Neuzugänge in Eurer Sammlung

Die byzantinische Münzgeschichte im engeren Sinne beginnt mit der Einführung der neuen Folles zu 40 Nummi mit der Kennzeichnung "M" durch Anastasius I. im Jahre 498; alles davor ist noch spätrömisch. Möglicherweise ist dieses schlichte Stück hier der erste Typ dieser neuen Münzen, da noch keine Offizin angegeben ist und auch Dekoelemente wie Sterne oder Kreuze neben dem M noch fehlen.
Follis, Sear 14/Sommer 1.10/MIBE 22, 8,02g Ae, Konstantinopel 498-507.
 

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Justinian I. hatte die Staatsfinanzen durch seine Kriege, v. a. gegen die Goten in Italien, arg strapaziert. Gespart wurde dann in den späteren Jahren seiner Herrschaft z.B. an der Menge des für Münzen verwendeten Materials ...
Justinian I., Folles aus Konstantinopel, Jahr 13 (539/40; 23,1g schwer bei 40,3mm) und Jahr 34 (560/1; 16,1g auf 31mm).
 

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Keine besondere Münze, aber hübsche Farbe: Konstantin I., Follis, Konstantinopel 306-337; 3,32g Ae, Kampmann 136.130.
 

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Aus Byzanzsammler-Perspektive hier ein Stück aus einem Nebengebiet eines Nebengebiets: Imitation eines trapezuntischen Asper von Johannes II. (1280-1297), geprägt irgendwann zwischen dem späten 13. und der Mitte des 15. Jahrhunderts in Georgien. 2,38g Ag, Retowski Tafel X, 63.
Vorne der Stadtheilige von Trapezunt, Eugenius; hinten ein Kaiser mit Trifoliumkrone.
 

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Letzter Neuzugang des Jahres und mal wieder passend zum bevorstehenden Fest: Anonymer Follis, DOC A2 Variante 48 mit der Darstellung des Geburtstagskinds, 13,1g Ae auf fast 34 mm.
Ein eher ungewöhnlicher Typ: Die Anzahl der Punkte auf den drei sichtbaren Kreuzesarmen im Nimbus ist hier mal nicht identisch...
Vorab schon mal allen Mitgliedern und Mitlesern des Forums ein frohes Fest!
 

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Byzantine Empire, Anonymous
(Constantine IX) 1042-55,
Bronze Class D Follis

Diese Münze habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen.
Ein Freund von mir hatte diese gefunden. Er fragte mich, was das für eine Münze ist. Ich konnte sie für ihn bestimmen und nun hat er sie mir geschenkt. Hab mich sehr gefreut.
 

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Nach der Kirchengeschichte (Buch VI,34) des notorisch unzuverlässigen Eusebius, der zur Zeit Konstantins schrieb, war nicht jener, sondern dieser hier der erste Christ unter den römischen Kaisern: Philippus Arabs (244-249). Dafür spricht aus anderen Quellen oder auch der Ikonographie der Münzen des Philippus zwar gar nichts; ein historischer Kern dieser Aussage dürfte höchstens insoweit vorhanden sein, als Philippus immerhin toleranter war als sein Nachfolger Decius, der die erste reichsweite Christenverfolgung initiierte ...
Antoninian, 4,9g, Kampmann 74.1.
 

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