"Seltene Stücke"

Registriert
08.07.2003
Beiträge
115
Punkte Reaktionen
4
Website
www.*****************
Hallo Alle,

folgende Frage: Ich überlege mir einige "teuere" Stücke, wie 50 Pf. BDL 1950 G, 5 DM 1958 J, German. Museum etc. zuzulegen.
Ich habe auch gelesen, dass es viele Fälschungen gibt. Jetzt die Frage: Kann mir jemand ein Geldinstitut (Sparkasse oder ähnliches) empfehlen, damit ich das Risiko minimieren kann. Oder ist es dort genauso möglich wie bei Ebay, dass man eine Fälschung erwischt?
Bitte ggf. auch um entsprechende Links (habe mal von einem Bankinstitut im Baden-Württemberg gehört; hier kann man per online zum Abschluss kommen)?!

Danke im voraus, plavix
 
Von einer Bank oder Sparkasse würde ich abraten (persönliche Meinung). Besser wäre ein guter Händler, dem man vertrauen kann.
<p>
 
Original geschrieben von Münzenspezi
Von einer Bank oder Sparkasse würde ich abraten (persönliche Meinung). Besser wäre ein guter Händler, dem man vertrauen kann.
<p>
Auf jeden Fall, und da gibt es viele.
 
Vielen Dank für die ersten und konstruktiven Antworten!
Nun, der Preis für solche Münzen ist bei den Händlern deutlich höher als bei den Banken, geschweigeden bei Ebay.
Ich möchte auch anmerken, ich kaufe es nur für mich und nicht um mit Gewinn weiterzuverkaufen (als Anmerkung, um Kritikern gleich den Vorwurf der Gier vorwegzunehmen), anderseits will ich auch nicht 10 Jahre warten, bis sich der Preis einigermassen rechnet. Gibt es hier eine Zwischenlösung? Oder kennt jemand einen Händler oder jemanden, der solche Münzen zu vernünftigen Preisen anbietet (dann bitte um Private Nachricht; diese wird auf keinen Fall weiter- oder bekanntgegeben!).
Zweite Frage: Ab welche Qualität ist es überhaupt sinnvoll, solche Münzen zu kaufen?

Danke nochmals + viele Grüße,

VB alias plavix
 
Original geschrieben von plavix
Zweite Frage: Ab welche Qualität ist es überhaupt sinnvoll, solche Münzen zu kaufen?

Danke nochmals + viele Grüße,

VB alias plavix

ich denke sie sollten mindestens vz. haben, besser wäre natürlich stg, sonst lohnt sich das nicht !

MfG

Frank

P.S.: Beim Chef gibts auch immer supertolle Angebote, einfach mal reinschauen !
 
Original geschrieben von plavix
Oder kennt jemand einen Händler oder jemanden, der solche Münzen zu vernünftigen Preisen anbietet (dann bitte um Private Nachricht; diese wird auf keinen Fall weiter- oder bekanntgegeben!).
Zweite Frage: Ab welche Qualität ist es überhaupt sinnvoll, solche Münzen zu kaufen?

Danke nochmals + viele Grüße,

VB alias plavix

Zur 1. Frage:
Frage doch mal bei Herrn Honscha an. <- absolut vertrauenswürdig!

Zur 2.Frage:
Mindestens "ss". Ansonsten Geschmackssache, wenn's für die Sammlung ist. Mit dem Hintergedanken der Wertsteigerung wäre Qualität mindestens "vz+" zu empfehlen. Oder am besten natürlich in Stg. oder PP, aber das hängt vom Geldbeutel ab.;)
<p>
 
Original geschrieben von plavix

Ich möchte auch anmerken, ich kaufe es nur für mich und nicht um mit Gewinn weiterzuverkaufen (als Anmerkung, um Kritikern gleich den Vorwurf der Gier vorwegzunehmen), anderseits will ich auch nicht 10 Jahre warten, bis sich der Preis einigermassen rechnet.
VB alias plavix

Darf ich fragen, wie Du das meinst? "bis sich der Preis rechnet"? Es ist gut möglich, dass gewisse Münzen preislich anziehen werden, es ist aber wohl eher eine Stagnation zu erwarten. Münzen sind als Spekulationsware nicht besonders gut geeignet.

Wenn Du wirklich sicher sein willst, dass diese Münzen wertstabil bleiben und eine Chance auf Wertsteigerung haben, kaufe sie in "stempelglanz", diese steigen - wenn sie steigen - verhältnismäßig stark an, da es immer weniger davon gibt.
 
Hi,

also wenn Du die Münzen nur zum Sammeln für Dich kaufst und daher auch nur ein Belegexemlar haben möchtest langt ss meines Erachtens.

Wenn Du diese Münzen aber tatsächlichen zu spekulativen Zwecken kaufst, solltest Du schon in st kaufen, da hier die Preise zumindestens stabil wenn nicht sogar noch mit Wertsteigerungspotential versehen sind.


Gruss


Zoelles
 
Der Sammlerwert einer Münze definiert sich in erster Linie durch die existierenden Exemplare. Einen Hinweis darauf gibt die Auflagenzahl, die ursprünglich hergestellt wurde. Davon abzuziehen: Die Dunkelziffer an Münzen, die auf Nimmerwiedersehen verschwunden oder im Zustand nicht mehr bewertbar ist. Da Dein Beispiel, die "Germanisches Museum", zum Teil auch als Zahlungsmittel im Umlauf war, sind einige verloren gegangen und daher auch als ss teuer. Jetzt ist das aber ncht mehr so: Man kann davon ausgehen, daß alle übrigen Exemplare gut aufbewahrt werden und sich sowohl im Zustand als auch in ihrer Anzahl nicht mehr ändern werden. Die "Germanisches Museum" wird sich also kaum noch im Wert erhöhen.
Spätere Gedenkmünzen wurden von Vornherein wie Sammlerstücke behandelt und hatten auch große Auflagen, man sehe sich dazu alleine in der hiesigen Münz-Datenbank die 10-DM Olympia '72-Münzen an! Nach 31 Jahren gerade mal eine Wertsteigerung von wenigen Cent (sgl)!

Vollkommen unbekannt hingegen ist die Zahl der verbliebenen DM-Kursmünzen und deren Zustand, die noch nicht eingestampft wurden. Ich glaube, da wird sich noch einiges in Zukunft tun.
Ich würde Dir daher eher zu Kursmünzensätzen in sgl oder PP raten. Je kompletter (Prägejaher, Prägestätte), desto wertvoller als Ganzes.

Ich habe erst kürzlich meine Gedenkmünzensätze sprichwörtlich verscherbelt, da kam gerade mal der Nennwert und ein Teil der ebay-Gebühren raus.
 
Fast korrekt, Graustufe

Aber nicht nur die vorhandene sammelwürdige Stückzahl bestimmt den Preis, sondern insbesondere die Anzahl der aktiven Sammler auf diesem Gebiet. Und die kann sehr wohl stark variieren, und somit auch der Preis der Stücke, auch wenn sich die verfügbare Stückzahl nicht mehr ändert. ;)

Gruß Olaf
 
Zurück
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet