grünliche Verfärbungen auf Goldmünzen

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Eine Frage von einem Laien zu den Bildern von @Hugohabicht
Sind grünliche Verfärbungen auf Goldmünzen normal? Könnte der 10%-ige (wenn ich mich recht entsinne) Kupferanteil korodieren, also auch bei einer echten Reichsgoldmünze?

So ist es leider.

Ich habe auch schon Stücke gehabt, wo es an einigen Stellen grünliche Verfärbung gab. Aber so stark wie bei dem Stück oben, habe ich es noch nicht gesehen.

Dito - punktuell kenne ich das auch, kommt aber eher selten vor finde ich.

Anhang anzeigen 261892

Nochmal zu den Verfärbungen. Ich glaube, es könnte sich um Legierungsverunreinigungen handeln. Bei echten Münzen kann soetwas auch aufreten, allerdings nicht in diesem Ausmass, da eine legitime Prägewerkstatt natürlich ohne Probleme fachliche Standards einhalten kann und besser affiniert.

Ich habe hier noch ein Beispiel für eine massive grünliche Verfärbung. Ich glaube dass auch hier die (falsche) Lagerung eine Rolle spielt.

24070-1.jpg

Besten Gruß
 
und noch ein Bespiel...

24075-1.jpg

Habt Ihr eine Idee zur Entfernung des Belags..?

Besten Gruß und schönen Sonntag
 
Sollte es sich um Ablagerungen auf dem Metall handeln (z.B. grüner Schmodder aufgrund Lagerung in nicht weichmacherfreien Folien) wäre Aceton mein Mittel der Wahl.

Ultraschall könnte helfen, wenn es sich um Schmutz handelt, der sich auf den Münzen befindet. In einem solchen Fall täte es vermutlich auch ein Bad in Seifenlauge.

Handelt es sich um ein Reaktionsprodukt mit einem der Bestandteile der Münze (vermutlich dem Kupfer), dann wäre ich äußerst vorsichtig. Hier würde ich das Ganze so lassen, wie es ist. Metalle reagieren nunmal mit ihrer Umwelt...
 
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