Was ist das (5DM 55G + 58D)

Das scheint der 1. Preis des Entwurfes von Otto Schliessler zu sein (lediglich der Adler ist anders, aber auch das Spiegel-S der Umschrift ist vorhanden). Hier ein Bild aus dem Buch "GeldKunst KunstGeld. Deutsche Gedenkmünzen seit 1949 Gestaltung und Gestalter, Hrsg. Dethlefs & Steguweit:
 

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Das scheint der 1. Preis des Entwurfes von Otto Schliessler zu sein (lediglich der Adler ist anders, aber auch das Spiegel-S der Umschrift ist vorhanden). Hier ein Bild aus dem Buch "GeldKunst KunstGeld. Deutsche Gedenkmünzen seit 1949 Gestaltung und Gestalter, Hrsg. Dethlefs & Steguweit:
Moin Moin,

anscheinend handelt es sich bei dem angebotenen Stück um einen (Probe?) Abschlag des Entwurfsmodell, das bei der Ausschreibung von der Jury zwar den 1. Preis zugesprochen bekam, in der Vorlageform aber aufgrund einiger nicht gefallender Details auch nicht zur Ausfürung gelangte.
Beim Vergleich der Abb. (Auktionsstück und Entwurfsmodell v. O.S., das leider nicht ganz plan vorliegt) ist m.E. gar kein anderer Adler zu sehen, sondern nur ein Unterschied in der jeweiligen Oberflächenstruktur. Während beim Entwurfsmodell aus der von "navada51" zitierten Literatur die gesamte Münze mattiert vorzuliegen scheint, zeigt das Auktionsstück eher den Charakter für die PP-Prägungen - Relief mattiert und Münzgrund gläzend. Dadurch entsteht im ersten Moment ein etwas anderer Eindruck von dem Stück. Es gehen z.B. die erhabenen "Umrandung" im Relief ein wenig unter.
 
Moin Moin,

zu den nicht ausgeführten Entwurfsmodellen des Wettbewerbes möchte ich noch zu bedenken geben, dass diese dann in der Regel im Besitz des Modelleurs verbleiben und oft (viel) später über die verschiedensten Wege - und Beweggründe - auch sehr häufig in den entsprechenden Handel gelangen. Dadurch ist es möglich, dass dann von solchen Entwurfs-Originalen auch später noch Abschläge mit den Originalreliefs hergestellt werden können, die dann eigentlich nicht unbedingt mit dem Prädikat ""Probe"" bezeichnet werden dürften.
 
Moin Moin,

zum Türkenlouis --- Schon sehr verdächtig ist, dass das Wort Probe vom Auktionshaus nicht verwendet wird, obwohl das doch normalerweise sehr verkaufsfördernd ist ;) ---> und dann auch noch mit einem spiegelbildlichen S in DEUTSCHE M. !! Ts, Ts, Ts 😃.
Seid gegrüßt!
Das ist es was mich irritierte.
Denn beide Prägungen werden als BRD: 5DM 1955G bzw. 5DM 1958D von größter Seltenheit prospektiert. Also offizielle Münzen? Kann nicht sein.
Sind es Illegale Prägungen? Proben? 5DM waren es nicht.
Scheinbar sind sie in OS auch nicht klüger bzw. wollen es nicht sein!
 
Ich grüße euch!
In dem bei mir heute eingegangenen Papierkatalog Auktion 443, sind unter den gleichen Nr. auf S.158 die Stücke unter Proben diesmal mit -Schaaf- etc. .........
 
Zur Ergänzung:
Lt. K/OS ist der Markgraf v.Baden aus Silber glatter Rand 29,18mm 8,18g
Und Heimkehr der Saar aus Silber glatter Rand 29,02mm 9,06g
der Rand wäre als Probe gepunzt.
Üblich war in den 50er Jahren 625erAG 29mm 11,2g=7g fein
 
Hier zeigt sich wieder das Problem, dass mit dem Schaaf als einziges und veraltetes Werk der deutschen „Proben Numismatik“ der Begriff Probe viel zu unscharf ist. Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Typen von „Proben“.

Hier handelt es sich nicht um eine offizielle Probe, sondern um einen ENTWURF eines Künstlers. Dementsprechend kann es hier viele Abschläge geben, z.T sogar auch nur kommerziell getrieben: Mal aus Silber, Kupfer, Gold, mal mit/ohne Randschrift, mal einseitig/zweiseitig. Der Künstler des ersten 5DM Stücks Karl Schmidt hat diese Praxis auch gerne betrieben, die Stücke werden nicht selten angeboten.

Numismatisch alle Male interessant, aber eben keine offiziellen Proben…
 
Goldpreis
3.759,10 €/oz
120,87 €/g
Silberpreis
60,97 €/oz
1,96 €/g
Bitcoin
54525,00 €
Ethereum
1427,50 €
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