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Honscha.Muenzen
Im Jahr 2024 geriet ich in eine urheberrechtliche Auseinandersetzung mit der finnischen Firma Coiniverse Oy (Coiniverse - Bring your coin collection to life.), über die ich bislang bewusst nicht öffentlich berichtet habe – ich wollte dem Unternehmen keine zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Coiniverse entstand als Spin-off der finnischen Münzprägestätte und trat mit großem Anspruch auf: Beworben wurden über 100 000 Münzeinträge in der App und mehr als 150 000 aktive Nutzer. Nachdem ich jedoch die komplette Datenbank gesichert hatte, fand ich rund 21 000 Einträge – viele davon mit Abbildungen, die ohne meine Zustimmung verwendet worden waren.
Das Geschäftsmodell setzte auf kostenpflichtige Jahresabos für Sammler sowie auf hochpreisige Partnerpakete für Prägestätten; man sprach von etwa 10 000 Euro pro Jahr für eine Premium-Partnerschaft. Daneben verlangte Coiniverse laut eigener Preisliste beispielsweise 490 Euro pro Woche für einen „Spotlight Ad“ oder 300 Euro monatlich für die Listung von drei Artikeln im App-Shop (Advertising — Coiniverse - Bring your coin collection to life.).
Noch bevor ich rechtliche Schritte einleitete, suchte ich auf der World Money Fair in Berlin das direkte Gespräch mit dem Unternehmen, um auf die Urheberrechtsverletzungen hinzuweisen. Ich betonte, welches Risiko es bedeutet, sich fremdes Bildmaterial anzueignen und dieses im Rahmen eines kostenpflichtigen Abomodells weiterzuverwerten. Die Reaktion war jedoch alles andere als einsichtig: Ein leitender Mitarbeiter begegnete mir mit Arroganz und Spott und meinte lachend, man freue sich schon auf meine Ansprüche.
Ein Großteil meiner Forderung wurde später dennoch beglichen. Ende Juni 2025 gab Coiniverse Oy schließlich bekannt, Insolvenz anzumelden (Coiniverse Oy to File for Bankruptcy — Coiniverse - Bring your coin collection to life.). Angesichts der überzogenen Versprechen, der undurchsichtigen Zahlen und der problematischen Vermarktung fremder Inhalte überrascht mich dieser Schritt nicht.
Diese "Partner" werden auf der Haupseite gelistet:
Das Geschäftsmodell setzte auf kostenpflichtige Jahresabos für Sammler sowie auf hochpreisige Partnerpakete für Prägestätten; man sprach von etwa 10 000 Euro pro Jahr für eine Premium-Partnerschaft. Daneben verlangte Coiniverse laut eigener Preisliste beispielsweise 490 Euro pro Woche für einen „Spotlight Ad“ oder 300 Euro monatlich für die Listung von drei Artikeln im App-Shop (Advertising — Coiniverse - Bring your coin collection to life.).
Noch bevor ich rechtliche Schritte einleitete, suchte ich auf der World Money Fair in Berlin das direkte Gespräch mit dem Unternehmen, um auf die Urheberrechtsverletzungen hinzuweisen. Ich betonte, welches Risiko es bedeutet, sich fremdes Bildmaterial anzueignen und dieses im Rahmen eines kostenpflichtigen Abomodells weiterzuverwerten. Die Reaktion war jedoch alles andere als einsichtig: Ein leitender Mitarbeiter begegnete mir mit Arroganz und Spott und meinte lachend, man freue sich schon auf meine Ansprüche.
Ein Großteil meiner Forderung wurde später dennoch beglichen. Ende Juni 2025 gab Coiniverse Oy schließlich bekannt, Insolvenz anzumelden (Coiniverse Oy to File for Bankruptcy — Coiniverse - Bring your coin collection to life.). Angesichts der überzogenen Versprechen, der undurchsichtigen Zahlen und der problematischen Vermarktung fremder Inhalte überrascht mich dieser Schritt nicht.
Diese "Partner" werden auf der Haupseite gelistet:
- Mint of Finland
- Monnaie de Paris
- South African Mint
- Münze Deutschland
- Real Casa de la Moneda – Fábrica Nacional de Moneda y Timbre (Spanische Staats- und Präganstalt)
- Lithuanian Mint
- VERAVALOR
- Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato Italiano (IPZS)
- Swissmint
- The Perth Mint Australia
- PAMP (Produits Artistiques Métaux Précieux)
- Bank of Greece – Greek Mint (IETA)
