Eine Anleger geht nicht selektiv vor, dem kommt es einzig und allein auf das physische Material an. Ein Anleger bestellt sich Standardbarren zu 1.000oz und es ist ihm völlig egal ob da nun Heraeus, Umicore oder Schoene Amsterdam draufsteht.
Kleinstanleger, die nur einige Tausend Euro unterbringen wollen kaufen Kilo-Barren oder wegen der geringeren Mehrwertsteuer Kilo-Münzen wie den Kookaburra aus Australien.
Sammler dagegen lassen sich schnell für allen möglichen Mist begeistern (siehe Telefonkarten) und frönen dann recht hemmungslos ihrem Hobby. Das ist ja auch in Ordnung, solange sie Spaß daran haben.
Spaß macht das aber nur solange, wie noch Stücke in der Sammlung fehlen, denn die Jagd nach diesen Stücken ist ein wichtiger Teil des Sammelspaßes.
Und nun kommst Du mit deinen 200 Barren und willst Sammler anlocken.
"Hey, was machst Du so in deiner Freizeit?" "Ich sammle Silberanleihen." "Und hast Du Spaß dabei?" "Weiß nicht, ich habe ja schon alle."
Ein Sammler der sich für Silber interessiert, wird in jedem Fall nach etwas suchen, was ihm optisch gut gefällt und von dem mehr als nur eine Ausgabe existiert. Silberunzen in Münzform gibt es reichlich für Sammler, das Känguruh, der Kookaburra, der Kiwi, der Philharmoniker oder der Panda um nur ein paar zu nennen. Bei manchen dieser Münzen wechselt das Motiv jedes Jahr und es ist abwechslungsreich und macht Freude diese Serien zu sammeln.
Also, für Anleger ist das nix, für Sammler ist das auch nix, bleibt noch die Kaffeefahrt.
Gruß
9999