Goldmünzen als Altersvorsorge?

im Prinzip ist es eine Gute Idee.

Allerdings solltest du dir bezüglich der Sicherheit Gedanken machen.
Ein Bankschließfach wird wohl am besten sein.
Dann sollte man auch mal darüber nachdenken, dass ein Großteil aller irgendwo eingelagerter Goldbarren aus eingeschmolzenen Münzen besteht.:heul:
 
Den Großteil meines frei verfügbaren Geldes lege ich konsequent in Konsumgüter an. Damit schaffe ich mir (und meinen Liebsten) jede Menge Freude und schöne Erinnerungen (z.B. an Urlaube). Ich häufe also auch immaterielle Werte an. Schließlich lebe ich im Hier und Jetzt.

Sehe ich genau so... wenn ich die Rente erreiche, ist das schon Glück genug, da brauche ich nicht noch Berge von Geld oder Gold. ;)

Das eigene Haus und ein bisschen was für Lebensmittel... das reicht. Für die Freizeitbeschäftigung habe ich in den letzten Jahren schon soviel angehäuft, das ich zwei Rentenzeiträume bräuchte um überhaupt alles zu erledigen bzw. zu konsumieren.

Das wichtigste sind mir aber immer noch Erinnerungen (zur Not hätte ich noch die Fotos falls die Erinnerungen im Rentenalter weg sein sollten ;) ), daher investiere ich mehr als 25% meines Gehaltes in die monatlichen Urlaubsreisen. Als Rentner kann ich dann darauf verzichten, da ich alles schon kenne. ;)
 
Investition in Wohnungen mein lieber Tulitei, da kann ich nur noch drüber lachen. Ich habe in eine Altervorsorge für ein Zweifamilienhaus Geld gesteckt, das Haus wurde von mir vermietet. Nur leider wird die Qualität der Mieter immer schlechter und so nimmt natürlich auch der Wert der Immobilie immer weiter ab. Bevor ich mich noch mit lästigen und faulen Mietern herumärgere habe ich meine Konsequenzen gezogen. Das Haus habe ich zum 1.11. verkauft an einen Investor, zu einem mir genehmen Preis. Der soll sich jetzt mit den Mietern ärgern. Ich werde mit dem Geld jetzt ein paar schöne Reisen mit meiner lieben Frau unternehmen und den Rest gut anlegen. Soviel zum Thema reinvestition.

Es schreiben meist diejenigen, die negative Erfahrungen gemacht haben. Die meisten Mieter sind korrekt.
Und du nutzt doch jetzt die Früchte deiner Investition ... oder :D
Viele Spaß auf euren Reisen :)
 
Es schreiben meist diejenigen, die negative Erfahrungen gemacht haben. Die meisten Mieter sind korrekt.
Und du nutzt doch jetzt die Früchte deiner Investition ... oder :D
Viele Spaß auf euren Reisen :)

Mieteinnahmen sind zu versteuerndes Einkommen. Dazu kommt noch die Grund- und Gebäudesteuer, Kosten für Renovierung und Reparaturen, Mietausfall durch Leerstand, Hausratversicherung für die Mieter (ganz wichtig), u.U. Kosten für die Hausverwaltung, Energiepass usw.

Wenn ich 3 bis 5 Tausend Euros im Jahr anlegen würde, dann in eine 1 bis 2-Zimmer-Wohnung. In 40 Jahren wären es dann ca. 4 Wohnungen

Realitisch gesehen wird da nicht viel Gewinn übrigbleiben. Solltest Du dann noch die Objekte über einen Kredit finanzieren wollen, dann kauf doch lieber Gold, ist weniger nervenaufreibend.

Viele Grüße
Hermann
 
Grundsätzlich sind die meisten Kosten( Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Allgemeinstrom, Müll, Wasser, Rasen mähen etc.) auf den Mieter übertragbar.

Das die Mieteinkünfte über den personlichen Steuersatz versteuert werden müssen, ist zunächst richtig.

Einen großen Vorteil sehe ich immer noch in der Nichtbesteuerung der Gewinne bei Veräußerung der Wohnung oder Immobilie ab einer Haltedauer von 10 Jahren § 23 EStG.
Allerdings muss man auf die aktuelle Rechtsprechung achten. Wer mehr als 3 Objekte innerhalb von 10 Jahren veräußert tut dies gewerbsmäßig und muss versteuern auch rückwirkend für alle Objekte.

... besteht die Absicht einer kurzfristigen Vermietung fällt MwSt an (Ferienwohnung?).

... und wer vermietet sollte auch in der Lage sein, die Verwaltung (Betriebskostenabrechnung, Steuererklärung etc.) selbst zu meistern.

Was für Ideen der Staat in der Zukunft hat, keine Ahnung.

Nebenbei erwähnt: Eine Besteuerung von über 50 % des Einkommens würde nach Rechtsprechung gegen Artikel 14 des Grundgesetzes (Schutz des Eigentums) verstoßen.

Die Kosten aus Grunderwerbssteuer und Grundsteuer stiegen in den letzten Jahren allerdings stätig und werden sicherlich weiter steigen.

Immobilien sind halt nicht mobil. Die lassen sich schwer in einen Koffer packen und verstecken erst gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
es gibt ja diese 2-klassen immobilien. zum einen die stadt, zum anderen die ländliche.

wer geld hat, sich eine stadtimmobilie zu kaufen, macht sich keine gedanken über die versteuerung. das soll aber jetzt bitte auch nicht das thema sein.

zurück zum thema, die herren! äh, und damen! :p
 
Betriebsrenten? Ja, die sind was sicheres ... :eek:
Abgesehen davon, wären Immobilien nur meine Alternative zur goldgedeckten Altersabsicherung :cool:
Die meisten VermieterInnen, die ich kenne, sind durchweg froh mit Mieter und Sicherheit.
In 20 Jahren kann ich meine Anlage-Wohnung vermieten oder Freunde einziehen lassen oder verkaufen - Gold kann ich nur besitzen oder verkaufen (dafür ist es erheblich mobiler :D).
Zurück zum Ausgangspunkt: einen Großteil meiner zusätzlichen Alterfröhlichkeit würde ich nicht mit Gold aufbauen ... ist aber halt nur meine Meinung.
Übrigens, Lebensversicherungen oder Riesterquatsch sind keine Alternativen für mich - ich will, so weit es geht - Kontrolle über meine Investitionen haben ...
 
Ich komme momentan auf 10 Doppelkronen.

Wenn ich z.b. pro Jahr 10-15 Stk erwerbe komme ich auf eine Anzahl von 400- 600 (plus die bereits 10 vorhandenen Stk) in 40 Jahren. Dann bin ich 67 Jahre "jung"

Bei "stabil" bleibenden Preisen sind das pro Stk ~330€.
Der Gesamtwert läge bei 135300 - 201300€.

Ich gehe einmal zurück zum Anfang.

10 Doppelkronen sind vorhanden, in den nächsten 40 Jahren wird pro Monat eine dazugekauft. Ich gehe jetzt theoretisch davon aus, dass das Verhältnis Goldpreis/Warenwert konstant bleibt.



Vereinfacht rechne ich für 40 Jahre mit einem Kaufpreis einer Doppelkrone von 330€.Das sind etwa 5% über dem Goldwert. In 40 Jahren läge der Erlös bei 85% des Goldwertes. Es ergibt sich ein Verlust von satten 20 Prozent.

Die 490 Doppelkronen entsprechen in 40 Jahren einem Kaufpreis von rund 162.000 Euro. Beim Verkauf brächten sie nur noch knapp 130.000 Euro. Das wäre also ein schönes Sümmchen in den Sand gesetzt.

Lege ich die vorhandenen 3.300 Euro zu 1% Zinsen an und spare 40 Jahre lang jeden Monat 330 Euro dazu, dann ergibt sich eine Endsumme von fast runden 200.000 Euro.

Was ist besser, Gold oder Geldanlage zu Minizinsen (die Unwägbarkeiten der Zukunft mal außer acht gelassen)?

Viele Grüße
Hermann
 
Goldpreis
4.206,92 €/oz
135,27 €/g
Silberpreis
65,86 €/oz
2,12 €/g
Bitcoin
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