Bei allen Bedenken und Anmerkungen hier bleibt es dabei, dass der Verkauf auf Plattformen weiterhin nicht verboten ist. Er wird auch nicht eingeschränkt. Aufgrund des neuen Gesetzes werden lediglich Handhabe geschaffen, die bereits seit langem bestehende Regeln besser umsetzen und Sanktionen einleiten zu können.
 
Es interessiert mich jetzt mal, ob jemand schon Post von eBay & Co. zu seinen Verkäufen bekommen hat.
 
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie keinen Verkäufer zahlen lassen, der statt 30 vielleicht 32 Artikel verkauft hat. Der Augenmerk des FA zielt eher auf "Private", die 1500 Artikel mit 25.000€ Umsatz im Jahr generieren.
 
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie keinen Verkäufer zahlen lassen, der statt 30 vielleicht 32 Artikel verkauft hat. Der Augenmerk des FA zielt eher auf "Private", die 1500 Artikel mit 25.000€ Umsatz im Jahr generieren.
Ich denke, du gehst hier von einem falschen Gedanken aus. Ab 30 Verkäufen pro Jahr wirst du als gewerblich eingestuft und bist kein „Privater“ mehr. Mit allen Konsequenzen. Es gibt dann auch keine Freigrenze für Erträge mehr.
Das Steuergesetz lässt keinen Handlungsspielraum zu.
 
Ich denke, du gehst hier von einem falschen Gedanken aus. Ab 30 Verkäufen pro Jahr wirst du als gewerblich eingestuft und bist kein „Privater“ mehr. Mit allen Konsequenzen. Es gibt dann auch keine Freigrenze für Erträge mehr.
Das Steuergesetz lässt keinen Handlungsspielraum zu.
Mit Verlaub, diese Aussage ist Blödsinn.
 
Das Gesetz regelt nicht die Steuerpflichtigkeit von Gewinnen und Umsätzen sondern die Grenzen zum Beginn der Meldepflicht der Plattformen.
Einmal die Umsatzhöhe um die über den Freigrenzen liegenden Gewinne aus gelegentlichen Privatverkäufen zu erkennen. Zum Anderen die Anzahl der Geschäfte, um verdeckte Gewerbetreibende identifizieren zu können.

Die von mir genannten Konsequenzen aus den Ergebnissen sind nicht neu und werden in anderen Gesetzen und Verordnungen geregelt.

Übrigens: bislang bei mir eingegangene Rückmeldungen von Betroffenen bestätigen das.
 
Das Gesetz regelt nicht die Steuerpflichtigkeit von Gewinnen und Umsätzen sondern die Grenzen zum Beginn der Meldepflicht der Plattformen.
Einmal die Umsatzhöhe um die über den Freigrenzen liegenden Gewinne aus gelegentlichen Privatverkäufen zu erkennen. Zum Anderen die Anzahl der Geschäfte, um verdeckte Gewerbetreibende identifizieren zu können.

Die von mir genannten Konsequenzen aus den Ergebnissen sind nicht neu und werden in anderen Gesetzen und Verordnungen geregelt.

Übrigens: bislang bei mir eingegangene Rückmeldungen von Betroffenen bestätigen das.
Da hats vermutlich die richtigen getroffen... Aber nirgends in irgendeinem Gesetz steht "Ab 30 Verkäufen ist man Automatisch Gewerblich" wie du behauptet hast.
Das würde nämlich heißen dass man mit 29 Verkäufen nicht gewerblich ist.
Es würde auch bedeuten das man keine Haushaltsauflösung im Erbfall mehr machen darf oder gebrauchte Kinderkleidung wieder verkaufen nach Nutzung.
Gewerblichkeit setzt weiterhin Gewinnerzielungsabsicht voraus, und braucht nicht eine bestimmte Artikelanzahl, das kann u.U. schon bei einem einzigen Artikel der Fall sein... (z.B. wenn man ein Auto günstig kauft um es ohne wirkliche Nutzung weiterzuverkaufen).
 
Ich denke, vor Jahresende wird ohnehin nicht viel passieren. Die FA werden abwarten, bis die Erklärungen für 2023 eingegangen und ausgewertet wurden. Dann wird das FA auch wegen der Vorjahre (bei Verdacht auf Steuerhinterziehung bis zu 10 Jahren - genaue Beschreibung erspare ich mir) anfangen zu bohren.
Danach werden wir schlauer sein.
 
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