Neuzugänge in Eurer Sammlung

HUNNIC TRIBES Nezak Huns. ‘Napki Malka’. Circa AD 630-711.

BI Drachm (28-29mm 3.43 g). Kabul mint.

AV: Crowned bust right crown surmounted by winged bull’s head

RV: Fire altar flanked by two attendants wheels flanking flames.

Good EF among the finest you will see of the type perfectly struck on a round flan with a nice sharp reverse where you can actually see details of the attendants. Lovely patina.

So hatte ich den auf 2BS (Nr: 1461001002246) erworben.

Gut ausgeprägt ist sie. Was sie von den anderen Stücken, von denen ich Abbildungen besitze unterscheidet ist, dass die Patina weder überarbeitet, noch entfernt wurde. Letzteres verändert die Wirkung der Münzen stark bis drastisch, vgl 2 BS, Nrn. 3546200352, 3546100352, 3546900352, 32483000898, 1461002002246, 1461001102246.

Eine Münze kaufen und sie mit viel Zeit selbst weiterbearbeiten und raue Stellen glätten, hört sich sicherlich interessant an. Faktisch ist es aber so, dass Münzen in der Regel im Bestzustand angeboten werden. Wer Münzen verkauft oder reinigt, weiß sehr oft, wann es besser Zeit ist, mit den Säuren und dem Materialabtrag aufzuhören (vgl. Nr. 1460999302246). Oder genauer: sojemand sollte es besser wissen.

Weichmacher aus einer Patina herausziehen ist eine Sache, fest mit der Münze verbundene Minerale der Patina oder fest in das Metall eingefressene Materialien zu entfernen oder deren Struktur zu verändern, das spielt in einer ganz andere Liga.

Ein Tipp:

Preies, Qualitäten und Angebote vergleichen lohnt sich gerade jetzt ganz besonders.


PS: mit bloßem Auge, einer sehr guten Brille auf der Nase und bei Sonnenlicht, sieht diese Münze total gleichmäßig grün aus und die Vorderseite kommt scharf geprägt und 100% plastisch rüber. Die Unebenheiten der Patina erkennt man nur unter einer Lupe oder der hier auf die Spitze getriebenen Digitalfotografie. In einer Museumsvitrine liegend, würden sich Sammler antiker und frühmittelalterlicher Münzen mit einem Faible für feine Details und Patina die Nase plattdrücken....

Und das bei Billion, einem niedriglegierten, Kupfer-Silber-Gemsich.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Sol Invictus - vielleicht die wichtigste Übergangsgottheit zwischen dem klassischen römischen Pantheon und dem Christentum - ist sehr häufig auf den Münzen seines Verehrers Aurelian (270-275) zu finden; hier zwischen zwei Gefangenen nach links gehend. Antoninian, 3,71g, Kampmann 106.38.4.
 

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1 Nummus von Kaiser Constantin aus der Prägestätte Ticinum ( 313-314 )
Jahrelang in einem Beutel mit nichtbestimmbaren Münzen gelegen, und jetzt endlich bestimmt.
Für mehr als 1700 Jahre Alter ziemlich gut erhalten.
 

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Rassid al-Nasir, AH 301-325, sudaysi, Sa'da mint
Material: Silber,
Gewicht: 0,39 g,
Rassid: al-Nasir (913-937 AD), silver sudaysi (0.39g), Sa'da mint, AH 301-325 (913-937 CE). Album 1068.
Der Sudaysi von al-Nasir ist eine seltene, gehämmerte Silbermünze der jemenitischen Rassiden-Dynastie. Geprägt zwischen 913 und 937 n. Chr. in der Münzstätte Sa'da unter Imam an-Nasir Ahmad bin Yahya, hat die winzige Münze ein typisches Gewicht von nur 0.3 bis 0.4 g bei einem Durchmesser von rund 12 mm. Sie repräsentiert das Nominal von 1/6 Dinar.

gekauf mit einem weiteren, gleichartigen Stück auf 2BS aus einem Angebot von 25 Stücken für 35 Dollars + Versand + Zoll.
 

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Nachtrag: es ist 1/6 Dirham, nicht 1/6 Dinar. Das passiert, wenn man KI zu sehr vertraut.....
 
Eine Münze aus ganz alt Deutschland:
1 Antoninianus ND (260-269) Kaiser Postumus SERAPI COMITI AVG, N#316921 (geprägt in Köln)
Jahrelang in einem Beutel mit nichtbestimmbaren Münzen gelegen, und jetzt endlich bestimmt.
Immer wieder schön was ganz altes in die Weltmünzensammlung aufnehmen zu können.
 

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Zeitlich nicht allzuweit entfernt vom Postumus oben, ist die Entfernung der Prägestätten dagegen schon beachtlich: Aus Antiochia in Syrien stammt dieser Follis des Diocletian (284-305), 10,77g, Kampmann 119.84.
 

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Und ein weiterer Neuzugang, mein bisher ältestes Stück und zudem ein neues Gebiet:
1 Drachm von König Hermaios, Indo-Griechisches Königreich, 90-70 BC
Für ca. 2100 Jahre Alter noch recht gut erkennbar, bis auf die Fehlenden Teile, und natürlich arg korrodiert.
Ausgegraben habe ich das Stück auf meinem Schreibtisch, wo es seit über 10 Jahren im bereits oben erwähnten Beutel mit nicht zuordenbaren älteren Münzen darauf gewartet hat das ich mal Zeit habe.
 

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