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... bekanntlich sah das Münzgesetz von 1871 auch das Fünfzehnmarkstück vor, auch eine Goldmünze zu 30 Mark war im Gespräch, denn , so der preußische Gesandte auf der Pariser Konferenz von 1857: " Preußen war stets mit dem Taler zufrieden" und das Dreißigmarkstück hätte exakt dem Zehnthalerstück entsprochen. So lässt sich auch die leicht unsymmetrische Gestaltung der Reverslegende der ersten Reichsgoldmünzen erklären. Sie sollte ursprünglich " Deutsche Reichsmünze " lauten, dann hätte es keinen Eichenzweiges bedurft. Letztendlich würden nur Stücke zu 10 und 20 Mark verwirklicht und Preußen gab seinen Taler auf. Sensationell mutet es deshalb an, daß auf den Sommerauktionen eines Osnabrücker Hauses nun eine bislang völlig unbekannte Motivprobe eines Dreißigmarkstückes angeboten werden wird. Zuletzt gab es solch eine Sensation 2008, als dort die Motivprobe für ein 50- Kopekenstück versteigert wurde, das 1943 in der Berliner Münze für das geplante Reichskommissariat Ukraine angefertigt wurde und dessen Avers ab 1948 dann ausgerechnet in der sowjetischen Zone und der frühen DDR Verwendung fand.
Was wohl eine " Trippelkrone " erbringen wird. Eine spannende Frage !
Was wohl eine " Trippelkrone " erbringen wird. Eine spannende Frage !

