Vielen Dank schon einmal für die Antworten. Ich werde versuchen, einen Käufer zu finden, der die Sammlung möglichst als Ganzes übernimmt. Nach über 30 Jahren, in denen sie mit viel Zeit und Interesse aufgebaut wurde, wäre das sicherlich auch im Sinne meines Opa's gewesen.
In der Sammlung habe ich außerdem noch zahlreiche Visitenkarten und Kontaktdaten von Münzhändlern und Sammlern gefunden, mit denen er offenbar regelmäßig Kontakt hatte oder die er auf Münzmessen kennengelernt hat. Dort werde ich ebenfalls einmal nachfragen.
Am liebsten wäre mir, wenn die Sammlung nicht einfach auseinandergerissen wird, sondern als Ganzes in gute Hände kommt.
Moin Moin,
das mit den "guten Händen" hört man in solchen Situationen sehr häufig. Man weiß aber nie, ob ein evtl. in diese Richtung eingeschätzter Käufer später diese hat und entsprechend handelt !
Ich würde in dieser Situation schon vor dem Hintergrund, dass man für einen großen Teil "nur" den in Euro umgerechneten Wert erhält, erst einmal eine einfache Grundsammlung der Umlaufmünzen von 1 PF bis 5 DM behalten - evtl. als Andenken.
Eine weitere Überlegung für mich wäre der Gedanke an die Gedenkmünzen zu 5 und 10 DM - als Erweiterung der Grundsammlung und somit zur Komplettierung der DM-Münzen. Zu einer Komplettierung würden für mich auf jeden Fall das 5-DM 1958 J, aber auch das 50 PF-1950 G BDL und der 2er von 1969 J ohne Magnetreaktion gehören.
Außen vor bliebe eindeutig das auch in dieser Sammlung nicht vorhandene 67 G (Existenz durch "Abwesenheitszettelchen"

ausgewiesen) mit Fe,Cu-Ronde.
Alles, was dann noch "übrig" bliebe, steht als Jahrgangssätze mit einem evtl. kleinen Gewinn (wenn man denn Jemanden dafür findet, der .......), Münzen aus unedl(er)en Ronden wie Fe,Cu; Fe,Tombak; Fe,Messing und Cu/Ni oder über Edelmetall in Form von Ag zum Verkauf. Hier gibt es entweder im Internet etliche Adressen mit entsprechenden, am Tagessilberpreis orientierten Ankaufsangeboten. Vergleichen kann sich evtl. lohnen.
Eine weitere Möglichkeit mit evtl. einem Preis über diesem Wert besteht natürlich in einem Privatverkauf.
Bei den 5 DM J 387 in Ag darf man nicht bei allen Münzen an einen Verkauf über das Edelmetall denken. Bei den frühen Jahrgängen könnte eine "überdurchschnittliche" Erhaltung zu einem Preis führen, der über dem mit der Ag-Berechnung liegt. Die Schwierigkeit in dieser Richtung ergibt sich bei der Erstellung einer einigermaßen realistischen Erhaltungseinschätzung.
Noch eine Anmerkung:
Anhand der Abbildungen der 2-PF-Stücke in Bronze und deren Aussehen muss man wohl davon ausgehen, dass diese sich nicht in einer von "navada51" angesprochenen weichmacherfreien Umhüllung befinden. Sie scheinen am Kunststoff zu kleben - ein typisches Zeichen für Münzen, die lange Zeit in diesen anfangs üblichen - da billigeren - Hüllen mit Weichmacher aufbewahrt wurden.
Die den Münzen "wohlgesonnenen" Hüllen, Tüten oder Rähmchen zur Aufbewahrung bestanden / bestehen z.B. aus weichmacherfreiem Zellophan.
Es könnte sein bzw. ich vermute, dass auch Stücke anderer Nominale, die in dieser Form aufbewahrt wurden, an den höheren Bereichen des jeweiligen Reliefs und dem Randstab ebenfalls an den Hüllen "kleben".