Was sind Kryptowährungen?

Wozu brauche ich die Möglichkeit in einer hochvolatilen, völlig unregulierten Währung zu zahlen? Erinnert mich alles ein bisschen an die Diskussionen um Regionalgeld, davon habe ich lange nichts mehr gehört.
Natürlich versucht jede Firma um die Aufmerksamkeit der Kunden zu buhlen. Das ist wie damals beim neuen Markt, alles was ein COM im Namen hatte wurde gekauft als gäbe es kein morgen, dann war auf einmal übermorgen...
Natürlich kann man von in Kryptowährung investierten Fanboys nur Fan-Artikel erwarten. Was wurde zu besten Gold- und Silbersuppen-Zeiten auf silberjunge.de oder goldseiten.de im 2-Stunden-Takt philosophiert über bullishe Ausbrüche, temporäre Korrekturen und kurzfristige Kursziele, jetzt steht jedem Händler und Investor der A... voller Tränen....

Du wirst das Rad der Zeit nicht aufhalten können - auch wenn du dich noch so sträubst. Das Leben ist Veränderung. Es geht dabei nicht darum was Du und ich "brauchen" oder "wollen". Die heutige Generation tickt anders als wir "Alten". Und die Zukunft ist nunmal digital (bargeldlos).
 
Ich "sträube" mich nicht, ich zahle bereits über 90% digital, nur nicht mit DreamCoins ...
An der Supermarktkasse bin ich mit Apple-Pay auf der -Watch schon ein Exot.
Wenn ich sehen will, wie die "heutige Generation" tickt, dann muss ich mir nur die vielen großartigen, selbstgefälligen Studienabgänger anschauen, die antiautoritär erzogen wurden, Schreiben nach Hören gelernt haben, keine DIN-A4 Seite ohne Rechtschreibfehla zustandebringen, im Bewerbungsgespräch alles können aber den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht gewachsen sind und Einstiegsgehaltsvorstellungen jenseits von Gut und Böse haben - ich freue mich schon auf die Zeit, wo diese Generation die Rente der Alten mit Digitalwirtschaft, autonomen Speditions-LKWs, Lieferdrohnen, Industrie- und Pflegerobotern usw. erwirtschaftet - Gute Nacht....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich sehen will, wie die "heutige Generation" tickt, dann muss ich mir nur die vielen großartigen, selbstgefälligen Studienabgänger anschauen, die antiautoritär erzogen wurden, Schreiben nach Hören gelernt haben, keine DIN-A4 Seite ohne Rechtschreibfehla zustandebringen, im Bewerbungsgespräch alles können aber den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht gewachsen sind und Einstiegsgehaltsvorstellungen jenseits von Gut und Böse haben - ich freue mich schon auf die Zeit, wo diese Generation die Rente der Alten mit Digitalwirtschaft, autonomen Speditions-LKWs, Lieferdrohnen, Industrie- und Pflegerobotern usw. erwirtschaftet - Gute Nacht....

Auf diese Zeit freue ich mich auch schon - dann weht endlich mal ein anderer Wind im Lande. Gute Nacht ;)
 
Es ist aber auch nicht einfach hier... :D

Ich weiß nicht, ob wir das in diesem Thread bereits an früherer Stelle besprochen haben, aber mMn sollte man zwischen den Coins und der zugrundeliegenden Technologie deutlich unterscheiden.
Ja, die allermeisten heutigen Coins werden mittelfristig verschwinden, viele sind sogar ganz offenkundig entweder Blödsinn oder dienen der Bereicherung der Erfinder oder beides.

Die Blockchain jedoch ist so einfach wie genial und wird bleiben, ob "wir" das brauchen oder nicht spielt dabei keine Rolle. In welcher Form wird sich erst noch zeigen.
 
(...)
Wenn ich sehen will, wie die "heutige Generation" tickt, dann muss ich mir nur die vielen großartigen, selbstgefälligen Studienabgänger anschauen, die antiautoritär erzogen wurden, Schreiben nach Hören gelernt haben, keine DIN-A4 Seite ohne Rechtschreibfehla zustandebringen, im Bewerbungsgespräch alles können aber den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht gewachsen sind und Einstiegsgehaltsvorstellungen jenseits von Gut und Böse haben - ich freue mich schon auf die Zeit, wo diese Generation die Rente der Alten mit Digitalwirtschaft, autonomen Speditions-LKWs, Lieferdrohnen, Industrie- und Pflegerobotern usw. erwirtschaftet - Gute Nacht....

Ich greife das Thema des Kollegen aus Dresden noch mal kurz auf, auf wenn's ein wenig Offtopic ist.
Die beschriebene Problematik liegt möglicherweise nicht unbedingt daran, dass diese Generation antiautoritär erzogen worden ist, sondern wohl eher daran, dass sie im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist. Mich packt mittlerweile der Schrecken, wenn ich sehe, wie sich innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne von sagen wir mal ungefährt zehn bis 15 Jahren sowohl das Verhalten der Menschen als auch die Kommunikation untereinander komplett verschoben haben.

Wen wundert es? Wenn ein Kleinkind registriert, dass sich seine Mutter nicht mit ihm, sondern mit einem flachen Ding beschäftigt, wird es zwangläufig zu nicht korrigierbaren Verhaltensmustern- und störungen des Kindes kommen. Das belegen zahllose Studien. Aus Südkorea wurden etliche groß angelegte Studien zum Thema Digitalisierung im Bildungswesen veröffentlicht, die ganz eindeutig belegen, dass Digitalisierung die Leistungen in der Schule eher hemmen und bremsen als fördern. Und in Deutschland diskutiert man nicht ob, sondern wie und wie zügig man die Digitalisierung in Schulen forcieren kann.

Der Fachkräftemangel zum Beispiel ist auch nicht aus heiterem Himmel gefallen. Das wurde schon zuvor "geformt". Das schreibe ich als ein Mensch in der Mitte der Fünfziger. Mir ist schon klar, dass man das Rad der Zeit nicht aufhalten kann. Und dass die Digitalisierung aus der Sicht der Jüngeren eine völlig normale Sache ist, ist mir auch klar. Aber wir werden irgendwann einen sehr hohen Preis dafür bezahlen, fürchte ich.
 
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Ich greife das Thema des Kollegen aus Dresden noch mal kurz auf, auf wenn's ein wenig Offtopic ist.
Die beschriebene Problematik liegt möglicherweise nicht unbedingt daran, dass diese Generation antiautoritär erzogen worden ist, sondern wohl eher daran, dass sie im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist. Mich packt mittlerweile der Schrecken, wenn ich sehe, wie sich innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne von sagen wir mal ungefährt zehn bis 15 Jahren sowohl das Verhalten der Menschen als auch die Kommunikation untereinander komplett verschoben haben.

Wen wundert es? Wenn ein Kleinkind registriert, dass sich seine Mutter nicht mit ihm, sondern mit einem flachen Ding beschäftigt, wird es zwangläufig zu nicht korrigierbaren Verhaltensmustern- und störungen des Kindes kommen. Das belegen zahllose Studien. Aus Südkorea wurden etliche groß angelegte Studien zum Thema Digitalisierung im Bildungswesen veröffentlicht, die ganz eindeutig belegen, dass Digitalisierung die Leistungen in der Schule eher hemmen und bremsen als fördern. Und in Deutschland diskutiert man nicht ob, sondern wie und wie zügig man die Digitalisierung in Schulen forcieren kann.

Der Fachkräftemangel kommt zum Beispiel auch nicht aus heiterem Himmel gefallen. Das wurde schon zuvor "geformt". Das schreibe ich als ein Mensch in der Mitte der Fünfziger. Mir ist schon klar, dass man das Rad der Zeit nicht aufhalten kann. Und dass die Digitalisierung aus der Sicht der Jüngeren eine völlig normale Sache ist, ist mir auch klar. Aber wir werden irgendwann einen sehr hohen Preis bezahlen, fürchte ich.
Ein Kumpel, der als Erzieher arbeitet, erzählte neulich, dass in seiner Einrichtung mittlerweile gut jedes zehnte Kind im Vorschulalter schon ein Smartphone oder Tablet hat (obwohl sie noch nichtmal schreiben können). Ich sehe da eine große Mitverantwortung der Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten.

Wobei ich denke, dass Kinder erst ab dem Besuch der weiterführenden Schule ein Handy als Kommunikatiobsmöglichkeit benötigen und unter 15 eigentlich auch kein Smartphone brauchen; in dem Alter kommt man ja eh noch nicht so weit rum.
Danach wird es sehr nützlich und irgendwann leider nahezu unumgänglich, meistens das Smartphone dabei zu haben. Ist in vielen Belangen ja auch sehr praktisch. Nur schade, dass viele es eher als Statussymbol brauchen, statt es sinnvoll einzusetzen.
 
Mir erschließt sich hier ehrlich gesagt kein Zusammenhang zwischen dem eigentlichen Thema der Kryptowährungen und dem Smartphone-Gebrauch der jungen Generation.
 
Deshalb hatte ich meinen Beitrag ja auch ausdrücklich Offtopic genannt.
Wie das bei Diskussionen ja so ist. Irgendwann schweift man ab. :)
 
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