Wer kennt die Firma yourreputation24.com im Auftrag Bayerisches Münzkontor?

Tobias Honscha

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Soeben erhalte ich von der Domain yourreputation24.com

Firma laut Mail-Impressum:
Die Digital- und Online-Reputationsexperten
BrandSimpli GmbH
Fürstenrieder Straße 279a • 81377 München Deutschland / Germany
Telefon: +49 (0) 89 125 03 74 10 • Telefax: +49 (0) 89 - 125 03 74 19
E-Mail: repmanager@yourreputation24.com
Web: yourreputation24.com

zwei Emails - angeblich im Auftrag Bayerisches Münzkontor.

Man fordert die Löschung der Beiträge:
und

Angeblicher vom Auftraggeber mitgeteilter Grund: Rufschädigung.

Yourreputation24.com betont:
Vorsorglich dürfen wir darauf hinweisen, dass die Rechtslage durch uns nicht beurteilt oder geprüft wird.

Ich sehe weiterhin keinen Anlaß, die Beiträge zu löschen.
 
Die BrandSimpli GmbH kenne ich nicht persönlich, die Praktiken des Kontors können im Internet bei Google zur genüge nachgelesen werden.
Bezüglich der Thematik fällt mir folgendes auf:
Wow, schon nach 9 bzw. 12 Jahren werden lange in der Versenkung verschwundene Beiträge bemeckert.
Streisandeffekt lässt grüßen...

Die Startseite der BrandSimpli GmbH verdient auf jeden Fall einen Award. Selten habe ich soviele Buzzwords auf einer Startseite gesehen, viel Marketingsprech.

Was mich so ein bischen wundert: Die Firma wirbt damit, dass sie Onlinebewertungen verbessern kann ohne zu tricksen.
Selbst hat sie 150 positive Bewertungen für einen Schnitt von 4,96 auf dieser mir nicht näher bekannten Seite.
Wenngleich die Mathematik stimmt und 125*5 + 4*4 tatsächlich abgeschnitten 4,96 bedeutet und jeder aus eigener Erfahrung weiß dass wenn man guten Service leistet man immer nur supergut online bewertet wird OHNE JEDE AUSNAHME, so wundert mich aber doch die schiere Anzahl an Onlinebewertungen auf einer Drittseite für eine Firma die auf ihrer eigenen Homepage damit wirbt über 500 Projekte abgeschlossen zu haben. Knapp jeder 3. Kunde (vermutlich sogar eher >50% da die Firma auf der Bewertungsseite kürzer angemeldet ist als sie existiert) müsste dann auf der relativ unbekannten Drittseite ein phänomenales Feedback hinterlassen, und kein einziger ist unzufrieden. Wenn man sich anschaut was diverse Geschäfte oder Onlineshops in der eigenen Umgebung mit hunderten oder oft tausenden Kunden an Googlebewertungen (d.h. relativ einfach zugängliche Bewertungsmöglichkeit) haben (oft einstellige Anzahl) ein merkwürdiges Verhältnis.
Wenn man genauer hinschaut sind die meisten dieser Bewertungen dann anonym (oder mit z.B. "D." und anderen Initialen unterzeichnet und oft erstaunlich gleichartig was den eloquenten Marketing-Sprachstil angeht, und vor allem scheinbar frei von jeglichen Schreibfehlern trotz manchmal längerer Texte.
Das ist ziemlich ungewöhnlich, vor allem wenn man sich die Datumsangaben dazu betrachtet. Wochen, ja sogar monatelang Pause, dann kommen manchmal mehrere Bewertungen innerhalb weniger Tage und dann ist wieder Pause.(Z.B. 29., 30. und 31.7 2024 großes Lob, nächste Bewertungen dann am 8.1.2025 (gleich 2 Stück), 3., 4., 5. Februar 2025, dann Pause und 7., 9. 2x10, 11.3. nochmal 5 Bewertungen voll des Lobes. Kann man so machen, fällt aber auf wenn man solche Lücken dazwischen lässt und eine Häufung auf Montag Dienstag Mittwoch bei 3er Sets an Bewertungen erkennbar ist.
 
Da wollen Leute eben nicht, dass ihre zweifelhaften Geschäftsmethoden zu viel Licht abbekommen. Und dann beißt man halt präventiv um sich, um alle (berechtigten) Kritiker, die keinen Ärger wollen, schon mal mundtot zu machen.
Disclaimer: Nur meine Meinung :)
 
Statt ‚Reputation‘ oder ‚Reputativ‘ müsste eigentlich der Begriff ‚repetitiv‘ verwendet werden, das sagt mir jedenfalls mein mittelgroßes Latinum…☝️:D
 
Hallo,

für eine Beantragung der Löschung der Beiträge ist die verstrichene Zeit wohl lang genug um von einer Duldung aller Inhalte aus zu gehen. Ein Wiederspruch wäre vor etlichen Jahren möglich gewesen, ist daber offenbar nicht für Notwendig erachtet worden.
Dies ist ein öffentliches Forum, der Beitrag dient der allgemeinen Aufklärung der Leserschaft. Für mich ist nicht Ersichtbar, welche Passagen hier einen Betrugsvorwurf enthalten, daher wäre dieser erst einmal genau zu benennen. Dann kann evtl. eine Passage gelöscht werden, jedoch geht es zu Weit den ganzen Beitrag zu löschen, da dieser nur die Meinung verschiedener User zum Ausdruck bringt. Das Verlangen ist in meinen Augen Eine Beschneidung der freien Meinung und der Redefreiheit.
Die Aussagen zur Zusendung von Ansichtsmustern und damit verbunden auch gleich eine Rechnung, war zum damaligen Zeitpunkt eine Praxis, die durch fast alle "Münzhandelsversandhäuser" genau wie beschrieben durchgeführt wurde, in wie Weit diese Praxis heute noch durchgeführt wird, entzieht sich allerdings meiner Kentniss. (ich werde es auch nicht austesten ;))
In sofern ist eine aufklärende Warnung vor solchen Praktiken durchaus angebracht, selbst heute noch.
Es sei außerdem noch angemerkt, das durch solch eine Verfahrensweise der angestrebten Löschung solch alter Beiträge, diese erst wieder aus den Tiefen des Forum herauf geholt werden und wieder ins Rampenlicht gerückt werden. - hätte man sein lassen können und es hätte nie wieder ein Hahn danach gekräht... .

Alles nur meine Meinung, für Rechtsauskünfte bin ich sowieso nicht qualifiziert, daher ich würde an den Beiträgen nichts löschen, ohne konkrete Beweise für die Anschuldigungen - sprich genaue Zitate der bemängelten Stellen.
Die beauftragende Stelle für diesen Schriftverkehr setzt sich mit solchem Gebahren in ein ganz besonderes Licht... .

Meine Vorgehensweise wäre etwas "subtiler"gewesen.:
Wenn man unbedingt etwas gegen das Geschriebene hätte tun müssen, weil es ja "ach so Geschäftsschädigend ist" wäre ein "nahezu neutraler" Beitrag unter dem bemägeltem Thred (aus 2013) mit dem Hinweis, das solche Praktiken wie das Zusenden von Ansichtsexemplaren mit dazugehöriger Rechnung schon seit x-Jahren nicht mehr zum Geschäftsmodell gehört, daher nicht mehr praktiziert wird, wesentlich Sinnvoller gewesen und gleichzeitig auch noch eine kostenlose (versteckte) Werbung, die in diesem Forum in der speziellen Form sehr wahrscheinlich sogar Bestand gehabt hätte, so nicht ein Zusatz dabei gestanden hätte "kauft jetzt bei uns". Es wäre ja nur ein Hinweis gewesen und eben keine Werbung... .

Grüße pingu

pS: den Beitrag aus 2016 habe ich erst nach verfassen des Beitrages gelesen, er enthällt meiner Meinung nach auch nur Tatschen, die durch Dritte festgestellt wurden und damals auch öffentlich gemacht wurden - lange vor der Erwähnung im Forum.
(das Fleddern alter Beiträge wird nicht umsonnst in Foren allgemein abgelehnt... ;))
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Reputationsexperten verdienen also Geld damit, längst vergessene Beiträge aus der Mottenkiste zu kramen?
Ist das nicht kontraproduktiv?
Es ist an sich doch schon zweifelhaft, eine Firma zu beauftragen, das eigene Image aufzupolieren. Da muss doch im Vorfeld der eigene Ruf Schaden genommen haben
 
Diese Reputationsexperten verdienen also Geld damit, längst vergessene Beiträge aus der Mottenkiste zu kramen?
Ist das nicht kontraproduktiv?
Es ist an sich doch schon zweifelhaft, eine Firma zu beauftragen, das eigene Image aufzupolieren. Da muss doch im Vorfeld der eigene Ruf Schaden genommen haben
Das Geschäftsmodell so einer Firma besteht darin, dass Laien sagen "mach das weg" und dann lässt die Firma dann halt bei Google Bewertungen löschen über das normale Formular was manch einer der Laien nicht findet oder versteht wie das geht. Oder sie schreibt Forenbetreiber an, oder hübscht Bewertungsprofile durch "zumüllen" mit positiven Bewertungen auf, oder manipuliert die Googlesuche indem nur positive Beiträge zur Firma von einer Botarmee geklickt werden (letzteres müsste funktionieren um den Algorithmus entsprechend dazu zu verleiten dass der unangenehme Kram auf Seite 3 landet wo keiner mehr schaut...
Es gibt wenige Fälle wo jemand warum auch immer eine Hasskampagne gegen andere fährt (absichtlich falsche Bewertungen etc.), obwohl das illegal ist dauert es oft lange bis sowas rechtlich aus der Welt geschafft werden kann, wenn der Täter überhaupt polizeilich zu ermitteln ist und gerade kleinere Firmen ohne festen Kundenstamm könnten dann Probleme bekommen. In solchen Fällen kann so ein Service wohl Geschäftseinbußen durch die falschen Anschuldigungen lindern.
 
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