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Wie weit kommen wir zurück? Neuauflage unseres beliebten Münzpräsentationspiels
Die Edelherren von Diepholz ließen Münzen prägen, obwohl sie kein Prägerecht hatten. Dabei ahmten sie andere Münzen nach, blieben in Schrot und Korn jedoch in der Regel unter den Vorgaben der Originale.
Hier ein Beischlag zu einem böhmischen Weißpfennig unter König Wladislaus II., der aller Wahrscheinlichkeit nach ausschließlich zum Umlauf in Böhmen bestimmt war (ischbierra hatte 1522 bereits einen solchen Weißpfennig unter Wladislaus' Nachfolger Ludwig gezeigt).
Es gibt drei verschiedene Darstellungen des Löwen auf den Originalmünzen, denen die Diepholzer Münzen weitgehend folgen. Heute der dritte Typ aus der (Mit-)Regierungszeit von Edelherr Konrad XII. (1510-1514).
Herrschaft Diepholz, einseitiger Pfennig o. J., Giesen 6.3 (als Joker für 1514)
Es wird mal wieder Zeit für einen Mariengroschen.
Das heutige Exemplar stammt aus Goslar. In gotischer Schrift auf der Rückseite MARIA MAT GRACIE.
Und auch wenn die Jahresangabe wie 1713 ausschaut: Nein, da steht schon 1513 auf der Münze.
Stadt Goslar, Mariengroschen 1513 (Buck/Büttner/Kluge 120)
1511 trat Christoph von Braunschweig im Erzbistum Bremen die Nachfolge des verstorbenen Erzbischofs Johann III. Rode an. Auf den Münzen der ersten Jahre wird Christoph als Administrator (abgekürzt ADMIST) bezeichnet, erst nach der päpstlichen Bestätigung nennt er sich Erzbischof.
Erzbistum Bremen, 4 Grote 1512, Jungk 158ff., Welter 345