- Registriert
- 07.07.2008
- Beiträge
- 3.463
- Reaktionspunkte
- 3.341
Moin Moin,
zu diesen noch auf nur plattierten Rohlingen / Ronden geprägten Cent-Münzen Ergänzendes.
Gemäß damaliger, also 2002 / 2003, mir von München erteilter Auskunft wurden zu Beginn der Euro-Cent-Prägungen ganz bewusst kleine Mengen noch vorhandener Cu-plattierte Fe-Zainbleche der entsprechenden 1 und 2 Pfennigprägungen "aufgebraucht". Das war wegen der nur geringen Unterschiede in der Zaindicke wohl problemlos möglich.
Aufgrund der Seltenheit kann ich mir vorstellen, dass auch diese Ronden zum Schutz des Randes eigentlich auch den Galvanisierungsschritt erfahren sollten. Aber wie das immer wieder passiert - und in der hektischen Anfangszeit mit den vielen ""umsonst"" erzeugten Erstprägungen mit den gedrehten Sternen besonders gut vorstellbar - sind einige Ronden evtl. der Galvanisierung entgangen !!?
Auf jeden Fall kann man solche Rohlinge / Ronden von den Galvanostücken nur über ihr Aussehen am Rand unterscheiden, da beim Stanzen von plattierten Metallplättchen das Stanzeisen immer eine geringe Menge an Plattierungs-Cu "vor sich herschiebt". DiesesCu verbleibt dabei durch den sich ergebenden Druck des Stanzeisens fest auf dem Rand. Bei normaler Schichtdicke einer Cu-Plattierung geschieht dieses Ablagern auf dem Rand innerhalb ca. der Hälfte des beim Stanzen oben liegenden Bereiches des Randes (nicht scharf abgegrenzter Anhaftbereich). Der übrige Bereich bleibt Cu-frei und ist Fe-grau.
Folgende solcher Münzen habe ich in den ersten sehr aktiv nach FP suchenden Jahren entdeckt:
a) 1 Cent 2002 A
b) 1 Cent 2002 J
c) 2 Cent 2002 F
d) 2 cent 2002 G
e) 5 Cent 2004 J
Zu b) Diese zusätzlich galvanisierte Münze zeigt das eindeutige Vorhandensein einer Plattierung auch ohne Betrachtung des Randes (hier durch Galvanisierung komplett rot). Nach dem Prägen muss sich bei diesem Stück auf der einen Seite die Plattierung gelöst und zusätzlich in Richtung Münzzentrum ""irgendwie"" umgeklappt worden sein. Die Fläche mit dem auch unter der weggeklappten Plattierung sichtbaren Relief ist aber nicht wie eigentlich vom Materialkern Fe zu erwarten grau, sondern Cu-rot gefärbt. Dieses lässt m.E. nur den Schluss zu, dass diese FP mit einer plattierten Ronde anschließend (nochmals ?) in den Galvaniseirungsprozess gelangt ist (gegeben wurde!?), der dann diese Komplette Rotfärbung erzeugte.
Zu e)
--- Die Entstehung dieser plattierten Münze lässt sich z.B. über das zufällige Auftauchen nach ca. 2 Jahren und "Verbrauchen" einer (oder natürlich auch mehrerer) entsprechender (n) Ronde (n) erklären.
--- Evtl. handelt es sich auch um eine plattierte und in Durchmesser und Gewicht sehr ähnliche Ronde des Auslandes ?
zu diesen noch auf nur plattierten Rohlingen / Ronden geprägten Cent-Münzen Ergänzendes.
Gemäß damaliger, also 2002 / 2003, mir von München erteilter Auskunft wurden zu Beginn der Euro-Cent-Prägungen ganz bewusst kleine Mengen noch vorhandener Cu-plattierte Fe-Zainbleche der entsprechenden 1 und 2 Pfennigprägungen "aufgebraucht". Das war wegen der nur geringen Unterschiede in der Zaindicke wohl problemlos möglich.
Aufgrund der Seltenheit kann ich mir vorstellen, dass auch diese Ronden zum Schutz des Randes eigentlich auch den Galvanisierungsschritt erfahren sollten. Aber wie das immer wieder passiert - und in der hektischen Anfangszeit mit den vielen ""umsonst"" erzeugten Erstprägungen mit den gedrehten Sternen besonders gut vorstellbar - sind einige Ronden evtl. der Galvanisierung entgangen !!?
Auf jeden Fall kann man solche Rohlinge / Ronden von den Galvanostücken nur über ihr Aussehen am Rand unterscheiden, da beim Stanzen von plattierten Metallplättchen das Stanzeisen immer eine geringe Menge an Plattierungs-Cu "vor sich herschiebt". DiesesCu verbleibt dabei durch den sich ergebenden Druck des Stanzeisens fest auf dem Rand. Bei normaler Schichtdicke einer Cu-Plattierung geschieht dieses Ablagern auf dem Rand innerhalb ca. der Hälfte des beim Stanzen oben liegenden Bereiches des Randes (nicht scharf abgegrenzter Anhaftbereich). Der übrige Bereich bleibt Cu-frei und ist Fe-grau.
Folgende solcher Münzen habe ich in den ersten sehr aktiv nach FP suchenden Jahren entdeckt:
a) 1 Cent 2002 A
b) 1 Cent 2002 J
c) 2 Cent 2002 F
d) 2 cent 2002 G
e) 5 Cent 2004 J
Zu b) Diese zusätzlich galvanisierte Münze zeigt das eindeutige Vorhandensein einer Plattierung auch ohne Betrachtung des Randes (hier durch Galvanisierung komplett rot). Nach dem Prägen muss sich bei diesem Stück auf der einen Seite die Plattierung gelöst und zusätzlich in Richtung Münzzentrum ""irgendwie"" umgeklappt worden sein. Die Fläche mit dem auch unter der weggeklappten Plattierung sichtbaren Relief ist aber nicht wie eigentlich vom Materialkern Fe zu erwarten grau, sondern Cu-rot gefärbt. Dieses lässt m.E. nur den Schluss zu, dass diese FP mit einer plattierten Ronde anschließend (nochmals ?) in den Galvaniseirungsprozess gelangt ist (gegeben wurde!?), der dann diese Komplette Rotfärbung erzeugte.
Zu e)
--- Die Entstehung dieser plattierten Münze lässt sich z.B. über das zufällige Auftauchen nach ca. 2 Jahren und "Verbrauchen" einer (oder natürlich auch mehrerer) entsprechender (n) Ronde (n) erklären.
--- Evtl. handelt es sich auch um eine plattierte und in Durchmesser und Gewicht sehr ähnliche Ronde des Auslandes ?
