Neue Euro-Banknotenserie

numisfreund

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Die Luxemburger Zentralbank informiert:

"Die Banque centrale du Luxembourg sucht im Auftrag des Eurosystems

MITGLIEDER DER THEMENBERATUNGSGRUPPE FÜR KÜNFTIGE EURO-BANKNOTEN


Für die Entwicklung einer neuen Banknotenserie ersucht die Europäische Zentralbank alle nationalen Zentralbanken des Eurosystems, bei der Zusammensetzung der Themenberatungsgruppe (TAG) für künftige Euro-Banknoten behilflich zu sein. Die TAG wird sich aus Experten mit bekannter und anerkannter Expertise auf hohem Niveau in verschiedenen Bereichen (z. B. Geschichte, Kunst, Technologie, Sozialwissenschaften) zusammensetzen. Die Gruppe sollte auch ein breites Spektrum demografischer Gruppen (insbesondere Alter und Geschlecht) repräsentieren und in der Lage sein, sich mit den jungen Generationen zu verbinden.

[...]"


Quelle und mehr:
 
Mal schauen, was uns da erwartet. Ich gehe von Polymerbanknoten aus, so, wie sie zum Beispiel die Briten jüngst umgesetzt haben.

Die in meinen Augen besten Banknoten der Welt haben ohnehin die Schweizer. Sowohl von der Optik als auch von der Haptik.
 
Wenn ich mich richtig erinnere gab es schon bei der 2. Serie überlegungen Polymerbanknoten einzuführen. Das wurde dann aber verworfen, weil nicht alle zugelassenen Druckereien zu deren Herstellung in der Lage gewesen wären.

Wenn jetzt aktuell Leute gesucht werden die sich über Themen der Banknoten gedanken machen, dann dauert es bis zu Ausgabe der neuen Serie noch mindestens 10 Jahre. Bis dahin kann sich noch viel ändern.
 

Aus dem verlinkten Artikel:
"Entscheiden soll zwar der EZB-Rat, das oberste geldpolitische Gremium der Notenbank. Aber die Bürger sollen mitreden können. [...] Im Jahr 2024, so ist geplant, fällt dann die Entscheidung über das tatsächliche Design."
 
t-online.de informiert:

Euro-Designer Kalina

"Ich bezweifele, dass das neue Eurodesign besser wird"

Von Florian Schmidt und Mauritius Kloft
30.12.2021, 10:46 Uhr

Der Euro wird 20 und mit ihm das einmalige Antlitz der Banknoten. Im Interview erläutert sein Erfinder Robert Kalina, wie er auf die Idee kam und warum es für ein neues Design noch zu früh ist.

Ein und dasselbe Zahlungsmittel von Lissabon bis Helsinki, von Dublin bis Rom: Vor ziemlich genau 20 Jahren, am 1. Januar 2002, hielten erstmals rund 326 Millionen Europäer einen Euroschein in der Hand.

Seitdem ist viel passiert. Fast wäre die Gemeinschaftswährung im Zug der Eurokrise um Griechenland zerbrochen. Sieben weitere Länder haben den Kreis der zwölf Gründungsmitglieder der Eurozone erweitert. Eines jedoch ist über all die Jahre immer gleich geblieben: das Design der Euroscheine.

Sein Erfinder heißt Robert Kalina. Im Interview mit t-online erklärt der Österreicher, wie er sich 1996 im Wettbewerb um das Euro-Design gegen 44 Konkurrenten durchsetzte, warum er die jetzt geplante Umgestaltung des Euros für zu früh hält – und welcher Euroschein seine Lieblingsbanknote ist.


Hier geht es zum Interview:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Link. Bei soo vielen Vorschlägen war das bestimmt keine einfache Wahl.

Ich hätte die Scheine von Jaap Drupsteen bevorzugt (Seiten 45/46), wenn da keine Portraits drauf wären.
 
Ich fand die Scheine von Rober Ballagh auf Seite 21 und 22 interessanter.
 
Heute im SWR ( Sendung 17Uhr Kaffee oder Tee) wurde darüber berichtet.
Ich gebe das mal so wieder wie ich es verstanden habe.
2024 sollen die neuen Euro-Banknoten kommen, die Entwürfe sollen bis dahin für jeden zugänglich sein und abstimmbar sein, nach der öffentlichen Abstimmung sitzt dann noch ein Gremium zusammen.
Die Scheine an sich sollen keine Gebäude oder Personen abbilden, sondern das Thema ist, Europa, was Europa ausmacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich die Vorschläge für die erste Serie so sehe, bin ich sehr gespannt, was demnächst auf uns zukommen wird.
 
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