Der Goldpreis steigt u.steigt

Völliger Unsinn ist natürlich, dass eine Währung beliebig vermehrbar sein muss. Unter dem Goldstandard gab es wirtschaftlichen Wachstum, ohne dass die Geldmenge massiv erhöht wurde. Das reine herstellen von Geld bringt natürlich keinerlei wirtschaftlichen Vorteil. Wenn das so wäre, könnten wir alle zu Hause bleiben und einfach nur Geld drucken. Dass der Goldstandard nicht funktioniert hat.( eigentlich hat er natürlich funktioniert.) lag nur daran,dass es Situationen gab, wo die Goldbindung aufgehoben wurde und massiv Papiergeld gedruckt wurde.
 
Auch wenn er alt ist , einer der besten Beiträge über den Goldstandard.
 
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

Echt? Dann muss ich aber gaaaaanz weit unten stehen, um deine Arroganz fehl zu deuten...

Ich glaube, dass ich einfach normale Menschen vor der Dummheit solcher Kommentare schützen muss.

Wer Ahnung hat, weiß, dass das absoluter Schwachsinn ist.

Der nächste Schwachsinn

Den Rest von diesem blödsinnigen Kommentar werde ich morgen zerlegen. Dafür bin ich ja der neu gewählte Donald Trump des Forums.
 
Wer Ahnung hat, weiß, dass das absoluter Schwachsinn ist. Wer keine Ahnung hat sollte ein paar Bücher lesen. Eines der wichtigsten Eigenschaften für Geld ist die Teilbarkeit. Warum war Gold oder andere Edelmetalle in der Geschichte immer Geld? Weil es teilbar war. Aus einem Kilo Gold kann ich was abfeilen oder in der Mitte zersägen. Es verliert nicht an Wert. Anders bei Edelsteinen zum Beispiel. Ein ein Carat Diamant kostet nicht das selbe wie zwei halb Carat Diamanten.

Das ist soweit zutreffend. Eine andere, in der älteren Literatur nie explizit behandelte Geldeigenschaft, die Goldgeld übrigens mit Papiergeld gemeinsam hat ist die Möglichkeit der Freiheit von Zahlungen und Transaktionen. Die Nummer mit der "Anonymität" steht sogar auf alten Banknoten und Goldzertifikaten der USA drauf (dass man sie von jedermann annehmen darf und das ohne Prüfung der Legitimation des Zahlenden). Das trifft es aber nicht ganz.

Was neu ist: sowohl bei Digitaler Zentralbankwährung (geht per Knopfdruck), als auch bei BTC und anderen "privaten Zahlungsersatzmitteln") bei Stromausfall oder Beschädigung der Netz-Infrastruktur: ein Dritter (ZB oder E-Werk) kann jederzeit Transaktionen unterbinden. Im Fall von E-Währungen kann das beispielsweise auch bei missliebigen Ansichten oder missliebigem Konsumverhalten (zu viel Fleisch, zu viele Reisen) der Fall sein. Das ist auch eine Art der Freiheitsberaubung und der Enteignung. Gold schützt auch vor dieser "modernen Form der Tyrannei", weil es sowohl Besitz- als auch Eigentumsrechte schützt. Denn: Gold wird immer gerne genommen. Nicht von jeden, aber von genügend Menschen, sodass man auch mit gesperrter Bankkarte nicht verhungern muss. Und für genau solche Situationen (Staatliche Gängelung und Tyrannei allerschlimmsten Ausmaßes) wird sich auch sehr schnell ein Markt bilden. Das war schon immer so.

Die Sache mit dem "Vermögensregistern" spielt dem sogar noch extrem zu. Es kann durchaus sein, dass es zu Situationen kommt, bei denen "Nicht registrierte Dinge" einen gewaltigen Aufschlag erhalten werden. Die nächste Stufe der "modernen Tyrannei" wäre es dann ja, Sachen, die für den Staast wichtig sein oder werden könnten, "aus Gründen der Sicherheit" beim Staat oder seinen Lagerstellen nach genauer, vorheriger Prüfung durch Bedienstete lagern zu müssen. Dann hat man auf seiner B-Karte einen "Lagerschein" oder auch je Objekt einen, der beim Verkauf von Bürger A an Firma X. Bei Münzen oder Barren geht sowas sehr gut.

Die B-Karte wird dann immer mehr zur "A-Karte":

"Abgaben auf spezielle Vermögenswerte" sind dann problemlos möglich. "Abgaben" auf spezielle Vermögen werden dann direkt "in Form von Naturalien" vom Staat genommen. Der Bürger braucht nichts mehr tun. Die Bestätigung der Steuerzahlung kriegt er auf seiner Karte. Mit dem Wegfall der Jahresgrenze bei Veräußerungsgeschäften würde, weitere Kurssteigerungen vorausgesetzt, beim Verkauf eine bis dahin nicht fällige, abstrakte Steuerschuld geschaffen... Die Abgaben wären dann lediglich die Abschläge darauf. Der Bürger zahlt die ja sowieso, wenn er das Zeug abstößt, vererbt usw. Also kann man den bereits angefallenen Teil ja auch früher abrufen..... Und so weiter und so fort. Wird das Erbrecht "verändert", fallen vielleicht auch die Erbfälle weg.

Für beispielsweise "Sammlermünzen" mag es dann noch "Ausnahmeregelungen" geben, aber glaubt mal: das ist richtig Bürokratie, erst mal werden sie euch sagen, was eine Sammlermünze und was eine Anlagemünze ist. Eventuell muss jede Münze zertifiziert werden (gegen saftige Gebühren). Und sobald der Materialwert oberhalb des Sammlerwertes liegt und besagte Substanzabgaben kommen, darf der Sammler bei steigendem Materialpreis mit seiner Bezahlkarte blechern. Er behält sein Münzlein, lebt aber mit dem Risiko, steuern auf den sich verändernden Metallpreis zahlen zu müssen, ohne das Teil veräußert zu haben. Er denkt sich dann noch: ist ja ehrlich und hat nichts zu verbergen und es ist für alle gut und gerecht. Auch wenn es ihm doch irgendwie gegen den Strich geht. Das nennt man dann Demokratie. Und das ist so weit auch in Ordnung.

Und außerdem: er hat ja die Wahl bei jeder Wahl, jemanden zu wählen, der solche Gesetze ändern will.

In diesem Sinne: frohe Ostern!
 
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@stroop: bei mir auf dem Tisch steht eine Flasche "Frauengold". Die hatte ich im Aushub von Bohrpfählen gefunden (leer und ohne etikett). Das Zeugs kam als "Wundermittel" oder "Aufputschmittel" für Karrierefrauen Anfang der 50er auf den Markt und musste Anfang der 80er zurückgezogen werden, weil es toxische, giftige und krebserregende Anteile enthielt. Kann man googlen. 30 Jahre lang wurden Menschen damit schleichend kontaminiert und sicher auch teils geschädigt. Immer wenn sie mir mit der Impfung kamen, hatte ich denen die Flasche unter die Nase gehalten und gemeint: wartet mal ab, was in 10, 20 oder 30 Jahren ist. Dieses Mal ging es aber viel schneller. Noch wehren sie sich, aber immer mehr kommt raus. Das aber ist ein ganz anderes Thema.

PS: Dein Likör benutzt dem Anschein nach nur den Namen des ehemaligen Mittels, daher: weiter guten Genuss :)




PS: Natürlich machen der Staat und seine Behörden keinerlei Fehler. Wenn nun einer daherkommt und meint "die machen schon Fehler, geben sie aber nie oder erst Jahrzehnte später zu", dann ist das ganz einfach üble Miesmacherei :)
 
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Die Sache mit dem "Vermögensregistern" spielt dem sogar noch extrem zu. Es kann durchaus sein, dass es zu Situationen kommt, bei denen "Nicht registrierte Dinge" einen gewaltigen Aufschlag erhalten werden. Die nächste Stufe der "modernen Tyrannei" wäre es dann ja, Sachen, die für den Staast wichtig sein oder werden könnten, "aus Gründen der Sicherheit" beim Staat oder seinen Lagerstellen nach genauer, vorheriger Prüfung durch Bedienstete lagern zu müssen.

Dafür müssten sie erstmal wissen, wer was hat. Und ohne Durchsuchungsbeschluss geht da garnix, es sei denn man schleift gleichzeitig das Grundgesetz.

"Abgaben auf spezielle Vermögenswerte" sind dann problemlos möglich. "Abgaben" auf spezielle Vermögen werden dann direkt "in Form von Naturalien" vom Staat genommen. Der Bürger braucht nichts mehr tun. Die Bestätigung der Steuerzahlung kriegt er auf seiner Karte. Mit dem Wegfall der Jahresgrenze bei Veräußerungsgeschäften würde, weitere Kurssteigerungen vorausgesetzt, beim Verkauf eine bis dahin nicht fällige, abstrakte Steuerschuld geschaffen...

Auch hier - muss der Staat erstmal wissen.

Für beispielsweise "Sammlermünzen" mag es dann noch "Ausnahmeregelungen" geben, aber glaubt mal: das ist richtig Bürokratie, erst mal werden sie euch sagen, was eine Sammlermünze und was eine Anlagemünze ist. Eventuell muss jede Münze zertifiziert werden (gegen saftige Gebühren). Und sobald der Materialwert oberhalb des Sammlerwertes liegt und besagte Substanzabgaben kommen, darf der Sammler bei steigendem Materialpreis mit seiner Bezahlkarte blechern. Er behält sein Münzlein, lebt aber mit dem Risiko, steuern auf den sich verändernden Metallpreis zahlen zu müssen, ohne das Teil veräußert zu haben.

Und darum würde es dann wiederum sehr schnell Sammler geben, die die Münzen "vor der Registrierung" tauschen.
So weit sind sie ja meines Wissens nach noch nicht mal in China.
 
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