Die Sommerferien sind da - mal wieder Zeit für einen "kleinen Ausflug"
Bitte einsteigen und anschnallen!
Montag, 13. Juli 2026
Die Nacht war wieder heiß, wird Zeit, dass es in die Sommerfrische geht. Von wegen "ab in den Süden"... hier geht's in die entgegengesetzte Richtung. Aber wo stehe ich denn jetzt? Am Flughafen? Nur zum Abholen, ich bleibe auf der Straße. Nachdem meine übliche Reisebegleitung dieses Jahr noch gerade so vor den iranischen Raketen die Emirate besucht hat und danach eine Reise nach der anderen ins Wasser gefallen ist, muss jetzt mal ein bisschen was fürs Gemüt getan werden. Eigentlich wollte sie dafür nur mal für einen Ausflug nach Berlin kommen und einen Abstecher nach Stettin machen. Aber da sie ohnehin mal noch irgendwann nach Danzig wollte und bei mir was anderes nordisches schon länger auf dem Plan stand, dachte ich, wir erweitern den Radius einfach mal. Und so düsen wir schließlich Richtung Polen. Es sieht zwischenzeitlich ziemlich grau verhangen aus, aber dafür ist es wenigstens nicht mehr so heiß.
Mit den Enten hat es eine Bewandtnis, die ich später noch aufklären werde. Jetzt begleiten sie uns erst einmal ein ganzes Stück nach Osten.
Aber weshalb eigentlich Polen? Ach herrje, das war eine Verwechslung. Nicht Stettin fehlte meiner Begleitung, sondern Schwerin als letzte Landeshauptstadt. Halb so wild, auch Stettin hat ein paar nette Ecken. Zwar wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört, doch so nach und nach putzt sie sich wieder raus. Wir spazieren vom Heumarkt über das Schloss der pommerschen Herzöge bis zum Königstor, wo es einen Snack gibt, bevor wir über die wilhelminische Hakenterrasse zurück zum Auto gehen.
Stettin. Schloss der pommerschen Herzöge, Heumarkt und Rathaus, Hakenterrasse.
Heute ist so ziemlich die längste Etappe der ganzen Tour. Da kann man auch die ein oder andere Pause einlegen, insbesondere, da schon die Ostsee um die Ecke lugt. Bei unserer Tour ins Baltikum 2024 sind wir schon einmal die Strecke gefahren und haben einen Zwischenstopp in Kolberg gemacht. Diesmal zweigen wir bei Mielno von der Autobahn ab und halten hier die Füße kurz ins Wasser. Dafür ist es gerade warm genug. Baden möchte ich nicht, dafür pfeift der Wind auch noch zu sehr.
Nahe Mielno. Der Strand wirkt leer, aber nur ein paar Kilometer weiter im Ort ist der Teufel los. Nichts für mich...
Am frühen Abend erreichen wir schließlich Orłowo, zwischen Gdynia und Danzig. Letzteres heben wir uns für morgen auf. Dafür braucht man mehr als nur einen kurzen Abend. Und ich habe keine Lust, dort einen Parkplatz zu suchen. Stattdessen gehen wir ein paar Minuten zu Fuß zum Pier von Orłowo, wo uns ein netter Fisch erwartet. Aber dafür, dass es hier nicht so überlaufen ist, lässt sich die Bedienung ganz schön Zeit.
Am Pier von Orłowo. Hier geht es noch recht gemächlich zu, im Vergleich zum Rest der Dreistadt Danzig - Sopot - Gdynia.
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Montag, 13. Juli 2026
Die Nacht war wieder heiß, wird Zeit, dass es in die Sommerfrische geht. Von wegen "ab in den Süden"... hier geht's in die entgegengesetzte Richtung. Aber wo stehe ich denn jetzt? Am Flughafen? Nur zum Abholen, ich bleibe auf der Straße. Nachdem meine übliche Reisebegleitung dieses Jahr noch gerade so vor den iranischen Raketen die Emirate besucht hat und danach eine Reise nach der anderen ins Wasser gefallen ist, muss jetzt mal ein bisschen was fürs Gemüt getan werden. Eigentlich wollte sie dafür nur mal für einen Ausflug nach Berlin kommen und einen Abstecher nach Stettin machen. Aber da sie ohnehin mal noch irgendwann nach Danzig wollte und bei mir was anderes nordisches schon länger auf dem Plan stand, dachte ich, wir erweitern den Radius einfach mal. Und so düsen wir schließlich Richtung Polen. Es sieht zwischenzeitlich ziemlich grau verhangen aus, aber dafür ist es wenigstens nicht mehr so heiß.
Mit den Enten hat es eine Bewandtnis, die ich später noch aufklären werde. Jetzt begleiten sie uns erst einmal ein ganzes Stück nach Osten.
Aber weshalb eigentlich Polen? Ach herrje, das war eine Verwechslung. Nicht Stettin fehlte meiner Begleitung, sondern Schwerin als letzte Landeshauptstadt. Halb so wild, auch Stettin hat ein paar nette Ecken. Zwar wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört, doch so nach und nach putzt sie sich wieder raus. Wir spazieren vom Heumarkt über das Schloss der pommerschen Herzöge bis zum Königstor, wo es einen Snack gibt, bevor wir über die wilhelminische Hakenterrasse zurück zum Auto gehen.
Heute ist so ziemlich die längste Etappe der ganzen Tour. Da kann man auch die ein oder andere Pause einlegen, insbesondere, da schon die Ostsee um die Ecke lugt. Bei unserer Tour ins Baltikum 2024 sind wir schon einmal die Strecke gefahren und haben einen Zwischenstopp in Kolberg gemacht. Diesmal zweigen wir bei Mielno von der Autobahn ab und halten hier die Füße kurz ins Wasser. Dafür ist es gerade warm genug. Baden möchte ich nicht, dafür pfeift der Wind auch noch zu sehr.
Am frühen Abend erreichen wir schließlich Orłowo, zwischen Gdynia und Danzig. Letzteres heben wir uns für morgen auf. Dafür braucht man mehr als nur einen kurzen Abend. Und ich habe keine Lust, dort einen Parkplatz zu suchen. Stattdessen gehen wir ein paar Minuten zu Fuß zum Pier von Orłowo, wo uns ein netter Fisch erwartet. Aber dafür, dass es hier nicht so überlaufen ist, lässt sich die Bedienung ganz schön Zeit.
Am Pier von Orłowo. Hier geht es noch recht gemächlich zu, im Vergleich zum Rest der Dreistadt Danzig - Sopot - Gdynia.
