Münzen aus meiner Sammlung, die ich gerne mal wieder zeigen möchte

Was verbindet diese vier Münzen aus Afghanistan?
oben links: 25 Pul 1331 (1952) aus Kupfer
oben rechts: 25 Pul 1331 (1952) aus Nickel mit Stahlkern
unten links: 25 Pul 1331 (1952) aus Aluminium
unten rechts: 2 Afghanis 1337 (1958) aus Aluminium

Die ersten beiden wurden motivgleich (gleiche Stempel?) in einem sich überlappenden Zeitraum parallel geprägt. Im Jahr 1958 wurde die Serie um die höheren Nominale 2 und 5 Afghanis ergänzt, der 2er wurde auf Aluminium-Ronden geprägt.
Die 25 Pul 1331 aus Aluminium wurde dagegen erst im Jahr 1970 geprägt, und zwar mit den Stempeln der 25 Pul, die das Jahr 1331 (1952) zeigen. Es wurden jedoch die für die 2 Afghanis hergestellten Ronden aus Aluminium genutzt, die einen etwas größeren Durchmesser haben (20 vs 24 mm). Aus diesem Grund hat die Münze so einen merkwürdigen Ring zwischen Motiv und Randstab. Außerdem ist (jedenfalls bei meinem Stück) der Rand der Münze konvex gebogen, also wie ausgewölbt.

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Eines der schönsten Münze die ich hab graden lassen.

Diese Münze hab ich für einen Freund eingeschickt.

Tolle Münze, tolles Ergebnis. TOP POP

IST EINE 500 KURUSH PIASTER MÜNZE AUS DEM OSMANISCHEN REICH.

RIESEN MÜNZE, OVERSIZE SLAB!

Bin immer auf der Suche nach Münzen aus dem Osmanischen Reich!!!
 

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Hier ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke.
Ich mochte diesen etwas naiven Münztyp schon immer, es ist allerdings sehr schwierig ein ordentliches Stück zu ergattern.
Sie sind meistens schlecht erhalten, nicht gut zentriert und schwach ausgeprägt.
Mit diesem Stück hatte ich wirklich Glück.
Iran, 1/2 Kran KM#828.3 AH1272 Teheran
iran1_2kran828Tehran-AH1272av.jpg iran1_2kran828Tehran-AH1272rv.jpg
 
wird mal wieder Zeit..... Da war noch so eine alte Silber-Tanka von

Daud Shah Kararani​


Den Namen könnt ihr gerne mal auf der 2-Buchstaben-Plattform eingeben, da sind ein paar ähnliche Stücke, jedoch alle mit Prüf- oder Geldwechslerpunzen übersäht.....

Diese hier ist eine Fundmünze: Chloridkorrosion hat nahezu das gesamte Kupfer aus dem hochlegierten Silber herausgezogen - die Münze "ploppt" ist aber lt. Dr. Lutz Ilisch, der das Stück für die Giesener Münzhandlung prüfte, echt. Ich hatte damals nach der Auktion kurz mit ihm telefoniert und er konnte sich an das wirklich schöne Stück, zu dem er mich beglückwünschte, noch gut erinnern.

PS: da war doch noch was.... meine hat auch etliche Punzen - zum Glück aber am Rand. Alles andere wäre bei so einem Stück auch höchst verwunderlich.....
 

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Es müssen nicht immer Silber oder Gold sein, aber authentisch (Farbe, Oberflächen) sollen sie wirken und ansprechend erhalten sein, so, wie diese 25 Centimos 1937 aus Spanien. Vor ein paar Jahren für 3,50 Euro in der Bucht erworben, achtlos aufs Tabeltt gelegt und bislang nur weniger Blicke gewürdigt. Zu Unrecht, wie die hochauflösenden Bilder zeigen.
 

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Einen sehr frühen Groschen der Stadt Tours (Fundmünze mit schöner Tönung, erworben 1991 bei H. G. Oldenburg. Kiel) und ein späterer Groschen der Stadt Venedig (mit Tönung, Eichenholz- oder Kabinettpatina, erworben 1994 bei H. G. Oldenburg, Kiel). So, wie sie sind, habe ich sie damals auch unter optischen Aspekten und wegen des guten Erhaltungsgrades erworben.
 

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Brabant, Stadt Löwen (auch Leuven, Louvin) Pfennig mit Löwe und Schild, ungefährer Prägezeitraum: 1235-1289. Infrage kommen Heinrich II und III (1235-1280), ggf. auch ein Aleydis van Bourgondië, der als in seiner Eigenschaft als als Vormund prägte.

Gekauft habe ich ihn irgendwann im Zeitraum 2017-2021 in der Bucht (und ihn dann, ohne mich näher damit zu beschäftigen aufs Tablett gelegt, wo er mir nun ins Auge gefallen ist). Damals, daran erinnere ich mich noch, kaufte ich ihn wegen der intakten Oberflächen (das Stück weist Spuren von Belag (Edelrost), ggf. in Verbindung mit einer alten Sammlungstönung auf), der ansprechenden Optik und des Preises von sehr deutlich unter 20 Euro (zu sowas habe ich eine Meinung, mit der ich wohl, das zeigen solche Preise, so ziemlich alleine dastehe; für mich ist es aber ok so, da ich dadurch regelmäßig zu relativ moderaten Preisen kaufen kann, daher auch der Kauf als eine Art "Beifang"). Die Preise für solche Prägungen fangen bei etwa 30 Euro an und gehen auf der 2-BS-Plattform bis etwa 400 Euro. Ob solch teils relativ hoch erscheinenden Preise (300 oder 400) gerechtfertigt sind; ich weiß es nicht. Dafür bin ich zu wenig Speziallist. Als auf den Geschmack gekommener Generalist würde ich im www. recherchieren und mir ein deutlich günstigeres und optisch gleich schönes Stück herausfischen. Oder es solange im Hinterkopf behalten, bis sich eine Gelegenheit bietet. Ich kaufe meist, wenn einige gleichartige Stücke gleichzeitig angeboten werden; dann kann man sich das schönste rausfischen und es kostet kaum mehr, als weniger schöne. Prägungen aus der Zeit siehe auch 2-BS-PLattform, Nrn: 43202302, 5537700276, 6009400276, 6097000276. Die Seite mit dem Löwen ist von mir falsch fotografiert worden; man muss sich sich um 45 Grad im Uhrzeigersinn gedreht vorstellen. Durchmesser: 12 mm, Gewicht: 0,59 Gramm - den hätte ich für deutlich leichter gehalten - manch doppelt so breiter Brakteat wiegt weniger - wie man sich doch täuschen kann.
Wer einen im Ladengeschäft, auf einer Münzenbörse oder einer Auktion kaufen will und sich die Münze vorher ansehen kann: schaut genau auf den Rand. Wenn der Rand Spuren von Korrosion oder Säureangriff zeigt, hat das Stück diese auch; selbst wenn er bereits von einer Tönung kaschiert ist und es auf den ersten Blick nicht ins Auge fällt.

Zurück zu meinem Stück: ich denke, dass man den zeigen darf und seine Freude beim Betrachten haben kann.
 

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Das hier war ein ganz krasser Fall: in dem Zeitraum, als ich den in der Bucht kaufte, war der Syrien-Krieg gegen den IS noch voll im Gange bzw. die Niederlege des IS begann sich abzuzeichnen. Zu der Zeit kamen viele, neue, antike Münzen auf den Markt. Ob die alle echt waren oder nicht, lasse ich mal bewusst offen, weil ich das nicht beurteilen kann. Vor gut einem Jahr bin ich selbst mit einem Bulgaren (Studio Lipanoff) reingefallen und musste mir dann hier von einem Kollegen mit auf den Weg geben lassen, doch lieber im Fachhandel zu kaufen (wobei Teile dieses Fachhandels, es mir nach diversen Internet-Recherchen sehr oft gleich tun, aber das ist ein anderes Thema). Damals wurde das Stück in die Region von Damaskus gelegt und zeitlich kurz vor die Ermordung Caesars gelegt. Das war nicht das einzige Stück: etwa 50 bis 100 solcher Münzen wurden damals binnen weniger Wochen regelrecht "in den Markt gedrückt"; die meisten deutlich schlechter. Gegen Ende wurden dann die Qualitäten etwas besser und eines der schönsten, wenn nicht gar das schönste und Beste landete für knapp über 50 Euro (das war relativ zu den anderen sehr viel) bei mir. Und von dort ging es direkt aufs Tablett, weil mir die Qualität doch nicht ganz zusagte. Mittlerweile weiß ich von der 2-BS-Plattform: Pontus Amisos, Unite, ca. 188 bis 30 v. Chr., vgl. Nrn.: 26215600898, 26215800898, 23042800898, 26965300898, Kommentar zu den Preisen mangels Markt- und Fachkenntnis: keiner - zuerst waren nur zwei verkauft, nun alles - da komme ich echt ins Staunen.
 

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