2€CC Litauen 2026/1 "Unabhängigkeit Litauens in der Energieversorgung" (LT020)

numisfreund

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Die berühmten "gut informierten Kreise" melden für 2026 zwei Ausgaben von 2-€-Gedenkmünzen aus Litauen. Eine davon ist diese.

Amtliche Informationen sind dazu noch nicht bekannt.

Die Information meinerseits erfolgt daher vorläufig unter Vorbehalt.
 
Infobox:

Energiewirtschaft Litauens​


Der Artikel Energiewirtschaft Litauens beschreibt die Lage der Energiegewinnung, des Energiehandels, des Energieverbrauchs und der Energiereserven in Litauen unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung.

Das EU-Mitglied Litauen weist als baltischer Staat, der von 1940 bis 1991 von der Sowjetunion okkupiert war, eine besondere Situation in der Energiegewinnung auf. Dreh- und Angelpunkt war das Kernkraftwerk Ignalina, das in den Jahren 1977 bis 1985 (Blöcke 1 und 2) gebaut wurde und für die Energieversorgung im gesamten Nordwesten der Sowjetunion vorgesehen war. Seine von der EU im Rahmen der Beitrittsverhandlungen geforderte und von Litauen umgesetzte Stilllegung zum 31. Dezember 2009 machte aus dem Atomstrom-Exporteur einen Importeur, der fortan für viele Jahre stark auf Lieferungen fossiler Brennstoffe oder Stroms aus Russland und Belarus angewiesen war und sich nur langsam aus der daraus resultierenden Abhängigkeit befreien kann. Entsprechend hoch ist seither die politische und soziale Brisanz der Energieversorgung in Litauen. 2021 lieferte Russland noch 16 % des in Litauen verbrauchten Stroms. Im Mai 2022 stellte Litauen den Import aus Russland vollständig ein.

Litauen hat in den letzten Jahren die Nutzung erneuerbarer Energien erheblich ausgeweitet, sodass es bereits im Jahr 2017 an zweiter Stelle des Germanwatch-Reportes zum Klimaschutz steht – direkt hinter dem Klima-Primus Schweden und weit vor Deutschland, welches durch Braunkohlenutzung wesentlich schlechter abschneidet. Auch 2018 und 2019 belegt Litauen einen der vordersten Plätze. Bis 2021 ist Litauen jedoch auf Platz 15 zurückgefallen, mit weiter fallender Tendenz, findet sich damit aber noch immer bei den Ländern mit guter Klimabilanz.

Seit Juni 2018 gibt es eine neue Energie-Strategie, die alle Bereiche (Wärme- und Kälteerzeugung, Mobilität und Stromerzeugung) auf regenerative Energien als wichtigste Energiequelle festlegt; sie wurde vom litauischen Parlament verabschiedet. Damit strebt Litauen auch weiterhin nach Unabhängigkeit von Energieimporten. So soll bis zum Jahr 2050 Strom zu 100 % im eigenen Land erzeugt werden, und er soll zu 80 % aus regenerativen Energiequellen stammen. Ein weiteres wesentliches energiepolitisches Ziel ist die vollständige Integration der litauischen Energienetze (Gas und Strom) in die Westeuropäischen.

Quelle und mehr: Energiewirtschaft Litauens – Wikipedia
 
Irgendwie werden die Themen immer "gewöhnlicher" (Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll ...)

Vielleicht bekommen wir denmächst auch "1000 Jahre Messer und Gabel in Deutschland", "2000 Jahre Flussschiffahrt", "3 Mio. Jahre Frische Luft", "1500 Jahre Schnürsenkel", ...
 
Hier neue Infos zur Münzausgabe:

Screenshot (1136).webp

Screenshot (1137).webp


Quelle: Litauisches Finanzministerium vom 19.11.25 via Europäische Union
 
Aus der obigen Beschreibung der Münze:

[...]

Die Mitte der nationalen Seite der Münze zeigt ein Symbol der Energie, den Vogel der Freiheit, der dynamisch und kraftvoll nach oben fliegt. Die Blitzmotive symbolisieren Energie und Zielstrebigkeit. Oben auf der Münze verwandelt sich der Kopf des Vogels in eine stilisierte Version der Säulen der Gediminas, während die Flügel die Harmonie zwischen inneren Energiequellen und neuen äußeren Verbindungen veranschaulichen.

[...]
 
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