Bilder von Euro-Fehlprägungen

Danke für deine Einschätzung, wie wird das dann bewertet? Fehlprägung ?
Dreh die Münze um, da steht der Wert.

Solche Kleinigkeiten bringen kaum bis gar keinen Mehrwert.
Die Spinner im Netz, die dafür hunderte von Euros verlangen, sind ganz weit weg von der Realität.
 
Ich habe ein bulgarisches Starterkit erworben und habe mir so gut es geht die Münzen angesehen ohne es zu öffnen.
Die beiden Bilder zeigen eine 20 Cent Münze mit einer Linie auf der Münze oberhalb der "2".
Normalerweise wäre ich einfach von einer Beschädigung / Kratzer ausgegangen.
Allerdings kenne ich auch Münzen mit Abdrücken von mitgeprägten Fremdkörpern, etwa Drahtstücken, die ähnlich aussehen...
Und da die Münzen noch eingeschweißt sind, wäre meine Frage, ob hier eventuell Letzteres der Fall sein könnte?

Ich sage damit keineswegs, dass ich einen normalen Kratzer ausschließen kann, die Münzen werden nicht mit Samthandschuhen eingepackt und sind auch im Beutel alles andere als sicher fixiert, ich hatte nur die Hoffnung, dass es in diesem Fall unwahrscheinlicher ist, dass es ein Kratzer ist :-)

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
 

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Ich habe ein bulgarisches Starterkit erworben und habe mir so gut es geht die Münzen angesehen ohne es zu öffnen.
Die beiden Bilder zeigen eine 20 Cent Münze mit einer Linie auf der Münze oberhalb der "2".
Normalerweise wäre ich einfach von einer Beschädigung / Kratzer ausgegangen.
Allerdings kenne ich auch Münzen mit Abdrücken von mitgeprägten Fremdkörpern, etwa Drahtstücken, die ähnlich aussehen...
Und da die Münzen noch eingeschweißt sind, wäre meine Frage, ob hier eventuell Letzteres der Fall sein könnte?

Ich sage damit keineswegs, dass ich einen normalen Kratzer ausschließen kann, die Münzen werden nicht mit Samthandschuhen eingepackt und sind auch im Beutel alles andere als sicher fixiert, ich hatte nur die Hoffnung, dass es in diesem Fall unwahrscheinlicher ist, dass es ein Kratzer ist :-)

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Servus. Ich halte es tatsächlich für unwahrscheinlicher. Ich will zwar nicht unbedingt eine mechanische Beschädigung ausschließen aber der „Kratzer“ sieht mir nicht danach aus. Es passt besser zu einem Fremdkörper (einem ausgefallenen).
Auf den Bildern ein bisschen schlecht zu erkennen.
 
Vielen Dank @BGK!

Das freut mich sehr, eine Fehlprägung durch mitgeprägte Fremdkörper hatte ich bisher noch nicht selbst gefunden, und dann auch noch bei einer 2026er Münze.
 
Ich versuche immernoch zu lernen, Fehlprägungen durch mitgeprägte Fremdkörper zu erkennen. Da diese ja auf den Münzen auch zu Vertiefungen führen, fällt es mir nicht so leicht, diese von Kratzern zu unterscheiden.
Ich denke Kratzer sind eher sehr grade und dünn, bei mitgeprägtem Draht ist die Vertiefung etwas breiter und im Falle von Draht nicht so grade (aber es kann natürlich auch anderes Material zwischen Ronde und Stempel kommen!).
Drei Fragen dazu:
  1. Habt ihr Tipps zum Erkennen?
  2. Zu wievielen Fehlprägungen führt ein mitgeprägtes Objekt in der Regel? Fällt z.B. ein Stück Draht meist nach einer Prägung raus, oder kann es die gleiche Fehlprägung 1000 mal erzeugen? Kann man das grob verallgemeinern?
  3. Könnte es bei der folgenden Münze wieder der Abdruck von mitgeprägtem Fremdmaterial sein, oder seid ihr hier eher bei nachträglicher Beschädigung? (10 Cent Spanien 2008)
Wie immer vielen Dank für das teilen eures Wissens!

PS: Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr nur eine der drei Fragen beantworten möchtet!
 

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Ich versuche immernoch zu lernen, Fehlprägungen durch mitgeprägte Fremdkörper zu erkennen. Da diese ja auf den Münzen auch zu Vertiefungen führen, fällt es mir nicht so leicht, diese von Kratzern zu unterscheiden.
Ich denke Kratzer sind eher sehr grade und dünn, bei mitgeprägtem Draht ist die Vertiefung etwas breiter und im Falle von Draht nicht so grade (aber es kann natürlich auch anderes Material zwischen Ronde und Stempel kommen!).
Drei Fragen dazu:
  1. Habt ihr Tipps zum Erkennen?
  2. Zu wievielen Fehlprägungen führt ein mitgeprägtes Objekt in der Regel? Fällt z.B. ein Stück Draht meist nach einer Prägung raus, oder kann es die gleiche Fehlprägung 1000 mal erzeugen? Kann man das grob verallgemeinern?
  3. Könnte es bei der folgenden Münze wieder der Abdruck von mitgeprägtem Fremdmaterial sein, oder seid ihr hier eher bei nachträglicher Beschädigung? (10 Cent Spanien 2008)
Wie immer vielen Dank für das teilen eures Wissens!

PS: Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr nur eine der drei Fragen beantworten möchtet!
Es kommt auf die Art der Vertiefung an und auf die Umgebung dieser Vertiefung. Erkennst Du auf der Münze eine Vertiefung in Form eines U-förmigen "Tals", so ist wahrscheinlicher, dass sich dort im Prägespalt ein Fremdkörper befunden hat. Bei Kratzern ist das "Tal" eher V-förmig. Wichtiger Punkt ist auch, wie weit die Vertiefung an die Buchstaben oder andere Reliefstrukturen heranreicht. Hören sie vorher auf, spricht dies auch eher für eine nachträgliche Beschädigung.
 
Ich versuche immernoch zu lernen, Fehlprägungen durch mitgeprägte Fremdkörper zu erkennen. Da diese ja auf den Münzen auch zu Vertiefungen führen, fällt es mir nicht so leicht, diese von Kratzern zu unterscheiden.
Ich denke Kratzer sind eher sehr grade und dünn, bei mitgeprägtem Draht ist die Vertiefung etwas breiter und im Falle von Draht nicht so grade (aber es kann natürlich auch anderes Material zwischen Ronde und Stempel kommen!).
Drei Fragen dazu:
  1. Habt ihr Tipps zum Erkennen?
  2. Zu wievielen Fehlprägungen führt ein mitgeprägtes Objekt in der Regel? Fällt z.B. ein Stück Draht meist nach einer Prägung raus, oder kann es die gleiche Fehlprägung 1000 mal erzeugen? Kann man das grob verallgemeinern?
  3. Könnte es bei der folgenden Münze wieder der Abdruck von mitgeprägtem Fremdmaterial sein, oder seid ihr hier eher bei nachträglicher Beschädigung? (10 Cent Spanien 2008)
Wie immer vielen Dank für das teilen eures Wissens!

PS: Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr nur eine der drei Fragen beantworten möchtet!
@ "navada51":
Es kommt auf die Art der Vertiefung an und auf die Umgebung dieser Vertiefung.
a) Erkennst Du auf der Münze eine Vertiefung in Form eines U-förmigen "Tals", so ist wahrscheinlicher, dass sich dort im Prägespalt ein Fremdkörper befunden hat.
b) Bei Kratzern ist das "Tal" eher V-förmig.
c) Wichtiger Punkt ist auch, wie weit die Vertiefung an die Buchstaben oder andere Reliefstrukturen heranreicht. Hören sie vorher auf, spricht dies auch eher für eine nachträgliche Beschädigung.


Moin Moin,

Anm. zu "navada51" -
a) Wahrscheinlicher als was ? - ich vermute "als eine Beschädigung" !?
Bei diesem Aussehen der "U-Form-Vertiefung" ("UFV") darf man auf keinen Fall den möglichen Rondenfehler vergessen.
b) Das scharfkantige einer "V-Form-Veretiefung" ("VFV") sehe ich ebenso.
c) Das kann man so allgemein nicht festlegen.
Ein Fremdkörper kann über seine Größe zufällig so auf der Ronde zu liegen gekommen sein, dass die entstandene Vertiefung deutlich vor einem Reliefteil endet oder aber teilweise in den Bereich des Reliefs mit (ein)geprägt wird
Ein Rondenfehler kann sich zufällig überall in jeder Form, an jeder Stelle und in jedem denkbaren Abstand zu z.B. Reliefteilen auf der Münze befinden. Er wird beim Prägen durch den hohen Druck je nach seiner Größe nicht grundsätzlich eleminiert, auf jeden Fall aber durch Materialfluss verkleinert.

Anm. zu den Fragen von "coin-cidence" -
1. Eine gewisse Aussage lässt sich wie zu a) und b) ausgeführt über ein scharfkantiges ("VFV") bzw. gerundetes ("UFV") Aussehen machen, aber ....... .
Bei der "VFV" sehe ich auch eher eine nachträgliche Beschädigung der Münze.
Bei der "UFV" ist eine ebenso relativ sichere Aussage nicht zu machen, da sie grundsätzlich sowohl von einem Fremdkörper als auch von einem Rondenfehler herrühren kann. Eine gewisse Priorisierung zwischen diesen beiden Möglichkeiten kann man evtl. über die Form einer "UFV" vornehmen.
- Bei z.B. unförmigen / unregelmäßigen / flächigen "UFV" spricht evtl. einiges mehr für einen Rondenfehler als für einen mitgeprägten Fremdkörper.
- Bei z.B. reltiv gleichförmigen / schmalen / linienförmigen "UFV" geht die Aussage eher in Richtung eines mitgeprägten Fremdkörpers.
2. Nein.
Das hängt grundsätzlich erst einmal davon ab, wo sich der Fremdkörper beim Prägen befunden hat - am Stempel oder auf einer Ronde.
- Liegt er beim Prägen lose auf der Ronde, dann ist m.E. in erster Näherung davon auszugehen, dass er mit dem Auswurf der Münze ebenfalls vom Prägestock befördert wird.
Dieses kann als relativ fest in die Münze eingeprägt oder eben weiterhin lose bleibend geschehen sein. In diesem Fall würde es die vorliegende "Fehlprägung" einmalig geben.
- Die Produktion mehrerer Münzen mit einer "UFV" (an gleicher Stelle mit relativ ähnlichem Aussehen *) setzt voraus, dass der Fremdkörper über mehrere Prägevorgänge ortsfest am Oberstempel kleben geblieben sein muss.
Möglich, m.E. aber eher unwahrscheinlich.
*: nicht identisch, sondern nur relativ ähnlich im Aussehen, da man davon ausgehen muss, dass sich der Fremdkörper bei jedem der Prägevorgänge durch die Krafteinwirkung ein wenig verändert.

- Man könnte auch noch den Fall annehmen, dass sich der Fremdkörper auf dem Unterstempel befunden hat.
So könnten auch hier neben dem Fall einer Entfernung nach dem ersten Prägevorgang (Unikaterzeugung)
bei einem Verbleib über mehrere Prägevorgänge evtl. auch mehrere ähnlich aussehende "UFV" erzeugt worden sein.
Ob sie an gleicher Stelle auftauchen, hängt hier davon ab, ob der Fremdkörper am Stempel geklebt oder nur lose aufgelegen hat.
3. Eine nachträgliche Beschädigung der vorgestellten Münze sehe ich eher nicht. Ich tendiere anhand der Abb. zu einem Rondenfehler.
 
@ "navada51":
Es kommt auf die Art der Vertiefung an und auf die Umgebung dieser Vertiefung.
a) Erkennst Du auf der Münze eine Vertiefung in Form eines U-förmigen "Tals", so ist wahrscheinlicher, dass sich dort im Prägespalt ein Fremdkörper befunden hat.
b) Bei Kratzern ist das "Tal" eher V-förmig.
c) Wichtiger Punkt ist auch, wie weit die Vertiefung an die Buchstaben oder andere Reliefstrukturen heranreicht. Hören sie vorher auf, spricht dies auch eher für eine nachträgliche Beschädigung.


Moin Moin,

Anm. zu "navada51" -
a) Wahrscheinlicher als was ? - ich vermute "als eine Beschädigung" !?
Bei diesem Aussehen der "U-Form-Vertiefung" ("UFV") darf man auf keinen Fall den möglichen Rondenfehler vergessen.
b) Das scharfkantige einer "V-Form-Veretiefung" ("VFV") sehe ich ebenso.
c) Das kann man so allgemein nicht festlegen.
Ein Fremdkörper kann über seine Größe zufällig so auf der Ronde zu liegen gekommen sein, dass die entstandene Vertiefung deutlich vor einem Reliefteil endet oder aber teilweise in den Bereich des Reliefs mit (ein)geprägt wird
Ein Rondenfehler kann sich zufällig überall in jeder Form, an jeder Stelle und in jedem denkbaren Abstand zu z.B. Reliefteilen auf der Münze befinden. Er wird beim Prägen durch den hohen Druck je nach seiner Größe nicht grundsätzlich eleminiert, auf jeden Fall aber durch Materialfluss verkleinert.

Anm. zu den Fragen von "coin-cidence" -
1. Eine gewisse Aussage lässt sich wie zu a) und b) ausgeführt über ein scharfkantiges ("VFV") bzw. gerundetes ("UFV") Aussehen machen, aber ....... .
Bei der "VFV" sehe ich auch eher eine nachträgliche Beschädigung der Münze.
Bei der "UFV" ist eine ebenso relativ sichere Aussage nicht zu machen, da sie grundsätzlich sowohl von einem Fremdkörper als auch von einem Rondenfehler herrühren kann. Eine gewisse Priorisierung zwischen diesen beiden Möglichkeiten kann man evtl. über die Form einer "UFV" vornehmen.
- Bei z.B. unförmigen / unregelmäßigen / flächigen "UFV" spricht evtl. einiges mehr für einen Rondenfehler als für einen mitgeprägten Fremdkörper.
- Bei z.B. reltiv gleichförmigen / schmalen / linienförmigen "UFV" geht die Aussage eher in Richtung eines mitgeprägten Fremdkörpers.
2. Nein.
Das hängt grundsätzlich erst einmal davon ab, wo sich der Fremdkörper beim Prägen befunden hat - am Stempel oder auf einer Ronde.
- Liegt er beim Prägen lose auf der Ronde, dann ist m.E. in erster Näherung davon auszugehen, dass er mit dem Auswurf der Münze ebenfalls vom Prägestock befördert wird.
Dieses kann als relativ fest in die Münze eingeprägt oder eben weiterhin lose bleibend geschehen sein. In diesem Fall würde es die vorliegende "Fehlprägung" einmalig geben.
- Die Produktion mehrerer Münzen mit einer "UFV" (an gleicher Stelle mit relativ ähnlichem Aussehen *) setzt voraus, dass der Fremdkörper über mehrere Prägevorgänge ortsfest am Oberstempel kleben geblieben sein muss.
Möglich, m.E. aber eher unwahrscheinlich.
*: nicht identisch, sondern nur relativ ähnlich im Aussehen, da man davon ausgehen muss, dass sich der Fremdkörper bei jedem der Prägevorgänge durch die Krafteinwirkung ein wenig verändert.

- Man könnte auch noch den Fall annehmen, dass sich der Fremdkörper auf dem Unterstempel befunden hat.
So könnten auch hier neben dem Fall einer Entfernung nach dem ersten Prägevorgang (Unikaterzeugung)
bei einem Verbleib über mehrere Prägevorgänge evtl. auch mehrere ähnlich aussehende "UFV" erzeugt worden sein.
Ob sie an gleicher Stelle auftauchen, hängt hier davon ab, ob der Fremdkörper am Stempel geklebt oder nur lose aufgelegen hat.
3. Eine nachträgliche Beschädigung der vorgestellten Münze sehe ich eher nicht. Ich tendiere anhand der Abb. zu einem Rondenfehler.
Vielen Dank!

Das ist noch besser, denn eine solche Fehlprägung habe ich bisher noch nicht gefunden und ehrlich gesagt nicht daran gedacht, dass es sowas so geben kann.
Ich dachte bisher bei Rondenfehlern eher an Zainenden, Mehrfachstanzungen, Material zwischen Ring und Pille, ... aber du hast natürlich Recht, die Vertiefung kann natürlich auch vor dem Prägen vorhanden gewesen sein!

Wie sähe denn in meinem Beispiel oben der Rondenfehler vor dem Prägen aus?
Einfach eine Vertiefung die entstanden ist, als dass Material für die Ronden hergestellt worden ist, die sich dann beim Prägen etwas verschoben hat?

Nochmals vielen Dank!
 
Vielen Dank!

Das ist noch besser, denn eine solche Fehlprägung habe ich bisher noch nicht gefunden und ehrlich gesagt nicht daran gedacht, dass es sowas so geben kann.
Ich dachte bisher bei Rondenfehlern eher an Zainenden, Mehrfachstanzungen, Material zwischen Ring und Pille, ... aber du hast natürlich Recht, die Vertiefung kann natürlich auch vor dem Prägen vorhanden gewesen sein!

a) Wie sähe denn in meinem Beispiel oben der Rondenfehler vor dem Prägen aus?
b) Einfach eine Vertiefung die entstanden ist, als dass Material für die Ronden hergestellt worden ist, c) die sich dann beim Prägen etwas verschoben hat?

Nochmals vielen Dank!
Moin Moin,

a) Wie ich bereits geschrieben habe, wäre ein Fehler in der Ronde ausgeprägter, d.h., tiefer und auch großflächiger.
b) Im Prinzip "Ja".
Man könnte natürlich noch den bestimmt eher seltenen Fall annehmen, dass eine Vertiefung in der Ronde auch durch ein massives Einwirken bei ihrer Entstehung / Bearbeitung beim Ausstanzen / nach dem Ausstanzen entstanden sein kann.
c) Es würde den Gegebenheiten eher entsprechen, wenn man statt "verschoben" von einer Verflachung und Verkleinerung der Vertiefung durch den über den Prägedruck erzeugten Materialfluss schreibt. D.h., dass bei der Annahme eines gleichmäßigen Materialflusses die Vertiefung im Zentrum nahezu ortsfest bleibt.
 
Moin Moin,

a) Wie ich bereits geschrieben habe, wäre ein Fehler in der Ronde ausgeprägter, d.h., tiefer und auch großflächiger.
b) Im Prinzip "Ja".
Man könnte natürlich noch den bestimmt eher seltenen Fall annehmen, dass eine Vertiefung in der Ronde auch durch ein massives Einwirken bei ihrer Entstehung / Bearbeitung beim Ausstanzen / nach dem Ausstanzen entstanden sein kann.
c) Es würde den Gegebenheiten eher entsprechen, wenn man statt "verschoben" von einer Verflachung und Verkleinerung der Vertiefung durch den über den Prägedruck erzeugten Materialfluss schreibt. D.h., dass bei der Annahme eines gleichmäßigen Materialflusses die Vertiefung im Zentrum nahezu ortsfest bleibt.
Vielen Dank dir!
 
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