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wenn ich die letzten Posts so anschaue, fällt mir auf, dass gerade sehr häufig über „Anlagesilber“ und dass „vieles jetzt in den Schmelztiegel“ wandert, geschrieben wird.Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das hier ein Numismatiker-Forum. Schwerpunkte: Freude am beprägten Metall, Hintergründe und Wissen über die Münzenprägung und Geschichtliches und Austausch darüber.
Denen, die aufgrund ihrer Geburt für Silber "zu spät" oder "recht spät" gekommen sind, kann man nicht helfen, was die Größenordnung der Bewertung angeht.
Ich verstehe nicht aufgrund welcher Tatsache man das fest macht. Nur weil der Preis relativ hoch ist?
Wieso sollte das „einschmelzen lassen“ nicht schon bei früheren Sillberpreisen massenhaft der Fall gewesen sein. Was hat das mit der Höhe des Silberpreises zu tun?
Wer will schon wissen, ob die heutigen Preise extrem hoch sind oder die Schnäppchen für die Zukunft darstellen?
Und wie kommt man zu der Annahme, dass jemand aufgrund seiner Geburt „zu spät“ gekommen sein könnte?
Vielleicht sind das ja jetzt die niedrigsten Preise der nächsten 20 Jahre, wer will das denn schon beurteilen?
Wenn man Geld übrig hat, das nicht benötigt wird zum täglichen Leben, macht es sicherlich Sinn, ab und an etwas Edelmetall zu kaufen. Oder eben gut erhaltene Sammlermünzen, egal aus welchem Metall oder welcher Legierung.
Die Freude an schönen Münzen ist eben nicht monetär aufzuwiegen. Aber jeder wie er möchte.
Ich jedenfalls freue mich auf weitere Posts hier
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