Medailleur: Arnold Hartig

Arnold Hartig / Medaille
ohne Jahr

Anlass/Motiv: Carl Duisberg
Durchmesser/Größe: 80mm
Material: Bronze

Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N.
Werkverzeichnis B555andi: oJ.31
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Arnold Hartig / Medaille
1928

Anlass/Motiv: 100. Todestag Franz Schubert
Durchmesser/Größe: 75mm
Material: Bronze

Nachlassverzeichnis Prokisch: 200
Werkverzeichnis B555andi: 28.02
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Arnold Hartig / Medaille
1948

Anlass/Motiv: Fußballer / Weihnachtsfest Sportverein
Durchmesser/Größe: 50mm
Material: versilberte Bronze

Nachlassverzeichnis Prokisch: 286/287
Werkverzeichnis B555andi: 48.02.1a
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Arnold Hartig / Medaille
1927

Anlass/Motiv: Österreichische Woche 1927 / Schaufensterwettbewerb
Durchmesser/Größe: 60mm
Material: versilberte Bronze

Nachlassverzeichnis Prokisch: vgl. 188
Werkverzeichnis B555andi: 27.02.1
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Arnold Hartig / Plakette
1912

Anlass/Motiv: Liebe Deinen Nächsten
Durchmesser/Größe: 72x70mm
Material: Bronze

Nachlassverzeichnis Prokisch: 60
Werkverzeichnis B555andi: 12.06.1
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Arnold Hartig / Medaille
1957

Anlass/Motiv: Richard Strauss
Durchmesser/Größe: 32,1mm
Material: Silber

Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N.
Werkverzeichnis B555andi: 57.14.2
 

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Mein Faible für den österreichischen Medailleur Arnold Hartig hält sich weiterhin hartnäckig...;)

In den letzten Jahren ist mein Werkverzeichnis beständig gewachsen und zwischen den Jahren habe ich die Systematik überarbeitet. Das Verzeichnis umfasst nun insgesamt 331 verschiedene Typen (mit jeder Menge Varianten). In meiner eigenen Sammlung tummeln sich mittlerweile 160 davon.

Ein paar Stücke von ihm möchte ich hier nun nach und nach einstellen.

Hier eine einseitige Bronzemedaille aus seinem Spätwerk (von 1951) auf den 70. Geburtstag des österreichischen Meteorologen Heinrich von Fickler (1881 bis 1957). Die Bronzemedaille hat einen Durchmesser von 60mm und ist im Nachlassverzeichnis von Professor Prokisch unter der Nummer 299 erfasst. In meinem Werkverzeichnis trägt sie die Nummer 51.01.1.
 

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Die folgende kleine Medaille ist eine moderne Spätverwendung eines der Stempel, die Hartig auf den Wiener Stephansdom gestaltet hat. Sie fällt allerdings ein wenig aus der Reihe...

Der Stephansdom taucht in drei Varianten bei Hartig auf:

Das erste Mal im Jahr 1933 zur 500 Jahr Feier des Doms. Dies steht auch direkt oben links auf den Plaketten drauf. Vollständig ausgeprägt (es gibt einige einseitige Varianten) ist auf der Rückseit Kardinal Innitzer abgebildet.

Die nächste Darstellung auf den Stephansdom findet sich 1946. Auch hier finden wir wieder den Kardinal Innitzer auf der Rückseite (oder eben auch nicht bei den einseitigen Abschlägen...). Der große Unterschied liegt darin, dass das Dach des Stephansdoms fehlt (wurde im Krieg infolge eines Bombenangriffs zerstört). Links über dem Dom befindet sich auf der Plakette das Wappen Kardinal Innitzers.

Ein letztes Mal begegnet uns der Stephansdom 1958. Das Dach ist bereits wieder repariert und bei den beidseitigen Ausprägungen finden wir auch wieder den Kardinal Innitzer revers, obwohl dieser bereits 1955 verstorben war. Dafür fehlt sein Wappen avers und ist ersetzt durch die Signatur Hartigs.

Diese kleine Medaille zeigt avers nun einen unbeschädigten Stephansdom mit Wappen Innitzers, welches es aber eigentlich nur mit beschädigtem Stephansdom gibt. Nichts dramatisches - nur ich muss mir überlegen, wo ich die jetzt zuweise... Aufgrund des Wappens habe ich mich als Variante der 46er Prägung entschieden.

Revers ist dann noch ein Dombaumeister namens Anton Pilgram abgebildet (sicher nicht durch Hartig gestaltet), über den ich leider nichts finden konnte.

Anyway, die Medaille misst 34mm im Durchmesser - das Material schein mir Messing zu sein?

Im Nachlassverzeichnis von Professor Prokisch ist nichts verzeichnet, bei mir hat sie die Nummer 46.01.2 erhalten.
 

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Eine weitere, späte Medaille von Hartig aus dem Jahr 1956 ist dem Prälaten Georg IV. Hahnl (1898 bis 1963) gewidmet, der von 1946 bis zu seinem Tod Propst des Stiftes Herzogenburg in Niederösterreich war.

Die einseitige Bronzemedaille misst 70mm im Durchmesser. Im Nachlassverzeichnis von Professor Prokisch findet man sie unter der Nummer 323; in meinem Werkverzeichnis trägt sie die Nummer 56.02.1
 

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Vielleicht mal zur Erläuterung der Systematik meines Werkverzeichnisses:

Die ersten beiden Zahlen stehen für das Jahr (logisch). Nicht datierbare Medaillen bekommen ein oJ vorangestellt (auch logisch). Dann kommt die Zahl für den Typ, der in diesem Jahr entworfen/geprägt wurde (innerhalb eines Jahres sortiert nach Prokisch, ansonsten nach reiner Willkür durch mich - es tauchen ja immer noch neue, unbekannte Stücke auf, die ich dann einfach anhänge). Spätverwendungen des Stempels sortiere ich bei der Erstverwendung ein.

Die letzte Zahl steht dann für eine Varianz bezüglich der Medaillengröße. Weitere Varianten (Metall, einseitige Abschläge usw.) erhalten einen Buchstaben.
 

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