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Ja genau, es gibt noch seltenere Stempelkombinationen, die jedoch im Gros der J724b beispielsweise verschwinden.
Also wenn ich "a" und "c" einmal übersetzen darf: Die Autoren des Jäger-Katalogs gehen davon aus, dass ab einer Leitfähigkeit von 50 MS/m die Münzen aus Bronze sein müssen. Tatsächlich gibt es aber nur Kupfermünzen aus verschiedenen Qualitätsstufen. Verunreinigungen bedingen dann eine teils erhebliche Reduzierung der Leitfähigkeit, insbesondere Arsen, das in kleinsten Mengen (0,1 %) die hohe Leitfähigkeit minimiert. So gibt es Kupfermünzen mit einer Leitfähigkeit von 20 MS/m oder gar darunter. Der Zufall will es, dass für 725a tatsächlich nur qualitativ minderwertiges Kupfer (1926 nach DIN-Norm 1708 Hüttenkupfer genannt) verwendet wurde. Die darin vorhandenen Verunreinigungen machen es IMMER zu einem 725c. Stücke aus Elektrolytkupfer - nennen wir sie 725a - können demnach gar nicht vorkommen (bisher sind keine aufgetaucht).
Genau umgekehrt verhält es sich beispielsweise bei 724a/c. Dort gibt es nur eine einzige Stempelkombination, die Kupferstücke geprägt hat. Die Stempelkombination war sehr langlebig, so dass ca. 56.000 Stücke damit geprägt worden sind, und zwar ausnahmslos aus Elektrolytkupfer. Stücke, die als 724c deklariert werden, müssten - falls sie je gesichtet werden - seltener sein als Jaeger 141. Aber ich wette, der Preis im Katalog wird bestimmt sehr viel kleiner sein als der Preis bei 724a.
Ich habe im Zuge meiner Untersuchungen, dem Verlag geschrieben, dass die Unterscheidungen numismatisch sinnfrei sind, aber es wurde ignoriert. Dies ist für mich ein Beleg, dass die willkürliche Unterscheidung zwischen "a" und "c" lediglich kapitalistische Zwecke verfolgen.
Sorry falls die Frage dumm klingt, aber ist das gefährlich, wenn die Münzen Arsen enthalten?
