Wie weit kommen wir zurück? Neuauflage unseres beliebten Münzpräsentationspiels

Meinen dritten und letzten Schüsselpfennig von Adolf Heinrich, Rheingraf zu Dhaun setze ich für 1568 als Joker ein
 

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Es geht nochmals ins Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, in dem Herzog Heinrich d. J. von 1514 bis 1568 (mit Ausnahme der Zeit von 1542 bis 1547 – Schmalkaldischer Bund) regierte.
Die Umschrift auf der Rückseite meines Reichstalers soll sich folgendermaßen auflösen lassen:
„In Gotts Gewalt hab ich's gestalt. Der hat's gefügt, deß mir genügt.“

Braunschweig-Wolfenbüttel, Reichstaler 1566 (Welter 395)

Braunschweig Wolfenbüttel W395 RT 1566 Av.webpBraunschweig Wolfenbüttel W395 RT 1566 Rv.webp
 
Das Jahr 1565 liegt in der „Ära“ der Fürstengroschen, die ab 1555 den Mariengroschen abgelöst hatten (Braunschweiger Münzgenossenschaft). Die Stadt Goslar, die 1505 die Prägung der Mariengroschen begonnen und damit die führende Münze in Niedersachsen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts geschaffen hatte, versuchte im Jahr 1565 die Wiedereinführung dieses Nominals. Allerdings zunächst vergeblich (was bei der Qualität meiner Münze auch nicht verwundert - insoweit noch ein Hinweis auf den Schreibfehler bei DOMINI). Ab 1572 wurde die Prägung der Mariengroschen wieder zugelassen.

Stadt Goslar, Mariengroschen 1565 (Buck/Büttner/Kluge 157)

Goslar Stadt BBK 157 Mariengroschen 1565 Av.webpGoslar Stadt BBK 157 Mariengroschen 1565 Rv.webp
 
Georg von Braunschweig-Wolfenbüttel war seit 1554 Bischof in Minden und seit 1558 auch noch Erzbischof von Bremen und Bischof von Verden.
Münzen ließ er in Minden und Bremen prägen, so auch diesen Mindener Fürstengroschen, auf dem seine Titel benannt werden (wenn auch auf meinem Exemplar nicht vollständig erkennbar):
G(eorg) A(rchiepiscopus) B(remensis) C(onfirmatus) M(indensis) V(erdensis) D(ux) B(runsvicensis) E(t) L(uneburgensis).
Auf dem behelmten vierfeldigen Welfen-Wappen der Herzschild mit je zwei gekreuzten Schlüsseln für Bremen und Minden und mit dem Nagelspitzkreuz für Verden.

Bistum Minden, Fürstengroschen 1564 (Stange 100, Welter 512)

Minden Fürstengroschen 1564 Stange 100 Av.webpMinden Fürstengroschen 1564 Stange 100 Rv.webp
 
Im Parallelthema hat XWorbad die Feuerwehr gerufen.
Mit der Jahreszahl 1562 habe ich auch nur eine Münze. Die ist bei der letzten Runde schon draufgegangen.
Daher hier nur ein Joker.

Flensburg
Frederik II von Dänemark 1559-1588
1 søsling o.J.
Sieg's 32,1, Hede 31A

1søsling-F2-1.webp1søsling-F2-2.webp
 
Dank moppel65s Feuerwehreinsatz geht es heute mit dem Jahr 1561 weiter.

Wir haben einen neuen Kaiser in unserem Spiel: Ferdinand I. (1558 bis 1564). Ihm folgte Maximilian II., der auch auf meinem 1564 gezeigten Fürstengroschen genannt wurde.

Bistum Minden, Fürstengroschen 1561 (Stange 89, Welter 511)

Minden Fürstengroschen 1561 Stange 89a Av.webpMinden Fürstengroschen 1561 Stange 89a Rv.webp
 
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