Diebe bei der Deutschen Post?

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Hallo liebe Foristen, ich möchte euch erzählen, was bei mir passiert ist. Ich habe am 26. April diesen Jahres eine Bayerische 6 Kreuzer Silbermünze von 1812 auf eBay bestellt. Versand erfolgte am 27. April. Heute landet bei mir ein leerer Brief mit einem kleinen Riss (ca. 1,5 cm am rechten Rand), keine Münze vorzufinden.

Jetzt steht die Frage im Raum: Wurde ich vom Verkäufer ‚beklaut‘, ist die Münze im Sortierzentrum geklaut worden oder ist sie verloren gegangen?

Das witzige ist ja, die Münze ging von 94315 Straubing nach 94491 Hengersberg. Das eine Entfernung von unter 50 km mit circa. 40 Minuten Autofahrt.

Was soll ich jetzt tun? Auf jeden Fall werde ich auf eBay mein Geld zurückfordern, gibt es sonst noch Empfehlungen oder ist jemanden von euch das selbe passiert und was ist draus geworden?

Fotos folgen bald

Grüße
 
Hier Fotos von dem, was angekommen ist (ich weiß nicht, ob man das noch Brief nennen kann)
Den großen Riss auf der linken Seite habe ich gemacht
 

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Das hatte ich vor Jahren auch schon mal.
Der Verkäufer legt die lose Münze in den Umschlag, die Sortiermaschine oder irgendwer quetscht sie raus.
Eindeutig Schuld des Verpackers. Der Rest ist nicht zu klären.
 
Hier in Berlin schon öfter geschlitzte Sendungen erhalten:-/ Nimmt tatsächlich iwie zu. Vorgestern erst: Ein Shirt für meinen kleinen Sohn , war anscheinend uninteressant...
 
Das hatte ich vor Jahren auch schon mal.
Der Verkäufer legt die lose Münze in den Umschlag, die Sortiermaschine oder irgendwer quetscht sie raus.
Eindeutig Schuld des Verpackers. Der Rest ist nicht zu klären.
So ging es mir auch vor Jahren. Bei ebay Fall eröffnen und im Normalfall bekommt man sein Geld wieder.
 
Die Münze liegt ziemlich sicher im Sortierzentrum in oder unter der Maschine. Da waren keine Diebe unterwegs, das passiert bei der maschinellen Verarbeitung der Briefe wenn die Münze nicht vernünftig befestigt ist. Die Transportbänder drücken die Münze einfach heraus.
 
Papier gegen Metall, da gewinnt immer das Metall.

Auf die Idee so schlecht verpackt eine Münze zu versenden muss man auch erstmal kommen. :eek2:
 
...
Auf die Idee so schlecht verpackt eine Münze zu versenden muss man auch erstmal kommen. :eek2:
Damals dachte ich, es wäre ein Einzelfall, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es mehrere Menschen gibt, die so gedankenlos Münzen versenden. Wenn ich diesen thread lese, muss ich mit Bedauern feststellen, dass es wohl doch mehr von diesen "hochbegabten" Verkäufern gibt.
 
Hallo,

die Briefe laufen aufrecht stehend mit der langen Seite unten, durch die Sortiermaschinen. Dabei erreichen sie extrem hohe Geschwindigkeiten und werden an verschiedenen Punkten in der Maschine auf Tempo 0 gestoppt um sortiert zu werden. Eine lose in den Brief eingelegte Münze erreicht auf Grund der Trägheit eine solch hohe Energie, das sie im Brief in Richtung des Stoppunktes beschleunigt (sich mit der Vorherigen Geschwindigkeit weiterbewegt) und dann den Briefumschlag seitlich durchschlagen kann. Dies sollte im Normfall der untere rechte Rand des Umschlages sein (je nach Lage der Münze). Der Austrittpunkt wird hervorgerufen durch die Ausrichtung der Briefe in der Sortiermaschine. Alle Briefe liegen da mit der gleichen Ausrichtung drin, damit die Adressen erfasst werden können.
Somit eindeutig schlampige Verpackung durch den Versender.

Zu sehen im verlinkten Videobeispiel ca. ab Sekunde 14

Grüße pingu
 
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