Neuzugänge in Eurer Sammlung

Ein bisschen was Feineres ist von der letzten G&M-Auktion bei mir gelandet: Alexios III. (1195-1203), Elektron-Trachy von 4,73g Gewicht. Sear 2009/2010 / Sommer 66.2. Auf dem Revers steht ausgerechnet Konstantin I., der in der orthodoxen Kirche als Heiliger gilt, neben einem der unfähigsten seiner Nachfolger...
 

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Zum Fest natürlich einen Auferstandenen: Anonymer Follis A2, Variante 15a mit dem Buchstaben A zwischen Strichen auf dem Revers, 16,8g Ae. Frohe Ostern allen Mitlesenden!
 

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Eine Ecke ist leider herausgebrochen, ansonsten aber recht ordentliche Erhaltung: Elektron-Trachy von Andronikos I. (1183-1185), Sear 1984 / Sommer 62.2 / Hendy 18,12, 4,39g.
Andronikos war ein ambitionierter, aber erfolgloser Kurzzeitkaiser; sein Tod selbst für byzantinische Verhältnisse ungewöhnlich brutal: Ein wütender Mob riss ihn buchstäblich in Stücke ...
Bleibendstes Vermächtnis ist wohl der hier schön erkennbare Gabelbart, mit dem Andronikos die Herrenmode der kommenden Generationen byzantinischer Herrscher prägen sollte.
 

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Mit einer ausgebrochenen Münze eines in Stücke gerissenen Kaisers..... ....kann ich nicht dienen. Derartige Privilegien bleiben Spezialsammlern vorbehalten, die sich akribischer und profunder mit der Materie auseinandersetzen können, als jemand, der sehr allgemein, teils auch theoretisch und unter strukturellen-metallurgischen Aspekten an alten, optisch repräsentativen Geldstücken interessiert ist....

Der hier,

Byzantine Empire 1/2e tetarteron ND Manuel I Commenus (1143-1180) SS

auf 2 BS als "ss" frisch aus den Niederlanden für 39 Euro +9 Euro Versand plus (ich war bequem;: paypal) gekauft, passt dann wieder in mein Beuteschema. Bei dem Händler habe ich schon mal einen halben Gulden von Wilhelmina im allerbesten Jugendstil erworben.....

Meinen letzten bronzenen oder kupfernen Byzantiner habe ich vor elendig langer Zeit erworben. Entweder in den mittleren 2000ern oder noch davor. An der wurde nicht herumgescharbt oder geputzt. Das sagen mir die wie Grünspan aussehenden Malachitanhaftungen... sehr, sehr dekorativ und frisch, wenn auch nur etwa 1-Cent-Größe..... Aber was heißt hier nur? Mir gefällt sie.
 

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Malachitpatina ist mir die liebste! Hat einfach was ... auch bei Kleingeld wie deinem hübschen Stück.
 
Anstatt auf die bereits heranmarschierenden Truppen seines Neffen, des Westkaisers Gratian, noch ein paar Tage zu warten, versuchte der im Osten regierende Valens (364-378) die auf den Balkan eingedrungenen Goten im Alleingang mit seiner Armee zu besiegen. Eine fatale Fehleinschätzung: Valens verlor die Schlacht von Adrianopel 378; er selbst und der größte Teil seiner Truppen kamen dabei ums Leben - die heftigste römische Niederlage gegen Germanen seit der Schlacht im Teutoburger Wald mehr als 300 Jahre früher.
Siliqua, geprägt in Konstantinopel, 2,92g Ag, RIC 13c var. / vgl. Kampmann 156.28.
 

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Anastasius I., Semissis, Konstantinopel 492-507, 2,21g, Sear 6/Sommer 1.5.
Das nach links bzw. verkehrt herum gewendete Staurogramm am Ende der Reverslegende kennzeichnet das Stück als eine frühe Prägung; auf den Münzen nach 507 ist es dann korrekt ausgerichtet.
 

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Zwei kleine Kupferlinge in zeitgemäß schlechter Erhaltung aus den "dark ages" von Byzanz:
1. Justinian II., Halbfollis aus Syrakus (?), 3,56 g Ae. Das S auf dem Revers sollte für das sechste Jahr des Kaisers stehen, da wären wir bei 690/691. Als mir nicht vorliegende Referenz kann ich laut Auktionshaus nur Anastasi, Monete bizantine di Sicilia, 358 var. anführen; könnte aber auch Sommer 14.10.9 sein, dann wäre das Teil aus Konstantinopel.
 

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und 2.: noch ein Halbfollis, Konstantin V., 1,18g Ae, Konstantinopel 741-751. Sear 1559 / Sommer 23.6.
Halbfolles mit der Kennzeichnung "K" wurden unter diesem Kaiser letztmalig geprägt.
 

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