Neuzugänge in Eurer Sammlung

Vor nun ca. 200 Jahren ist diese Milarense des Decentius dem Hofrat Becker vom Stempel gesprungen und anschließend wohl - zusammen mit Eisenspähnen - eine Zeitlang Kutsche mit ihm gefahren. Danach musste er nur mehr die Parina draufzaubern und fertig war das, was man auf Neuhochdeutsch seit kurzem als Antik-Finish bezeichnet. Insgesamt 331 Stempelpaare sind von ihm überliefert, davon 136 für römische gefolgt von 133 für altgrieschiche Münzen.....
 

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Hab ich zwar auch schon, aber da ich die Kreuz-Seite überdurchschnittlich gut ausgeprägt und schön zentriert fand, hab ich den für kleines Geld auch noch beiseite gelegt: Anonymer Follis Klasse C, vermutlich unter Michael IV. (1034-1041) geprägt.
 

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Neu bei mir: Justinian I., Dekanummion, 5,44g Ae, geprägt zwischen 547 und 549 in Rom. Sear 308/Sommer 4.254/MIBE 228
 

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Heraclius mit H. Constantinus, Hexagramm, 6,78g Ag, Konstantinopel 636/7, Sear 801/Sommer -/MIB 145.
Das I auf dem Reversfeld steht für das zehnte Jahr der Indiktion; links das Monogramm des Heraclius.
 

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Der Osterhase kam früher als erwartet und hat mir ein Hyperpyron von Johannes II. (1118-1143), geprägt in Konstantinopel, Sear 1939 / Sommer 60.2 / Hendy 9,4 o. 5 mitgebracht.
Weiter oben in Neuzugänge in Eurer Sammlung hatte ich bereits eine motivgleiche Münze vorgestellt, von der ich annahm, aber nicht sicher wissen konnte, dass sie in Thessalonike geprägt wurde. Der direkte Vergleich macht die Zuordnung zur Prägestätte nun leichter: Im Grad der Wölbung unterscheidet sich mein flacher Neuzugang deutlich vom buckligeren Stück aus Thessalonike.
 

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Und gleich noch einmal Johannes II., noch einmal ein Hyperpyron. Diesmal ein älterer Typ, bei dem Maria und Johannes ein Patriarchenkreuz zwischen sich halten und der Segen direkt von oben per Hand Gottes aus dem Himmel kommt.
Wieder ein ziemlich buckliges Stück, also in Thessalonike geprägt. Sear 1947 / Sommer 60.10 / Hendy 9,10; 4,18g.
 

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Justininian I., Halbfollis aus Kyzikos; Jahr 14 (540/1), 12,15g Ae auf 32mm. Sear 208 / Sommer 4.75 / MIBE 121a.
Bei diesem Typ finde ich die doppelte Verwendung des K gelungen: 1. als Wertzahl für 20 Nummi, 2. als Initiale der Prägestätte KYZ.
 

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Eine Drachme aus der Zeit Alexander des Großen. Kolophon. Durchmesser 15mm, Gewicht 4,3 gr. Dezente Tönung.
 

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Das markanteste Kinn unter den römischen Kaisern: Maximinus Thrax (235-238), Denar, RIC 16 / Kampmann 65.12,
2,84g Ag.​
 

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