze zieht. Auf der Rückseite fällt es so gut wie gar nicht auf.
Zudem habe ich letze Woche eine 20c F bekommen, deren Strahlenkranz auf der Rückseite so extrem ist, dass er sich sogar ins Brandenburger Tor zieht, die Vorderseite aber lange nicht so ausgeprägt erscheint. Auffällig: Der bei den österreichischen Münzen auffällige Ring existiert auch bei dieser Münze im oberen Bereich, der Strahlenkranz erscheint in diesem Bereich viel deutlicher und länger in die Münze hineinzulaufen.
Bei den weniger ausgeprägten Strahlenkränzen ist der Strahlenkranz auf der Vorderseite im oberen Bereich
immer viel deutlicher ausgeprägt als im unteren.
Angedachte Theorie: Da im oberen Bereich der Münze keine weitere Abbildung vorhanden ist, kann sich der Strahlenkranz ungehindert ausbreiten. Hier wirkt die gesamte Kraft des Stempels auf die Ronde. Auch der Strahlenkranz auf der Rückseite im "Sternenbereich" oder in den nicht erhobenen Bereichen des Brandenburger Tors wirkt die gesamte Kraft des Stempels, da die Abbildungen nicht viel des Stempeldruckes auffangen können, da sie zu klein sind (Sterne, feine Linien).
Etwas im Material der Ronde lässt durch den unterschiedlichen Druck den Strahlenkranz entstehen.
Und nun dürft Ihr mich genüßlich auseinander nehmen
