Medailleur: Marschall, Rudolf

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Rudolf Marschall wurde am 3. Dezember 1873 in Wien geboren.

Sein Studium absolvierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er Schüler des bekannten Medailleurs Josef Tautenhyn war.

Im Jar 1903 wurde Marschall zum Kammermedailleur ernannt; bereits ein Jahr später unterrichtete er ab 1904 selbst als Professor an der Wiener Akademie, wo er von 1905 bis 1938 die dortige Meisterschule für die Graveur- und Medaillenkunst leitete.

1944 trat er in den Ruhestand ein und verstarb am 24. Juli 1967 im Alter von fast 94 Jahren in Wien.

Zu Marschalls Werk zählen zahlreiche Bildnisse, Medaillen und Plaketten, beispielsweise von verschiedenen Päpsten und Mitgliedern des Kaiserhauses sowie die Gestaltung zahlreicher Grabmäler. In den Beständen des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums befindet sich eine umfangreiche Sammlung seiner Medaillen.
 
Medaille aus dem Jahr 1904 auf den 60. Geburtstag des österreichischen Politikers und Bürgermeister von Wien, Karl Lueger (1844-1910).

Durchmesser: 60,1mm
Gewicht: 69,85 Gramm
 

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Eine weitere Arbeit von Marschall aus meiner Sammlung:

Bronzeplakette aus dem Jahr 1903 auf den 80. Geburtstag des österreichischen Politikers Karl von Stremayr (1823 bis 1904), überreicht von seinen Kindern ein Jahr vor seinem Tod.

Die Plakette misst 54x54mm und wiegt 79,3 Gramm.
 

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