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Honscha.Muenzen
Erfahrungsbericht: Mehrere Jahre Tesla im Alltag
Meine persönliche Bilanz – subjektiv und aus der Praxis
Meine persönliche Bilanz – subjektiv und aus der Praxis
Meinen ersten Tesla habe ich 2021 gekauft. Hintergrund war damals die staatliche Förderung von rund 6.000 Euro.
Es wurde ein Tesla Model 3 Performance, den hauptsächlich meine Söhne für den Weg zur Uni genutzt haben.
Der Wagen war beeindruckend, insbesondere die Leistung. Allerdings wurde diese auch häufig voll abgerufen – mit entsprechenden Folgen:
Wir mussten mehrere Antriebskomponenten tauschen lassen. Das lief aber vollständig auf Kosten von Tesla.
Die Reichweite war damals noch nicht auf dem heutigen Niveau, längere Strecken erforderten mehr Planung.
Nach rund 30.000 km konnten wir das Fahrzeug praktisch zum Neupreis wieder verkaufen.
Viele Fahrzeuge gingen damals ins Ausland (z. B. nach Dänemark). Das hatte ich beim Kauf durchaus im Hinterkopf – so konnten wir Elektromobilität nahezu risikolos testen.
Parallel wurde auch direkt eine geförderte Wallbox installiert.
Ein weiterer Tesla Model 3 Performance folgte, wurde aber schnell wieder zurückgegeben.
Gründe:
- klassisches Montagsauto
- Wegfall der Ultraschallsensoren
Nach Installation meiner PV-Anlage kam der nächste Schritt: Tesla Model 3 Long Range RWD
Nach rund 11.000 km in 4 Monaten:
- WLTP: ca. 750 km
- Autobahn: realistisch 450–500 km
- Stadtverkehr: über 750 km möglich
- Zuhause laden ohne PV-Anlage: ca. 21 € für rund 600 km
- Navigation inkl. Ladeplanung
- Benutzerprofile
- elektrische Sitze mit Heizung & Lüftung
- Sitzheizung vorne & hinten
- Lenkradheizung
- elektrische Heckklappe
- Assistenzsysteme inkl. Lenkassistent
- kamerabasierte Abstandswarnung
- Toter-Winkel-Warner (LED / Ambientebeleuchtung)
- Warnhinweise im Kamerabild
- Matrix-LED-Scheinwerfer
- Frunk (vorderer Kofferraum)
- Keyless per Smartphone
- sehr zuverlässige App
- Vorklimatisieren im Sommer
- Heizen im Winter
- Fahrzeug jederzeit abrufbar
- regelmäßige Updates over-the-air
- neue Funktionen ohne Werkstatt
- YouTube, Netflix, Spiele
- Webbrowser
- Dashcam
- Wächtermodus (Sentry Mode)
Tesla Full Self-Driving (FSD):
- noch nicht regulär in Deutschland verfügbar
- derzeit z. B. in den Niederlanden nutzbar
- in Deutschland nur im Rahmen von Tests erlebbar
- einstecken → fertig
- keine Karten / Apps
- automatische Abrechnung
- 0 € Kfz-Steuer
- 0,25 % Firmenwagenbesteuerung
- THG-Quote möglich
- keine Inspektionen vorgeschrieben
- ca. 800 € Ersparnis pro Jahr für gesparte Wartungen
Empfehlung: Helvetia Versicherung
- Laden mit eigenem Strom
- sehr niedrige Kosten
- entspanntes Fahren
Tesla Model Y (Einstiegsmodell Standard):
- 37.970 € inkl. Tesla-Bonus
- bis zu 6.000 € Förderung möglich
- → unter 32.000 € realistisch
- voll alltagstauglich
- sehr effizient
- geringe Betriebskosten
- kaum Wartung
- starke Software
- sehr gutes Ladenetz
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