Takata Airbag - Produktsicherheitsrückruf

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Am Donnerstag den 28.05.2026 er hielt ich vonm Opel ein Produktsicherheitsrückruf-Schreiben.
Als Grund wird angegeben: "Die Chemikalien in diesen Airbaigs können sich im Laufe der Zeit verschlechtern, wodurch Fahrer und Beifahrer bei einem Aufprall der Gefahr ausgesetzt sind, dass sich der Fahrerairbag mit zu großer Wucht entfaltet, was zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann." Ich selbst fahre ein Auto mit Erstzulassung 06/2008. Die gefährlichen Airbags wurden zwischen 2000 und 2017 eingebaut. Dazu siehe im letzten Absatz das Youtube Video.


Takata KK war ein international tätiges Unternehmen, das Insassenschutzsysteme für Fahrzeuge herstellte.
Wie die DW (Deutsche Welle) am 26.06.2017 schrieb: "Es ist eine der größten Insolvenzen der japanischen Wirtschaftsgeschichte: Wegen enormer Kosten für den Rückruf von Millionen Airbags hat der Automobil-Zulieferer Takata die Reißleine gezogen."

Quelle: Takata ist pleite


Google schreibt: Was ist das Problem mit Takata-Airbags?
Ursache bei den Problemen mit den Takata-Airbags ist, dass der Airbag-Hersteller ein ungeeignetes Treibmittel verwendet hat – offenbar, um Geld zu sparen. Dieses Treibmittel kann nach bisherigen Erkenntnissen einerseits unter feucht-warmem Klima ohne Anlass explodieren. 24.02.2026

Des weiteren Schreibt Google: Sind alle Takata-Airbags vom Rückruf betroffen?
Ja. Die Rückrufreparatur ist uneingeschränkt kostenlos, unabhängig vom Garantie- oder Fahrzeugstatus. Betroffen sind vor allem ältere Modelle von Opel.


Ich finde es erstaunlich das 9 Jahre später, seit 2017 -siehe 2ter Absatz, ich erst jetzt darüber informiert werde das von den Airbags eine Gefahr ausgeht. Wer noch ein (älteres) Auto hat, sollte mal in der Liste von der OEAMTC bei seinem Fabrikat unbedingt die FIN (eine 17stellige Fahrzeug-Identifikationnummer mal eingeben.


Link: Rückrufaktion - Takata Airbag | ÖAMTC

Fazit, wie hier im Video der VW Konzern entgegen der KBA agiert, lässt mich umdenken. Das nächste Auto, wird dann kein deutsches Fabrikat werden.



Und dazu noch ein 8,5 minütiges Youtube Video vom ARD Marktcheck
 
Das ist die übliche Kalkulation der deutschen Hersteller. Die rechnen, was es kostet wenn einer dadurch zu Schaden kommt und sie verklagt (nicht besonders viel in Deutschland). Dann multiplizieren sie das mit der Wahrscheinlichkeit das es passiert, was hier mit zunehmendem Fahrzeugalter wahrscheinlicher wird, aber nach 9-10 Jahren noch nicht sehr wahrscheinlich ist.
Rausgekommen ist es 2017 bei damals bereits 17 Jahre alten Fahrzeugen. Dein Opel war 2017 aber erst 9 Jahre alt.
Da wartet natürlich der sparsame Hersteller mit dem Pflichtaustausch noch eine Weile, vielleicht fährst du ja wo gegen und löst deinen Airbag selbst aus, oder versenkst das Auto im Dorfweiher oder es brennt wegen irgendwas anderem ab, oder du verkaufst es weil zu alt nach Afrika. In allen Fällen spart der Hersteller so die Austauschkosten komplett ein.
Tesla hingegen hat direkt alles ausgetauscht, obwohl deren Fahrzeuge damals erst einige Jahre alt waren. Weil: Tesla ist Sicherheit der Kunden wichtig.
 
Guten Morgen Bayreuth,

Du schreibst was ich mir auch schon gedacht habe. Bei älteren Modellen wurde wahrscheinlich gewartet, bis der Fahrer sich ein neues Fahrzeug kauft und die Sache sich somit für den Hersteller von selbst erledigt hat. Im Schnitt fährt glaube ich ein Auto auf deutschen Straßen max. 7 Jahre und nicht wie früher auf Aufklebern zu lesen war, "Bis das der TÜV uns scheidet."

Ich würde mir auch gerne alle 2 Jahre den Besuch bei einem akkredierten Verein ersparen, weil ich damit meine Kosten senken würde. Schließlich fuhr ich 9 Jahre, seit bekannt werden im Jahre 2017, mit einem Airbag rum der eine Gefährdung für mich und anderen Verkehrsteilnehmern (4 Jahre lang täglich Autobahn München - Ingolstadt) darstellte.
 
2021 wurde bei BMW das mit meinem Modell bekannt. Ich ging mit meinem M4 aktiv auf BMW zu u bekam anstandslos u kostenfrei innerhalb weniger Tage einen neuen Airbag eingebaut. Paar Monate später waren alle neuen Airbags vergriffen u BMW Fahrer warten bis zu einem Jahre auf den Austausch. 1,5 Jahre später bekam i Post vom KBA: Bitte Airbag tauschen; was ja bei meinem schon längst geschehen war...
 
Und? Es ist doch egal wo der Zulieferer sitzt, wenn OPEL das Auto zusammenkloppt aus Teilen vom jeweils billigsten Zulieferer. Opel muss das dann auch mit dem Endkunden klären, Takata hat ja seine belieferten Kunden (also Opel) bereits 2017 darauf hingewiesen dass das von 2000-2017 verkaufte Produkt mangelhaft ist.
 
Es ist richtig, Takata kann nicht wissen in welches Fahrzeug der Airbag eingebaut wurde. Es weiß nur welche Charge wann an welchen Kunden (Opel, BMW, VW, ...) ging. Da sind die Automobilhersteller gefragt das zu recherchieren, welche Charge von Airbags wann in welches Auto und für welchen Markt verbaut wurde. (Stichwort: Rückverfolgbarkeit!)
 
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