Seit langem habe ich wieder ein Problem mit DHL gehabt...
Ich habe ein Paket in die Niederlande versendet. Es ging um ein Ersatzteil und Dokumente eines Autos, hat also nichts mit Münzen zu tun.
Tatsächlich wurde es an die richtige Anschrift versendet...
...konnte aber dennoch nicht zugestellt werden...

... weil irgendein Vollhonk im Laufe des Versandweges den QR-Code mit einem PRIO-Aufkleber überklebt und damit unlesbar gemacht hat.
Das Paket kam zurück. Sehr ärgerlich, aber so ist das nun mal.
Ich wollte mich bei der DHL beschweren, denn ich hatte über 15 Euro für den Versand gezahlt, der nicht durch meine Schuld zurückgesendet worden ist.
Erster Versuch: die Telefon-Hotline, wo eine KI gesteuerte Stimme vergeblich versucht hat, mein Anliegen nur ansatzweise zu verstehen. Mein Wunsch, einem menschlichen Mitarbeiter mein Problem zu schildern wurde mit einer stillen Endlosschleife belohnt.
Zweiter Versuch: die Online-Problemlösung. Erneut wurde ich mit einer KI generierten "Person" konfrontiert, die mir empfahl, das Problem über die telefonische Hotline zu lösen. Meinen schriftlicher Einwand konnte die KI leider aus technischen Gründen nicht verstehen, sinngemäß nach: "freie Texteingaben kann ich nicht lesen".
Auch Beschwerdestellen bei der DHL habe ich online nicht gefunden. Leider muss ich mich jetzt an die Verbraucherzentrale werden, denn ich bin stets vertragstreu gewesen, die DHL jedoch nicht.
Schließlich habe nicht ich den Prio-Aufkleber auf den QR-Code gepappt.

Vermutlich sind die 15 Euro futsch.
Das Ersatzteil mit dem Dokument werde ich jetzt wohl mit Hermes versenden müssen.