Medailleur ALOIS BÖRSCH

Aktuell werden in einem Münzshop mehrere von Alois Börsch angefertigte Medaillen angeboten.

Sie stammen teilweise aus der Sammlung von Karl Gebhardt, ehemaliger Ehrenvorsitzender der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft und auch bekannt durch seine Publikation über Alois Börsch (herausgegeben von der Staatlichen Münzsammlung München im Jahr 1998).
Karl Gebhardt verstarb am 27. August 2013 im Alter von 97 Jahren.

Angeboten wird beispielsweise eine ovale Zinn-Jubiläumsmedaille anläßlich der goldenen Hochzeit von König Ludwig III. und Königin Marie Therese im Jahr 1918.
Diese Medaille wurde an alle Hofbeamten und -bediensteten und die königliche Leibgarde (Hartschiere) verteilt.
Außerdem werden Kupfermedaillen und seltene Zinn-Probeabschläge angeboten.
 
König-Ludwig-Kreuz
in Bronze
Am 7. Januar 1916 (dem Geburtstag des Königs) gestiftet zur Anerkennung von Kriegsdiensten in der Heimat.
Vs.: Hochovaler Mittelschild mit Kopf des Königs
Rs.: Im Mittelschild die bayerischen Rauten und die Inschrift 7.1.1916
Katalog.Nr.: Gebhardt 423
Von dem Kreuz wurden in Silber 250 Stück gefertigt, in Bronze lag die Auflage bei 30.000 Stück.
1917 wurden in Eisen weitere 20.000 und in Zinn ca. 40.000 Stück gefertigt (alle schwarz gebeizt).
 

Anhänge

  • Gebhardt 423 (1).JPG
    Gebhardt 423 (1).JPG
    599,2 KB · Aufrufe: 95
  • Gebhardt 423 (2).JPG
    Gebhardt 423 (2).JPG
    503,8 KB · Aufrufe: 98
Zinnmedaille
40-jähriges Dienstjubiläum von Dr. Emil von Schauss-Kempfenhausen
1896
Medailleur Alois Börsch
Durchmesser 47 mm
Hauser 392

Diese Medaille gab es in Normalausführung in Gold (61,48 g !) und Silber.
 

Anhänge

  • Hauser 392 (1).JPG
    Hauser 392 (1).JPG
    768,4 KB · Aufrufe: 96
  • Hauser 392 (2).JPG
    Hauser 392 (2).JPG
    931,9 KB · Aufrufe: 106
Bronzemedaille
Schwäbische Kreisausstellung
1886
Medailleur Alois Börsch
Vs : Prinzregent Luitpold von Bayern
Rs : Stadtansicht von Augsburg, davor die Stadtgöttin und Putto sowie Ausstellungsgegenstände
Durchmesser 65 mm
Prägezahl : 550 Stück in Bronze
(Witt. 3044)

Pro Medaille betrugen die Herstellungskosten 5 Mark, die benötigten drei Prägestempel kamen auf 1.200 Mark.

Ursprünglich sollte König Ludwig II. die Vorderseite zieren. Nach dessen Tod musste kurzfristig umdisponiert werden und Alois Börsch musste einen neuen Vorderseitenstempel mit der Abbildung des Prinzregenten fertigen.

Bei der Medaille enthalten ist das Originaletui, welches aufklappbar ist, so daß man, ohne die Medaille entnehmen zu müssen, beide Seiten betrachten kann.
 

Anhänge

  • Witt. 3044 (1).JPG
    Witt. 3044 (1).JPG
    575,4 KB · Aufrufe: 39
  • Witt. 3044 (2).JPG
    Witt. 3044 (2).JPG
    644,5 KB · Aufrufe: 37
  • Witt. 3044 (3).JPG
    Witt. 3044 (3).JPG
    764,7 KB · Aufrufe: 38
  • Witt. 3044 (4).JPG
    Witt. 3044 (4).JPG
    294,2 KB · Aufrufe: 44
Zurück
Oben