Sind Auktionen ab 1 € bei ebay vom Aussterben bedroht?

Als Käufer fand ich übrigens die Paypal Abwicklung immer sehr einfach, schnell und hat gut geklappt.
Dem schließe ich mich an. Ich kaufe nach wie vor öfters bei ebay und hatte bis auf einmal nie Probleme.
Da lag es aber eher an den unwissenden Verkäufer, der die Fälschung damals selbst als echt auf dem Flohmarkt gekauft hat. Ob das stimmt oder nicht war mir in dem Moment egal. Geld gab es nach meiner ausführlichen Begründung direkt von ebay wieder. Auch wenn der Verkäufer damit nicht einverstanden war.

Beim Verkaufen von Münzen hatte ich auch nie Probleme. Und Paypal find ich da die sicherste Methode, besser als die alten Überweisungen.
 
Als Käufer fand ich übrigens die Paypal Abwicklung immer sehr einfach, schnell und hat gut geklappt.
Als Käufer auf Plattformen zahle ich fast nur mit Paypal, keine Frage.

Beim Verkaufen von Münzen hatte ich auch nie Probleme.
Und Paypal find ich da die sicherste Methode, besser als die alten Überweisungen.
Eine Meldung, Brief / Päckchen kam nie an oder Paket war leer, dann ist die Ware und das Geld weg.
 
Eine Meldung, Brief / Päckchen kam nie an oder Paket war leer, dann ist die Ware und das Geld weg.
Ich frankiere immer online über ebay. Da hast du beim Briefporto auch eine Sendungsnummer. Klar ist da dann nix versichert aber es funktioniert auch.

Ein Beispiel von mir:

Ich habe eine 50 Schilling Münze in stgl verkauft. Verschickt hab ich sie im Luftpolsterumschlag tastsicher verpackt für 1,00€ Porto + 0,25€ für den Umschlag als Materialkosten. Der Käufer meldete sich nach 7 Tagen, dass der Brief noch nicht angekommen sei. Ich konnte mit der Sendungsnumemr nachschauen, dass der Brief im Postzentrum bei mir in der Nähe seit 5 Tagen liegt. Naja ein Nachforschungsantrag hab ich gestellt und es kam nach 30 Tagen die Antwort der Post, dass der Brief nicht auffindbar ist. Ich habe den Käufer nach seiner Nachricht informiert, dass ich mich kümmere. Er hat dann trotzdem einen ebay Fall aufgemacht. Ebay bekam von mir die Sendungsnummer und ich schrieb kurz den Vorgang auf.

Fazit: ebay erstattete dem Käufer den Kaufbetrag und mir ebenfalls inklusive der Portogebühren.
Begründung seitens ebay: Mich als Verkäufer trifft keine Schuld, da mit der Sendungsnummer klar nachvollziebar war, dass ich die Ware ordnungsgemäß der Post überreicht hab.

Ich versteh da ebay nur nicht, warum der Käufer - was für ihn ja gut ist- den Kaufpreis erstattet hat. Somit hat das Unternehmen ja ein Minusgeschäft gemacht. Aber das kümmert mich nicht weiter.

So zum Schluß kann ich nur sagen, auch wenn man etwas ohne Versicherungsschutz oder Einschreiben mit Unterschrift verschickt, ist man als Verkäufer doch relativ sicher, soweit man eine Onlinefrankierung nutzt und nicht Briefmarken zum aufkleben (die haben keine Sendungsnummer und dann verstehe ich dein Argument @Münzadler )

PS. teure Münzen verschick ich aber trotzdem nur als Paket. Meistens bestehen die Käufer sogar darauf. Mach ich nicht anders.
 
Bei heikler, teurer Ware drucke ich das Versandetikett schon aus, lege alles bereit und lasse dann eines meiner Kinder von der Nahaufnahe der Ware, über das Verpacken und Etikettieren bis zur Nahaufnahme der Adresse und der Sendungsnummer ein kurzes durchgehendes Video drehen.
Damit konnte ich bereits 2x versuchten Käuferbetrug im Keim ersticken.
 
Bei heikler, teurer Ware drucke ich das Versandetikett schon aus, lege alles bereit und lasse dann eines meiner Kinder von der Nahaufnahe der Ware, über das Verpacken und Etikettieren bis zur Nahaufnahme der Adresse und der Sendungsnummer ein kurzes durchgehendes Video drehen.
Damit konnte ich bereits 2x versuchten Käuferbetrug im Keim ersticken.
Den Aufwand betreibe ich nicht. Ich bin der Meinung, sobald ich das Paket in der Postfilliale eingeliefert habe oder auch Packstation bin ich auf der sicheren Seite und ab dann ist die Deutsche Post haftbar zu machen. Ich behalte imemr bis zur Zustellung die Quittung der Einlieferung.
 
Seit der damaligen Umstellung der Kaufabwicklung u. (unverschämten) Gebührenerhöhung habe ich bis vor kurzem nichts mehr über ebay verkauft. Jetzt neulich - weil man als Privatverkäufer grundsätzlich keine Gebühren mehr zahlen muss - habe ich mal wieder ebay für Verkäufe überzähliger Münzen genutzt: Abwicklung soweit ok, als Versandoption habe ich aber natürlich mind. Prio-Brief bis hin zu versichertem DHL-Paket angeboten.

Was mir anhand der Übersicht "Detaillierte Verkäuferbewertungen" aufgefallen ist: Unsere heutige Gesellschaft ist bereits sehr Amazon-verwöhnt und hat sich übermäßige Ansprüche angewöhnt - am besten muss die Ware bereits gestern und natürlich kostenlos versendet worden sein. Ich habe nur die reinen Portokosten umgelegt (und nichts für Verpackung, Zeit etc. genommen) und immer zeitnah nach Zahlungseingang versandt. Aber anscheinend denken viele, dass auch Privatverkäufer wie Onlinehändler zu agieren hätten. *kopfschüttel*
 
Die 1-Euro-Auktionen sind für den Verkäufer das Brutalste, das es überhgaupt gibt und für jeden Interessenten sind das Chancen auf einen Schnapper. Es gibt sie dennoch. Ungemein viele schöne moderne Münzen gehen tatsächlich für einen Euro oder knapp darüber (1,50) weg; da habe ich diese Woche selber wieder 5 schöne Stücke (Bronze- und Messing-"Kleinmünzen") aus Lateinamerika kaufen dürfen. Und sehr viel bleibt sogar liegen, was eigentlich schade ist. Tja und manchmal, man bietet schon in den letzten 5 Sekunden und dann passiert das, obwohl man die Münze gerne haben will - überboten. Und das bei einer Münze, die man in "fast bankfrisch" normalerweise zwischen 6 und 7 Euro kriegt.
 

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