Gute Nachrichten für Schwarzhändler (in allen Verkaufsbereichen)

Noch ein Nachtrag.
In den letzen Jahren haben mehrere Verwandte und Bekannte von mir (alle 75+ Jahre alt) Post vom FA bekommen. Sie hatten bei DEKA Luxemburg Geld angelegt. Die Finanzbehörden hatten wohl über den EU-Informationsaustausch entsprechende Hinweise erhalten. Da meine Verwandten und Bekannten alle Erträge ordnungsgemäß deklariert hatten, kam in allen Fällen nichts nach. Aber es musste erstmal nachgewiesen werden, dass die Erträge bereits deklariert waren. Die Ämter hatten einfach alle Geldanleger angeschrieben, ohne vorher zu schauen, ob bereits erklärt wurde. Das lief so wie hier dargestellt:


Das zeigt die Vorgehensweise des FA, die wohl auch auf die aktuelle Situation übertragbar sein dürfte.
 
Noch ein Nachtrag.
In den letzen Jahren haben mehrere Verwandte und Bekannte von mir (alle 75+ Jahre alt) Post vom FA bekommen. Sie hatten bei DEKA Luxemburg Geld angelegt. Die Finanzbehörden hatten wohl über den EU-Informationsaustausch entsprechende Hinweise erhalten. Da meine Verwandten und Bekannten alle Erträge ordnungsgemäß deklariert hatten, kam in allen Fällen nichts nach. Aber es musste erstmal nachgewiesen werden, dass die Erträge bereits deklariert waren. Die Ämter hatten einfach alle Geldanleger angeschrieben, ohne vorher zu schauen, ob bereits erklärt wurde. Das lief so wie hier dargestellt:


Das zeigt die Vorgehensweise des FA, die wohl auch auf die aktuelle Situation übertragbar sein dürfte.
Und, wo ist das Problem? Jede Bank versendet doch Erträgnisaufstellungen wo die Steuern drin stehen. Das schickt man dann halt ein. Wer genug Geld hat es bei einer Bank im Ausland anzulegen, womöglich noch in irgendwelche Fonds, sollte doch einen Steuerberater dafür haben. irgendwie kommen mir deine Postings wie Panikmache für die Allgemeinheit vor. Absicht?
 
Es soll nur einen Vorgeschmack auf die zu erwartende Arbeitsweise der Ämter geben und die Betroffenen sensibilisieren.
Lieber agieren statt reagieren.
 
Es soll nur einen Vorgeschmack auf die zu erwartende Arbeitsweise der Ämter geben und die Betroffenen sensibilisieren.
Lieber agieren statt reagieren.
Ah ja, und nur um andere mit diesem Thread zu warnen hast du dein beinahe 13-jähriges Schweigegelübde im Forum gebrochen?
Was soll die Warnung denn noch nutzen, 2023 ist ja schon vorbei, die Meldungen der Plattformen sind raus. Wer sich nichts zuschulden kommen hat lassen hat nichts zu befürchten und die Schuldigen, die kriegen hoffentlich eine gerechte Strafe für die hinterzogenen Steuern (das ist gut für die ehrliche Allgemeinheit, finde ich, denn wir alle müssen mehr bezahlen weil andere sich drücken)
 
Noch kann man vieles mit einer ordnungsgemäßen Erklärung bzw. Nacherklärung heilen, bevor die Steuerfahndung zuschlägt.
Diesen Account nutze ich nur für brisante Dinge.
 
Noch kann man vieles mit einer ordnungsgemäßen Erklärung bzw. Nacherklärung heilen, bevor die Steuerfahndung zuschlägt.
Diesen Account nutze ich nur für brisante Dinge.
Ganz ehrlich, es stand für mein Verständnis ausreichen in den Medien, das es so kommt mit den Privatverkäufen. Wer sich dann darum nicht schert, dem kann meinethalben die Steuerfahndung auf den Pelz rücken.
 
Ganz ehrlich, es stand für mein Verständnis ausreichen in den Medien, das es so kommt mit den Privatverkäufen. Wer sich dann darum nicht schert, dem kann meinethalben die Steuerfahndung auf den Pelz rücken.
Im Grunde stimme ich dir zu. Ich selber habe aber die gesamte Brisanz erst vor wenigen Tagen im Rahmen eines Steuer-Seminars erkannt.
 
Das Gesetz regelt nicht die Steuerpflichtigkeit von Gewinnen und Umsätzen sondern die Grenzen zum Beginn der Meldepflicht der Plattformen.
Einmal die Umsatzhöhe um die über den Freigrenzen liegenden Gewinne aus gelegentlichen Privatverkäufen zu erkennen. Zum Anderen die Anzahl der Geschäfte, um verdeckte Gewerbetreibende identifizieren zu können.

Die von mir genannten Konsequenzen aus den Ergebnissen sind nicht neu und werden in anderen Gesetzen und Verordnungen geregelt.

Übrigens: bislang bei mir eingegangene Rückmeldungen von Betroffenen bestätigen das.
....
Ich denke, vor Jahresende wird ohnehin nicht viel passieren. Die FA werden abwarten, bis die Erklärungen für 2023 eingegangen und ausgewertet wurden. Dann wird das FA auch wegen der Vorjahre (bei Verdacht auf Steuerhinterziehung bis zu 10 Jahren - genaue Beschreibung erspare ich mir) anfangen zu bohren.
Danach werden wir schlauer sein.
Ja was denn nun? ....
 
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