Der Goldpreis steigt u.steigt

Das beschreibt genau warum hierzulande nix klappt und alles ewig dauert. In vielen anderen Ländern wird einfach gemacht. ;)

Und nicht nur schneller.
Warum? Das ist das von dir angedachte Projekt mit aktuellen Chinesischen Zahlen...
So wie von dir vorgeschlagen geht es nicht, das hat mit Deutschland nichts zu tun...

Auch in Deutschland kann es schnell gehen. Die Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee oder das Teslawerk in Brandenburg sind recht schnell fertig geworden bis zur ersten Produktionsaufnahme.
 
Warum? Das ist das von dir angedachte Projekt mit aktuellen Chinesischen Zahlen...
So wie von dir vorgeschlagen geht es nicht, das hat mit Deutschland nichts zu tun...

Auch in Deutschland kann es schnell gehen. Die Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee oder das Teslawerk in Brandenburg sind recht schnell fertig geworden bis zur ersten Produktionsaufnahme.
1. Du hast es nicht verstanden. (Wer etwas will findet Wege. Wer etwas nicht will findet Gründe) ;)
2. Das Tesla Werk hat sicher auch nicht Deutschland geplant und gebaut und LNG Terminals sind wohl auch keine Leistung.

Aber wir schweifen ab.
 
Was haben wir denn Neues?

Gold und Silber sind seit einiger Zeit in einer Seitwärtsbewegung. Mal etwas hoch, dan wieder etwas runter. Das bleibt bis wenige Tage vor dem nächsten, großen Verfallstag so und der steht bald an. Da kann man nichts erwarten.

Was gibt es noch?

Russland liefert kein Uran mehr an die USA und der Niger hat eine französische Firma übernommen und die Uranlieferungen an Frankreich gestoppt.

China hat sich entschlossen kein Germanium (ca. 140 t Welt-Jahresproduktion) , kein Gallium (ca. 400 t Welt-Jahresproduktion) und kein Antimon mehr an die USA zu liefern. Antimon braucht man zur Munitionproduktion. Da ist die Menge egal. Hauptsache der potenzielle "Feind" kriegt erst mal keines mehr in die Finger.

China hat sich bereits vor einiger Zeit vertraglich die Lieferung großer Silbererzkonzentratmengen zusichern lassen. Das Silber wird dann noch im Land oder auch in China in chinesischen Raffinarien raffiniert. Es geht nicht mehr über westliche Warenterminbörsen. Der angegebene Grund: Industrienachfrage in Kombination mir ungenutzter Raffineriekapazitäten in China, weil Chinas Minen weniger Silber abbauen.

Das bischen Gold in zwei Kilometer Tiefe liegt dort gut und sicher. Und es fiele nicht ins Gewicht, selbst wenn es auf einen Schlag dazu kommen würde. Das kann man sich auch später immer noch holen, falls man es brauchen sollte. Ich glaube nicht, dass das dann durch Menschen abgebaut werden wird. KI-gesteuerte Robotter sehe ich da eher. Und wenn man so weit ist, dann hat man auch ganz andere Kosten. Und Förderleistungen. KI und Robotter können rund um die Uhr. Ich sehr da den Aufbau einer Energie-Infrastruktur mit den Schwerpunkten Solartechnik (genug Wüsten hat man dort) und Wasserkraft. Scheint die Sonne nicht oder zu schwach, läuft das Wasser. Scheint sie zu stark, wird Wasser für die Nachtstunden zurückgepumpt. Und natürlich Rüstung. Rüstung. Und nochmals Rüstung.

Russland hat zum 01.12 vorerst (auf einige Monate befristet) die Ausfuhr von gold- unn silberhaltigem Elektroschrott verboten. Gold haben sie selbst satt und genug. Und brauchen es für ihre Kriege auch. Im Oktober noch gaben sie an, dass sie auch Reserven an Platin, Palladium und Silber anlegen wollten.....

Wie gesagt: Gold und Silber sind seit einiger Zeit in einer Seitwärtsbewegung. Mal etwas hoch, dan wieder etwas runter. Das bleibt bis wenige Tage vor dem nächsten, großen Verfallstag so und der steht bald an. Da kann man nichts erwarten.

Danach kann es interessant werden. Sehr interessant sogar. Die großen Leerverkäufer werden es sich gut überlegen, ob und wie sie beim Silber weitermachen werden. Gold sehe ich da weniger kritisch. Das aber ist Zukunftsmusik:

Noch gibt es alte Silbermünzen (925er Silberunzen mit einer Unze reines Silber darin) von seriösen Händler (und da meine ich ein großes deutsches Auktionshaus, dass schon so manchen Friedrich den Weisen und auch noch viel hochpreisigere, alte Münzen verauktioniert hat) für etwa 95 % vom Spot. In der "Bucht". Und das nachdem die Weihnachtsgelder ausbezahlt wurden. Wie lange das wohl noch so geht?

Mit Sachen wie Germanium oder Gallium geht privates Investieren nicht. Da kann man - erst recht als institutioneller Investor nichts "abbilden". Selbst für Privatleute ist das sinnlos: man kriegt keine Infos und erst recht keine belastbaren Preise (An- und Verkauf).

Steigen Äpfel, steigen Birmen. Gold ist was für das "große Geld". Schnell rein und wenn es sein muss: schnell raus.

Es ist eine Art Psychopharmaka für die Zentralbank- und Finanzmarktseele, eine Art "Impfstoff" gegen die "Papiergeldpandemie". Die neue, alte Religion, nachdem viele falsche Götter als solche erkannt und langsam fallen gelassen und von ihren Sockeln gestoßen werden.

Alles andere ist im Vergleich dazu illiquide. Und, was Silber angeht, mittlerweile ist davon viel zu wenig vorhanden, damit es als Währungsmetall dienen könnte. Auf Platin und andere Exoten....... OK: als Privatinvestor kriegt man Platin, auch noch Palladium. Rhodium, müsste man es sich schon "zusammenkratzen", da kriegt man sogar Indium leichter. Aber mit 600 bis 1.000 Tonnen Jahresförderung ist Indium ungeeignet, um den Export zu verbieten. Das Geld nimmt man mit.

Und da ist er wieder: der "Mangel", den keiner so lange sieht, bis es alle schon immer gerwusst haben. Und der macht, sobald man ihm spürt, die Preise.


Geostrategisch:
Nord-Korea: der "Kim" sprengt alle Brücken zu Süd-Korea und spielt mit den großen Jungs und Mädels in der Ukraine Krieg und wird von einem "Waffenbruder" an die Wand gefahren.
Süd-Korea: ein "Lupenreiner Demokrat" hüpft aus dem Sträuschen und weis es besser, als das Parlament. Er ruft das Kriegsrecht aus.

Syrien: ein weiterer Waffenbruder des Russen kriegt zu spüren, dass sich sein Kumpel ganz schön viel aufgeladen hat und wird im Stich gelassen. Merke: wer alles verteidigt..... Der Iraner und der China.Mann wollen ihm beispringen. Nachdem der "Grottenolm" dem "Pudding" ein Bein gestellt hat. Und nicht nur dem.

Taiwan: Manöver ohne Ende. Man würde gerne, weiß aber dass es noch nicht so weit ist. Der Xi scharrt schon mit den Hufen. Nun aber ist er anderswo beschäftigt. Wider Willen. Das passt dem garnicht in den Kram.

Ukraine: schaut so aus, als ob das für den Westen ein verlorenes Land ist. Aber: warten wir mal ab. Der Schachzug Widerstandskämpfer für Syrien auszubilden war brilliant.

Israel: es sieht nach Waffenruhen aus. Ob die halten oder ob der schein trügt, wer weis das schon. "Ruhe" und "Frieden" kehren da auf Dauer nicht ein.

Jede Menge Bäume, an denen Äxte angelegt wurden. Fällt einer, fallen oft auch mehrere, bereits angeschlagene mit. Fragt sich nur welcher zuerst fällt.

Gold ist in dem Konetxt, wenn überhaupt, eine Art "Fieberthermometer". Eines, das gelegentlich heimlich gekühlt wird, damit es zu hohes Fieber nicht richtig anzeigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
China hat sich entschlossen kein Germanium, kein Gallium und kein Antimon mehr an die USA zu liefern. Antimon braucht man zur Munitionproduktion.
Warum ist das so und was mach das aus?
Antimon hat in 2023 ca. 10 $/kg gekostet. Selbst wenn der Preis sich vervierfacht, ist das für Wehrtechnik ziemlich irrelevant, wenn man bedenkt was High-Tech-Waffen pro Geschoß verballern. Ein Drittel des Bedarfs geht in Flammschutzmittel und kann ggf. dort mit was anderem ersetzt werden.
Die Chinesen haben 2023 40kt gefördert von 83 kt weltweit.
In 2019 hat China noch 89 kt gefördert. Die Förderung geht also dort stark zurück. Klar möchte man da eine strategische Ressource nicht einfach unverarbeitet (und billig) exportieren, vor allem wenn man nur noch für 16 Jahre Reserven im Boden hat bei 40 kt/a Förderung.
Kanada und Australien werden es richten, denke ich und etwas mehr produzieren, wenn der Preis steigt lohnt es sich auch in anderen Gegenden zu suchen.
Gallium und Germanium sind da speziell wegen Halbleitern kritischer, aber die Menge pro Bauteil ist winzig...

Aber halt, moment mal, der Export-Bann gilt ja aktuell nur für die USA.
Werden sich da evtl. findige Geschäftsleute in fast jedem anderen Land finden die das Zeug dann halt kaufen und unter der Hand an den Höchstbieter weitervertickern?
Bei den Mengen die an Ga und Ge so gehandelt werden kann man das fast in Koffern transportieren. Der US Jahresbedarf passt in einen Überseecontainer.

Ich bin überzeugt, wenn eine Firma in den USA das haben will, kriegt sie das Zeug auch jetzt, nur ein wenig teurer.
Alternativ regelt es der Markt und man fängt mal ordentlich an, Elektroschrott zu recyceln statt zu deponieren / exportieren.
Schon jetzt kommt ja ein Teil des Antimons aus recycelten Starterbatterien (wo es eigentlich gar keinen Nutzen hat und nur als Begleitelement drin ist).
 
Warum ist das so und was mach das aus?....

....Gallium und Germanium sind da speziell wegen Halbleitern kritischer, aber die Menge pro Bauteil ist winzig...

Aber halt, moment mal, der Export-Bann gilt ja aktuell nur für die USA.
Werden sich da evtl. findige Geschäftsleute in fast jedem anderen Land finden die das Zeug dann halt kaufen und unter der Hand an den Höchstbieter weitervertickern?....
Ja, was macht das aus?

Na klar doch. Der Chinese ist genau so blöd und grenzdement, wie der Michel, der Öl boykottiert und genau dieses Öl aus dem boykottierten Land dann anderswo mit saftigem Aufschlag kauft. Oder etwa doch nicht? Warten wir es doch ganz einfach ab.

Ich sage das mal so:
wenn etwas ohne Gallium oder Germanicum nicht geht oder nicht richtig geht, dann braucht man das Zeug im ersten Fall ums Verrecken und im zweiten Fall tue es extrem weh, wenn etwas nicht richtig funktioniert oder früher kaputtgeht. Da hängen dann ganze Industrien dran. Ob und was passiert, das kann keiner sagen. Aus Spaß macht China das nicht. Denen stinkt ganz gewaltig was. Stichwort: Zölle. Und auch dem Russen hat einiges viel Schmerz verursacht.

Wenn man eins und eins addiert, weiß man auch, warum Russland keinen Elektroschrott mehr exportiert. Auch weil da, neben Silber, auch sowas drin ist, was der Westen nicht mehr kriegen soll.

Wohin das ehemals von Frankreich gekaufte Uran wohl nun hingeht, das können wir uns doch denken?

Achja: Frankreich......

Frankreich: schon davor war es an den Finanzmärkten angeschlagen und der Präsident ist dort extrem unter Druck. Es gährt dort mächtig. Und nun stellt man denen noch den Saft ab. Stromausfälle sind absehbar. Ehe es bei denen ausfällt, fahren sie Lieferungen an Deutschland runte rund kappen notfalls Netze.

Goldpreise sehen wir bei Stromausfall.... keine. Kryptos sind dann garnicht mehr verfügbar.

Aber das sind dann die kleinsten Probleme LOL

Züge und Straßenbahnen fahren dann keine. Sie bleiben einfach stehen oder müssen, falls Dieselbetrieben am nächsten Signal halten. Menschen kommen dann nicht mehr zur Arbeit. Oder, weil es Nachmittags bei wenig oder zu viel Sonne passieren kann: nicht mehr nach Hause. Internettelefonie: Fehlanzeige. Mobilfunk könnte redundant gesichert sein. Der Bankomat funktioniert dann auch nicht mehr, ebenso die EC-Karten. Gutes Schuhwerk, Paar Fuffies in der Brieftasche und ein paar Kekse im Rollcontainer auf der Arbeit können dann sicher nicht schaden. Ob es dann Leitungswasser gibt: abwarten. Die Klospülung betätigt man dann besser mal nicht, weil in dem Reservoir zumindest 5 Liter trinkbares Wasser sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
....Antimon hat in 2023 ca. 10 $/kg gekostet. Selbst wenn der Preis sich vervierfacht, ist das für Wehrtechnik ziemlich irrelevant, wenn man bedenkt was High-Tech-Waffen pro Geschoß verballern. ....
Zustimmung.

Und genau darin sehe ich den Grund, warum es für die USA keines mehr gibt.

Geld können sie sofort und in jeder Menge drucken. Das tut denen garnicht weh.

Antimon können sie Fördern. Aber weder sofort, noch in der benötigten Menge. Und bis sie die benötigte Menge fördern können: das dauert. Bei Antimon. Bei Germanium, Bei Gallium. Und bis dahin müssen sie mit den teils extrem knappen Ressourcen streng haushalten und können nicht so, wie sie es gerne wollen.

Das alles führt zu Problemen und schädigt deren Wirtschaft und damit deren Währung und deren Rüstungsanstrengungen.
 
Und wenn man eins und eins addiert, weiß man auch, warum Russland keinen Elektroschrott mehr exportiert. Auch weil da, neben Silber, auch sowas drin ist.
Seit 1.3.2022 ist es in Mordor verboten alte Haushaltsgeräte, Computer und Festplatten in den Hausmüll zu werfen, um sie zu recyceln. So ein Zufall aber auch, wenn man auf das Datum und die ersten westlichen Sanktionen gegen Chips schaut.
Recycling also sicher nicht primär weil man da wertvolle Metalle gewinnen kann, sondern weil man die darin noch enthaltenen Chips die nicht durchgeschmort sind für die Rüstungsindustrie braucht nachdem die westlichen Sanktionen dort empfindlich stören und Chips die aus einem 15 Jahre alten Heimcomputer kommen vermutlich dem Stand der Technik in der Mordor-Rüstungsindustrie überlegen sind...
Elektroschrott wurde früher nicht groß recycelt dort, und vermutlich auch nicht nach Europa exportiert (das Zeug geht ja von hier nach Afrika, da importiert man das doch nicht...) d.h. das ist eine "Pseudosanktion" und natürlich nur gegen westliche Länder.
Was Metallreste angeht, vermutlich sucht man nur wieder mal Zeug was man noch für den Tauschhandel mit China einsetzen kann.
Man ist ja grade etwas knapp bei Kasse.
Selbst wenn man in Mordor plötzlich Germanium und Gallium rückgewinnen könnte, es würde nichts nutzen. Moderne (oder antiquierte) Halbleiter können sie ja dort keine selber herstellen daraus...
 
.....Bei den Mengen die an Ga und Ge so gehandelt werden kann man das fast in Koffern transportieren. Der US Jahresbedarf passt in einen Überseecontainer......
Auch richtig. Und genau in so eine "kleine Schachtel", besser noch: in einem großen Zentralbanktresor kommt das für die USA bestimmte Kontingent rein, wenn es überhaupt noch gefördert werden muss. Denn: am allersichersten ist es im Boden und in nicht abgebauter Form......
 
Zustimmung.

Und genau darin sehe ich den Grund, warum es für die USA keines mehr gibt.

Geld können sie sofort und in jeder Menge drucken. Das tut denen garnicht weh.

Antimon können sie Fördern. Aber weder sofort, noch in der benötigten Menge. Und bis sie die benötigte Menge fördern können: das dauert. Bei Antimon. Bei Germanium, Bei Gallium. Und bis dahin müssen sie mit den teils extrem knappen Ressourcen streng haushalten und können nicht so, wie sie es gerne wollen.

Das alles führt zu Problemen und schädigt deren Wirtschaft und damit deren Währung und deren Rüstungsanstrengungen.
Es muss ja nicht die USA Fördern. Es gibt weltweit Minen, die gerne die laufende Förderung erhöhen wenn es sich rechnet finanziell, oft muss da nicht mal zusätzliches Equipment angeschafft werden sondern es werden ein paar Hansel neu angestellt und die anderen fahren Überstunden.
In Australien gibt es beispielsweise eine Bauxitmine, wo der Abfallstrom aus der Erzaufbereitung entsprechend entweder Ga oder Ge enthält (genau erinnere ich mich nicht mehr, ich meine aber das es eines dieser beiden war). Der Abfallstrom wird einfach in die Landschaft gekippt. Es gibt eine kleine Versuchsanlage, in der ein kleiner Teilstrom davon umgeleitet werden kann bevor er zur Deponie geht um das wertvolle Zeug abzufiltern, wenn Bedarf am Markt da ist. Würde man diese kleine Anlage das ganze Jahr ununterbrochen laufen lassen, hätte man ein Mehrfaches der Weltjahresproduktion an dem betreffenden Metall und der Preis würde soweit fallen dass sich die Energiekosten nicht mehr lohnen, deswegen steht die Extrationsanlage meistens still. Würde mich nicht wundern wenn die Minenbetreiber sich einen guten Vorrat angelegt hätten...
 
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