Diskussion "Bayerische Geschichtstaler"

Hallo reining

Die Stücke hatte ich auch schon im Auge :D.

Ist oft schon seltsam, welche Wege die Münzen gehen ;).
 
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Hallo,
die Auktion ist zu Ende, die erzielten Preise finde ich erstaunlich.

Hier 2 Beispiele:

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Bayern Maximilian II Taler Doppeltaler 1854 bei eBay.de: Taler Doppeltaler (endet 01.07.10 19:50:35 MESZ)

1
Bayern Ludwig I Doppeltaler 1835 bei eBay.de: Taler Doppeltaler (endet 01.07.10 19:13:10 MESZ)

Freuen wir uns darüber, dass die Stücke nach Deutschland zurück kehren :):lachtot:
reining


Hallo reining

Findest Du die Preise erstaunlich niedrig oder erstaunlich hoch ?

Nach meinen Beobachtungen bewegen sich die Ergebnisse leicht unter dem durchschnittlichen Bereich.
Den 1835er Taler hätte ich bei 180.00 bis 200.00 Euro gesehen, den 1854er Taler bei ca. 230.00 bis 250.00 Euro.
Möglicherweise hat der weit entfernte Artikelstandort sich ein klein wenig negativ auf die Höhe der Auktionsergebnisse ausgewirkt.
 
Hallo, Kempelen,
erstaunlich hoch angesichts des erhöhten Risikos, dass sie gefälscht sind.

reining
 
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Hallo,
ich weiß nicht, ob das die Auffälligkeiten sind, die Du meinst:

Im Bereich des Wortes KOENIG sehe ich Überprägungsspuren, vor allem beim N.
Beim Pferd sind an der Innenseite des linken Vorderfußes 2 runde Punkte.

Du wirst uns sicher Deine Entdeckungen mitteilen.
Wir sind gespannt.
reining
 
Die Haarpracht wirkt zu gut ausgeprägt insbesondere zu dem eher flau wirkenden Reiterstandbild.
Die Signatur "VOIGT" ("V" und "G") wirkt unterschiedlich.
Der Säbel des Reiters ist nicht durchgehend, sondern wird vom Sattelrand unterbrochen.

Wem fällt noch etwas auf?
 
Freuen wir uns darüber, dass die Stücke nach Deutschland zurück kehren :):lachtot:
reining

Hallo reining

Manchmal habe ich eine lange Leitung :o.

Du meintest, die Münzen waren noch nie in Deutschland !

Das Thema "Geschichtstaler-Fälschungen" wurde ja bisher kaum angesprochen. Kommen diese Fälschungen erst seit kürzerer Zeit vor oder gab es Fälschungen auch schon im 19./20. Jahrhundert ?
 
Die Haarpracht wirkt zu gut ausgeprägt insbesondere zu dem eher flau wirkenden Reiterstandbild.
Die Signatur "VOIGT" ("V" und "G") wirkt unterschiedlich.
Der Säbel des Reiters ist nicht durchgehend, sondern wird vom Sattelrand unterbrochen.

Wem fällt noch etwas auf?

Hallo 112233

Der unterbrochene Säbel ist auffällig.
Andererseits ist es bei den Geschichtstalern keine Seltenheit, daß Porträt- und Motivseite verschieden gute Erhaltungen haben. Das ist nicht unbedingt ein Indiz für eine Fälschung.
Bei der Umschrift kommt mir allerdings im Wort König der Übergang vom OE zum N etwas seltsam vor (wie auch schon reining schrieb).
Sollte der Taler eine Fälschung sein, wäre er trotzdem beängstigend gut gemacht.
 
Das Thema "Geschichtstaler-Fälschungen" wurde ja bisher kaum angesprochen.

Mit dieser Thematik solltest Du Dich als Sammler und Geschichtstalerliebhaber dringend auseinandersetzen!
Schau Dir einmal diese Stempelkopplung von "1828" an:

Vorderseite

Rückseite

Wie sagte mir ein deutscher Händler: Bei mir kaufen chinesische Händler ein, da sie in China wenig Echtes finden...
 
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