Es wird mal wieder Zeit für einen Reisebericht. Bitte anschnallen, vor uns liegen 18 Tage großartige Natur, grottige Straßen und spannende Geschichte.
Freitag, 11.04.2025
Es haben sich mal wieder schön viele Überstunden angesammelt, sodass ich frech meine Schüler zurück lasse und zwei Tage zeitiger in die Ferien starten darf. Das habe ich gestern genutzt, um eine ganz andere Reise zu feiern: den 10. Hochzeitstag. Und heute darf ich ganz alleine los ziehen... Wobei das auch nicht ganz stimmt, auf halbem Wege werde ich meine altbekannte Reisebegleitung treffen. Der Flieger geht ostwärts und in Istanbul haben wir beide Aufenthalt, den wir mit einer Metrofahrt zum Bosporus überbrücken wollen. Ich bin überpünktlich, ihr Flieger nicht. Also ziehe ich bei unerwartet frischen Temperaturen alleine los. Diesmal jedoch nicht ins orientalische Istanbul, sondern ins alte Pera, das "drüben". Hier im Stadtteil jenseits des Goldenen Horns haben einst Venezianer und Genuesen residiert und hat der Sultan im 19. Jh. begonnen, eine moderne europäische Metropole zu erbauen. Vom Taksimplatz aus bimmelt eine alte Straßenbahn vorbei an prächtigen Fassaden und Passagen, die auch in Paris sein könnten.
Istanbul - alte und neue Türme. Galataturm und Fernsehturm
Grande rue de Péra. Heute: İstiklal Caddesi (Unabhängigkeitsstraße). Europäischer Charme und mondäne Passagen.
Ich werfe einen Blick in die Basilika des Heiligen Antonius, spaziere einmal zum goldenen Horn und fahre schon wieder zurück zum Flughafen, wo hinter der Sicherheitskontrolle schon meine Begleitung wartet und wir kurz darauf gemeinsam den nächsten Flieger besteigen. Ziel: DYU.
Dushanbe, Tajikistan. Ein neues Land auf meiner Liste! Als wir landen ist es schon dunkel, etwa 01:00 Ortszeit, Deutschland 3 Stunden voraus. Da sehen wir die großartige Bergkulisse leider nur Schemenhaft. Tagsüber muss der Anflug großartig sein. Als Europäer brauchen wir kein Visum. Die Einreise geht flott, aber das Gepäck ist unorganisiert. Erst kommt es so langsam aufs Band, dass man denkt, jeder Koffer wird einzeln vom Flieger her gebracht und dann laufen plötzlich drei Bänder auf einmal und alle springen hin und her, um zu schauen, auf welchem Band ihr Koffer angerollt kommt.
Kaum raus, wird man von der üblichen Traube Taxifahrer bedrängt, aber die brauchen wir nicht. Zum Hotelzimmer gibt's Flughafentransfer inklusive.
Dushanbe. Die Gipfel des Hissargebirges lassen sich auch im Dunkeln erahnen.
Freitag, 11.04.2025
Es haben sich mal wieder schön viele Überstunden angesammelt, sodass ich frech meine Schüler zurück lasse und zwei Tage zeitiger in die Ferien starten darf. Das habe ich gestern genutzt, um eine ganz andere Reise zu feiern: den 10. Hochzeitstag. Und heute darf ich ganz alleine los ziehen... Wobei das auch nicht ganz stimmt, auf halbem Wege werde ich meine altbekannte Reisebegleitung treffen. Der Flieger geht ostwärts und in Istanbul haben wir beide Aufenthalt, den wir mit einer Metrofahrt zum Bosporus überbrücken wollen. Ich bin überpünktlich, ihr Flieger nicht. Also ziehe ich bei unerwartet frischen Temperaturen alleine los. Diesmal jedoch nicht ins orientalische Istanbul, sondern ins alte Pera, das "drüben". Hier im Stadtteil jenseits des Goldenen Horns haben einst Venezianer und Genuesen residiert und hat der Sultan im 19. Jh. begonnen, eine moderne europäische Metropole zu erbauen. Vom Taksimplatz aus bimmelt eine alte Straßenbahn vorbei an prächtigen Fassaden und Passagen, die auch in Paris sein könnten.
Istanbul - alte und neue Türme. Galataturm und Fernsehturm
Grande rue de Péra. Heute: İstiklal Caddesi (Unabhängigkeitsstraße). Europäischer Charme und mondäne Passagen.
Ich werfe einen Blick in die Basilika des Heiligen Antonius, spaziere einmal zum goldenen Horn und fahre schon wieder zurück zum Flughafen, wo hinter der Sicherheitskontrolle schon meine Begleitung wartet und wir kurz darauf gemeinsam den nächsten Flieger besteigen. Ziel: DYU.
Dushanbe, Tajikistan. Ein neues Land auf meiner Liste! Als wir landen ist es schon dunkel, etwa 01:00 Ortszeit, Deutschland 3 Stunden voraus. Da sehen wir die großartige Bergkulisse leider nur Schemenhaft. Tagsüber muss der Anflug großartig sein. Als Europäer brauchen wir kein Visum. Die Einreise geht flott, aber das Gepäck ist unorganisiert. Erst kommt es so langsam aufs Band, dass man denkt, jeder Koffer wird einzeln vom Flieger her gebracht und dann laufen plötzlich drei Bänder auf einmal und alle springen hin und her, um zu schauen, auf welchem Band ihr Koffer angerollt kommt.
Kaum raus, wird man von der üblichen Traube Taxifahrer bedrängt, aber die brauchen wir nicht. Zum Hotelzimmer gibt's Flughafentransfer inklusive.
Dushanbe. Die Gipfel des Hissargebirges lassen sich auch im Dunkeln erahnen.
