Hallo,
die Münze von Künker zeigt schön den Unterschied von einem Streifen, erzeugt durch ein (Schatullen-)Band zu dem "Bayernstreifen".
Bei der Münze von Künker aus der Auktion (
Auktion) sind gerade im Bereich des "R" und "N" in "Bayern" diffuse Verläufe der Patinierung zu sehen. Bei den Streifen aus der Justierung sind diese klar abgegrenzt zum Rest der Münzoberfläche. Auch sind hier Übergänge (fehlende Patinierungsunterschiede) zu den Buchstaben zu sehen, die bei den Streifen durch Justierung nicht vorkommen. Da gehen die Streifen über alle Unebenheiten auf der Münze einheitlich drüber.
Ebenso der Randverlauf des Streifen - bei der Künker Münze nicht klar abgegrenzt, sogar mit einem gelblichen "Schattenstreifen" im Randbereich, resultierend aus dem abnehmenden Gehalt an aktiven Chemikalien aus den Farben und Stoffen des Bandes.
Ein Band kann also für den Bayernstreifen klar ausgeschlossen werden (zu oft sind auch Justierspuren in dem Verlauf der Streifen noch nach dem Prägen sichtbar), es sieht sehr ähnlich, aber im Detail sind deutliche Unterschiede ersichtlich.
Für mich liegen die Unteschiede klar auf der Hand, die Entstehung der Bayernstreifen ist für mich eindeutig auf Justierungsarbeiten zurück zu führen. Alle bisher hier gezeigten Münzen unterstützen diese Theorie, daher bleibt nur dieser Schluss.
Grüße pingu