Goldmünzen als Altersvorsorge?

Die Idee ansich finde ich nicht schlecht wenn die Münzen sowas wie eine zusatzrente darstellen .

Nur stellt die Frage ob Silber nicht die bessere wahl wäre ? .

Da man bei gleichen einsatz mehr Masse bekommt und die zu erwartende wert steigerung doch viel grösser sein müsste ?. Wenn es wahr ist ,das es in Ca. in 13 Jahren kein Rohsilber mehr gibt .

Vielleicht ist ja auch ein Mix aus Silber und Gold im einsatzverhältins 2:1 die bessere wahl ? .

Hätte man zb Jahr 2004 und 2005 jeweils Fünfundzwanzigtausend Euro in Silber oder Reichssilber ( einkauf zum silberpreis) angelegt wäre man heute fein raus .

Oder wäre zum Beispiel die 10Euro-Gedenkmünze 2002-2008 Silber nicht die beste wahl ? mit Krusbremse nach unten ,eben 10Euro . Nach oben ist alles offen .

Mann weiss es nicht .


MFG
 
Ich denke, ein "gesundes Mix" in der Altersvorsorge kann nicht schaden.
Selbst genutztes Wohneigentum schützt sowohl vor Mietnomaden als auch vor steigenden Mieten im Alter. Ein bischen in eine kleine Privatrente oder ähnliche Anlagen und auch ein bischen in Edelmetall investieren, dann ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Mesodor hat zwar recht, wenn er schreibt, dass sich Gold (oder andere Edelmetalle) immer verkaufen lassen, es ist nur fraglich zu welchem Preis. Wie alle Rohstoffe unterliegen sie starken Preisschwankungen. Wer z.B. um 1980 herum seine Altersvorsorge einseitig nur auf Edelmetalle aufgebaut hätte, wäre z.B im Jahre 2002 schlecht abgesichert gewesen, hätte er darauf zurückgreifen müssen. Leider lässt sich der Zeitpunkt des "Bedarfs" nicht immer genau "steuern". In so einem Fall ist eine kleine Zusatzrente ganz angenehm.
Wird diese durch Inflation, Währungscrash oder ähnlichem wertlos, ist eine Absicherung durch Sachwerte (Immobilie und Edelmetall) nicht zu verachten.
Und im "Idealfall" (und ich glaube immer noch, dass dies der Normalfall sein wird) kann man (hoffentlich) auf alle drei Vorsorgebausteine zurückgreifen.
 
meine rechnung war rein hypothetisch. mir gefiel einfach der gedanke! :p

natürlich hängt es vom geldwert und goldwert in 40 jahren ab. darum ja auch das "wäre" in meinem satzbau. niemand weiß, wies kommt aber lasst uns doch mal träumen dürfen! :D

bisher hat sich ja noch niemand wirklich dazu geäußert, ob er einen solchen plan verfolgt. bin mal gespannt, ob sich daran was ändert.
 
Oh ... ich verfolge diesen Plan schon seit Jahren ... hab ihn aber irgendwie nie erreicht :heul:
... und ja: wenn es finanziell eng werden sollte, dann verhökere ich schamlos meine Münzsammlung - egal ob cn, au oder ag.
 
Den Großteil meines frei verfügbaren Geldes lege ich konsequent in Konsumgüter an. Damit schaffe ich mir (und meinen Liebsten) jede Menge Freude und schöne Erinnerungen (z.B. an Urlaube). Ich häufe also auch immaterielle Werte an. Schließlich lebe ich im Hier und Jetzt. Gibt es diesen "Vorsorgezwang" eigentlich auch in anderen Ländern?

Fürs Rentenalter (sofern ich es erreiche) habe ich meine Pension und ein paar Lebensversicherungen. Und wenn das nicht ausreicht, sitze ich eben auf dem Parkbänkchen mit anderen Leidensgenossen, füttere Tauben und zehre von meinen Erinnerungen. Oder verhökere mein Germanisches Museum, um mir zum Mittagessen ein warmes Süppchen gönnen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich 3 bis 5 Tausend Euros im Jahr anlegen würde, dann in eine 1 bis 2-Zimmer-Wohnung. In 40 Jahren wären es dann ca. 4 Wohnungen - Gewinne würde reinmobilisiert:cool:
Goldmünzen als großer Pfeiler meiner Altersabsicherung würde mich zum Herzinfakt treiben ...:eek:

der Begriff "Immobilien" sagts schon aus: immobil, also starr, unflexiebel, da am Ort unverrückbar gebunden. Egal, was da kommen mag. Soweit man selbst drinn lebt oder absehbar ist, dass man zukünftig Bedarf hat, ist es ja ok. Aber für andere? bei unseren Gesetzen? Bei unserer viel zu langsamen Justiz? LOL. Dann lieber deutliche Bewertungsschwankungen bei Münzen als am Ende völlig unkalkulierbare Risiken und Null Flexibilität.
 
Ich denke, ein "gesundes Mix" in der Altersvorsorge kann nicht schaden.
Selbst genutztes Wohneigentum schützt sowohl vor Mietnomaden als auch vor steigenden Mieten im Alter. Ein bischen in eine kleine Privatrente oder ähnliche Anlagen und auch ein bischen in Edelmetall investieren, dann ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Mesodor hat zwar recht, wenn er schreibt, dass sich Gold (oder andere Edelmetalle) immer verkaufen lassen, es ist nur fraglich zu welchem Preis. Wie alle Rohstoffe unterliegen sie starken Preisschwankungen. Wer z.B. um 1980 herum seine Altersvorsorge einseitig nur auf Edelmetalle aufgebaut hätte, wäre z.B im Jahre 2002 schlecht abgesichert gewesen, hätte er darauf zurückgreifen müssen. Leider lässt sich der Zeitpunkt des "Bedarfs" nicht immer genau "steuern". In so einem Fall ist eine kleine Zusatzrente ganz angenehm.
Wird diese durch Inflation, Währungscrash oder ähnlichem wertlos, ist eine Absicherung durch Sachwerte (Immobilie und Edelmetall) nicht zu verachten.
Und im "Idealfall" (und ich glaube immer noch, dass dies der Normalfall sein wird) kann man (hoffentlich) auf alle drei Vorsorgebausteine zurückgreifen.


Ich sags mal so: sollten unsere Renten / Pensionen etc. im Alter reichen, dann braucht man keine Goldmünzensammlung. Die Bewertung kann dann egal sein. Und wenn die Absicherung über Papier / Generationenversprechen floppt.... dann ist man froh um jeden Goldfuchs, den man verkaufen kann - egal um welchen Preis.


Momentan schmelzen viele Sammleraufschläge bei Goldmünzen ab oder sind bereits fast verschwunden. Qualität nahe am Metallwert lautet das Gebot der Stunde. Nicht nur bei Reichsgold. Das ist wie ne Gratis-Oprion auf "mehr":

Sollten später dann bessere, stabilere zeiten sein, könnten Bewertungsrückgänge bei Gold im Vergleich zu lebensnotwendigen Dingen durch Sammleraufschläge ausgeglichen werden.
 
Den Großteil meines frei verfügbaren Geldes lege ich konsequent in Konsumgüter an. Damit schaffe ich mir (und meinen Liebsten) jede Menge Freude und schöne Erinnerungen (z.B. an Urlaube). Ich häufe also auch immaterielle Werte an. Schließlich lebe ich im Hier und Jetzt. Gibt es diesen "Vorsorgezwang" eigentlich auch in anderen Ländern?

Fürs Rentenalter (sofern ich es erreiche) habe ich meine Pension und ein paar Lebensversicherungen. Und wenn das nicht ausreicht, sitze ich eben auf dem Parkbänkchen mit anderen Leidensgenossen, füttere Tauben und zehre von meinen Erinnerungen. Oder verhökere mein Germanisches Museum, um mir zum Mittagessen ein warmes Süppchen gönnen zu können.

geteiltes Leid ist halbes Leid.

Darüber hinaus machst Du es richtig in dem Sinne, dass Du Dir sicher sein kannst, den Gegenwert für Dein frei verfügbares Einkommen erhalten zu haben.
 
Wenn ich z.b. pro Jahr 10-15 Stk erwerbe komme ich auf eine Anzahl von 400- 600 (plus die bereits 10 vorhandenen Stk) in 40 Jahren. Dann bin ich 67 Jahre "jung"

Hallo MrMunez

Ich halte Dein Vorhaben für eine gute Idee :).

Du solltest aber zwischen "Sammlermünzen" und "Anlagemünzen" einen klaren Trennungsstrich ziehen (also gezielt für den jeweiligen Zweck kaufen).
Solltest Du irgendwann einmal Münzen verkaufen müssen , fällt Dir das bei einer preussischen Doppelkrone in ss wesentlich leichter, als z.B. bei einer hessischen oder bayerischen Münze in vz.

Ein kleines Gegenargument ist natürlich der aktuell hohe Goldpreis. Auch wenn dieser in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist und dies die nächsten Jahre vielleicht auch weiter tun wird - wir wissen alle nicht, welchen Gegenwert man in 15 oder 20 Jahren für eine Doppelkrone bekommen wird.
 
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Wenn ich 3 bis 5 Tausend Euros im Jahr anlegen würde, dann in eine 1 bis 2-Zimmer-Wohnung. In 40 Jahren wären es dann ca. 4 Wohnungen - Gewinne würde reinmobilisiert:cool:
Goldmünzen als großer Pfeiler meiner Altersabsicherung würde mich zum Herzinfakt treiben ...:eek:
Investition in Wohnungen mein lieber Tulitei, da kann ich nur noch drüber lachen. Ich habe in eine Altervorsorge für ein Zweifamilienhaus Geld gesteckt, das Haus wurde von mir vermietet. Nur leider wird die Qualität der Mieter immer schlechter und so nimmt natürlich auch der Wert der Immobilie immer weiter ab. Bevor ich mich noch mit lästigen und faulen Mietern herumärgere habe ich meine Konsequenzen gezogen. Das Haus habe ich zum 1.11. verkauft an einen Investor, zu einem mir genehmen Preis. Der soll sich jetzt mit den Mietern ärgern. Ich werde mit dem Geld jetzt ein paar schöne Reisen mit meiner lieben Frau unternehmen und den Rest gut anlegen. Soviel zum Thema reinvestition.
 
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