Römische Silbermünze

Oh OK hab schon überlegt wie ich ihn von seine 200€ auf 50€ bekommen soll
 
Und das am besten mit Rechnung und unbefristeter echtheitsgarantie bei einem Fachhändler, der sich auf Antike Münzen spezialisiert hat. Sonst tun sich bei einem Neuling möglicher Weise noch ganz andere Probleme auf.

Meine persönliche Erfahrung immer nur wirklich gut erhaltene, makellose Münzen erwerben und sich viel Zeit dafür lassen. Gerne sehe ich mir noch heute viele von den Münzen an, die ich mit 15, 16 oder 29 Jahren erworben habe. Die, die ich anfangs (mit) kaufte mir nicht zusagten, habe ich oftmals bereits abgegeben. Die haben mir keinerlei Freude gemacht.

Ein Dominitian (also ein echter) in echtem (gutem) vz oder besser, der kostet schon was und der ist so leicht nicht zu finden, wenn er auch noch halbwegs zentriert (also voll lesbar ist) und nicht agressiv gereinigt wurde. Von Dingen wie eine besondere künstlerische Qualität beim Stempelschnitt und den Qualitätsunterschieden dabei fange ich erst garnicht an, dann wird es direkt unbezahlbar und auch ansonsten (Fälschungen/Imitate) sehr unübersichtlich. Das ist dann was für sehr reiche und sehr weit fortgechrittene Privatsammler, die sich da richtig reingekniet haben (meine Meinung).

Bei Münzen des 3. Jahrhunderts ist das teils ganz anders. Hier ein Tetricus, erworben auf der 2-Buchstabenplattform aus einem Posten mit mehreren hundert Stücken. Einfach mal da drauf gehen und Tetricus unter "Münzen" eingeben und sich alles zwischen 15 und 35 Euro ansehen..... da ist noch manches schöne dabei (z.B. Nrn.: 144077716067 oder 144084863018 oder 144084862066 das kann man für 15 oder 16 bzw. 17 bereits machen); ich würde noch etwas drauflegen und in die Richtung gehen: 203346098277 (der ist TOP, m.E. ein "vorzüglich" bis "Vorzüglich+", ja nicht jeder kann den erhaltungsgrad einer Münze zutreffend erkennen. Mit schlappen 20 Euro + Versand ist man dabei. Und noch so einer, aber vom Victorinus und damit deutlich seltener: 144102255246. Vor 9 Monaten hatte ich alle durchgesehen und mir welche auf Beobachten gelegt. Die waren alle auch damals schon im Angebot. Sei es drum. Keiner von denen ist durch Putzen und agressiven Boden unwiederbringbar "verhunzt" es ist Kulturgut und im Vergleich zu der platten Silbermünze zu 200 Euro, die keine 10 wert ist, kriegt man hier etwas Münze fürs Geld. Besser kriegt man sie meist nicht aus der Erde. Es sind echte Fundmünzen (erkennt man am Rand) und die sind ein einem Riesen-Posten mit sehr vielen Münzen von sehr vielen, verschiedenen Stempeln. Für das Geld kann das niemand fälschen. Wenn Dir die nicht gut genug sind: es gibt auch Ausnahmeprägungen: höheres Gewicht, runder Schrötling, nicht nur scharfer Vorderseitenstempel, sondern auch scharfer Rückseitenstempel und das ungeputzt und und und..... damm nusst Du sehr lange suchen und (wenn Du keinen Schnapper machst): viele hundert bis Tausende dafür bezahlen. Noch ein Tipp: kaufe dort nichts aus England, das sind fast durchweg falsche Münzen.

Und noch was: nicht selbst was dran reinigen, man macht es so nur völlig kaputt. Wenn man die kauft, dann ohne große, zerfressene Bereiche und kupferrot oder nachgedunkelt sollen sie auch nicht aussehen, weil sie dann mit Säuren verätzt wurden. Pünktchen Grünspan oder kleine Kruste lässt man drauf, sonst gibt das tiefe Löcher und man kann das Teil praktisch wegwerfen ()gilt für alle Römer und antike Münzen, egal woher man sie gekauft hat und egal, wie viel sie kosteten).
 

Anhänge

  • XX-013-B.jpg
    XX-013-B.jpg
    908,5 KB · Aufrufe: 75
Zuletzt bearbeitet:
Flavier in brauchbarer Erhaltung sind glücklicherweise nicht ganz so schwierig,wie es sich in obigem Beitrag anhören kann, wobei Titus in der Tat etwas kniffligen ist, als Vespasian und Domitian. Insbesondere einen Denar des Domitian mit Minervadarstellung jedoch solltest Du jederzeit unkompliziert in annehmbarem Zustand zu einem annehmbaren Preis bekommen.

So z. B. : Beitrag im Thema 'Spiel - Wie weit kommen wir zurück? (Teil II)' Spiel - Wie weit kommen wir zurück? (Teil II)

Auch die Angebote englischer Händler sind überwiegend mit echter Ware bestückt.
 
.....Auch die Angebote englischer Händler sind überwiegend mit echter Ware bestückt.
Dem will ich nicht widersprechen. Dem Neuling nutzt es aber nichts, wenn er an einen englischen Fake-Seller gerät. Und so dünn sind die von denen, die als "echte Händler auftauchen", nicht gesäht.

Es gibt Listen dieser Fake-Seller und die sind sehr lang. Teils machen die Betrügerklitschen zu und kurz drauf unter anderem Pseudonym wieder auf. Auch das ist in manchen Listen dokumentiert.

Onkel Google hilfe hier auch. mögliche Suchbegriffe:

notorious fake sellers list

faksellers eBay

Fake Ancient Coins Sellers

und wer mal wissen will, was alles gefälscht wird:

Fake Ancient Coins

Ancient Fake Coins


Was mich angeht: ich kaufe auf der 4-Buchstaben-Plattform aus England nichts mehr. Aus Erfahrung.

Das aber kann und darf jeder halten, wie er will.
 
Dem will ich nicht widersprechen. Dem Neuling nutzt es aber nichts, wenn er an einen englischen Fake-Seller gerät. Und so dünn sind die von denen, die als "echte Händler auftauchen", nicht gesäht.

Es gibt Listen dieser Fake-Seller und die sind sehr lang. Teils machen die Betrügerklitschen zu und kurz drauf unter anderem Pseudonym wieder auf. Auch das ist in manchen Listen dokumentiert.

Onkel Google hilfe hier auch. mögliche Suchbegriffe:

notorious fake sellers list

faksellers eBay

Fake Ancient Coins Sellers

und wer mal wissen will, was alles gefälscht wird:

Fake Ancient Coins

Ancient Fake Coins


Was mich angeht: ich kaufe auf der 4-Buchstaben-Plattform aus England nichts mehr. Aus Erfahrung.

Das aber kann und darf jeder halten, wie er will.
Ach , Du denkst an Ebay. Die habe ich bei Münzen kaum auf dem Schirm, jedenfalls nicht bei Sachen jenseits von einem oder zwei Euro. Gut möglich daß Ebay bei Antiken nicht so toll ist.
 
Bei antiken Münzen ist es auf der 4-Buchstaben-Plattform (eBay) extrem schlimm, was englische Anbieter angeht. Ein nicht unbedeutender Prozentsatz der angebotenen Münzen (Römer, ganz speziell: Kelten) ist leider falsch.
 
Zurück
Oben